Wie man mit einer Torte abnehmen kann

Ich grüße euch nach so langer Zeit.

Ja, ich habe überlebt, kämpfe aber dennoch mit den Folgen meiner Erkrankung.

Yuki ist bei mir.

Hätte ich sie und Jesus nicht, wäre ich schon längst verloren gewesen. Andere Menschen meide ich derzeit so gut es geht.

Dennoch ist gestern etwas Wunderbares geschehen: Ich habe nicht nur einer lieben Freundin geholfen, eine Torte für den Geburtstag ihrer Tochter zu backen, ich habe selbst nicht nur ein Stück davon ohne Hintergedanken genossen, nein, ich habe auch während des Backvorganges gekostet, genascht, gelacht 🙂

Ich hätte vor einem Jahr niemals gedacht, dass ich dazu fähig sein könnte. Für Jemanden, der ein gesundes Verhältnis zum Essen hat, mag das banal erscheinen, für mich war es jedoch ein Sieg und nicht nur ein Stück Torte, dieses Stück Torte war auch ein Stück Freiheit für mich!

Kennt ihr noch die Bilder meiner früheren Werke? Ja, ich habe es schon immer geliebt, zu backen und Menschen eine Freude zu machen. Der Unterschied? Ich hatte damals wahnsinnig Angst vor den Kalorien, ich habe mich nicht getraut, nur ein Krümelchen der Kuchen zu probieren…

Ich habe mir so viel verboten und auf viele leckere Lebensmittel verzichtet, weil ich so große Angst davor hatte, zuzunehmen.

Ich habe die Angst entwickelt, weil der Druck in meinem Job so groß war, weil mein Ehemann stets gegen Dicke lästerte…

Meine Angst wurde immer größer, als ich sah, wie meine Schwester im Urlaub plötzlich immer dicker wurde, wie mein Bruder einen gewaltigen Bauch bekam und wie auch meine Mutter, die früher so zart gewesen war, immer dicker wurde.

Ich hatte solche Angst, dass ich, wenn ich nicht jeden Tag aufpasste, auf einmal auch so dick werden könnte…

Ich schaffte es, mich auf ein gefährliches Untergewicht herunter zu hungern. Aber es kostete mich alles: meine Freiheit, mein soziales Leben und meinen Glauben. Denn Gott möchte nicht, dass ich leide.

Es war eine schreckliche Zeit und ich fühlte mich von allen unverstanden. Ich begann, allen Menschen zu misstrauen, unterstellte ihnen, mich aus Neid wieder fett füttern zu wollen (obgleich ich immer im Normalgewicht gewesen war…)

Es war eine Todesspirale.

Hinzu kamen mehrere große Tumore meiner Leber, meiner Schilddrüse und meiner Gallenblase…

Mein Leben war ein einziger Kampf und ich hatte irgendwann keine Kraft mehr. Ich begab mich in eine Klinik, es ging etwas bergauf.

Noch zu Anfang des Jahres 2022 kämpfte ich mit der Restriktion:

Als ich meine neue Position als Leitung in einem Krankenhaus anfing, freute ich mich zwar, war jedoch immer noch gefährlich untergewichtig und hatte wenig Krankheitseinsicht…

Innerhalb eines Jahres hat Jesus mir geholfen, meine Krankheit fast gänzlich zu besiegen:

Heute genieße ich das Essen wieder:

Auf diesen Bildern bin ich wirklich frei.

Ich habe nicht daran gedacht, wie viele Kalorien dieses leckere Masala Dosa hat. Ob es zu viel für mich ist, was ich alles für Übungen machen muss, um es abzutrainieren. Auf was ich alles davor oder danach verzichten muss, damit ich „es mir verdiene“.

Ich habe es einfach genossen 🙂

Und auch nun: Ich habe das Stück Torte einfach genossen, ohne mir Gedanken zu machen.

Nun zu meiner Titelaussage: Wie kann man damit abnehmen?

Diese Torte war mit Mehl und Zucker zubereitet. Ich habe Zitronenschale in den selbstgebackenen Biskuit eingearbeitet. Wir haben die Torte mit Zitronenmousse gefüllt. Ich habe sie mit selbstgemachter Buttercreme eingestrichen. Wir haben Smarties hineingefüllt und ich habe sie mit Fondant überzogen und dekoriert. Die Torte war dreistöckig.

Klingt sehr, sehr mächtig oder?

Aber soll ich euch etwas sagen?

SIE WAR SOOOOO LECKER!

Zitronig, buttrig, zuckrig, schokoladig, cremig 🙂

UND: Ich war danach satt!! Satt, zufrieden, glücklich!

Ich habe ein Sättigungsgefühl verspürt! Dieses Gefühl hatte ich schon lange nicht mehr. Ich kannte lange so etwas wie Hunger nicht. Ich habe mir große Mengen kalorienarmer Lebensmittel in meinen Körper „gestopft“, damit ich mein Verlangen befriede. Aber ich war nie zufrieden.

Dieses Stück Torte hat mich satter gemacht als alles an Mist, was ich mir in gutem Glauben davor einverleibte.

Natürlich sage/schreibe ich hier nicht, man solle sich nur von Torte ernähren.

Ich möchte mit meinem Artikel darauf aufmerksam machen, dass man sich etwas gönnen darf! Mich hat der Kuchen stundenlang satt gemacht und ich habe dadurch sogar abgenommen, aber darum geht es gar nicht mehr. Es geht darum, dass wir nicht darauf hören sollten, was immer über Diäten, Gesundheit usw. versucht wird, uns einzubläuen.

Wenn man sich auf Grund dessen etwas immer wieder verbietet, wird das Verlangen umso größer und man wird unglücklich.

Also, gönnen wir uns hin und wieder etwas Soulfood, was uns happy macht.

Leben wir wieder 🙂

Falls ihr übrigens das Rezept der ultraleckeren Zitronentorte möchtet, dann seht auf meinen YouTube Channel und erfreut euch hoffentlich an den Bildern 🙂

Habt einen gesegneten Sonntag!

Ich hab euch lieb.

Eure Lisetta

Was mit Yuki geschah

Nachdem ihr nun erfahren habt, was mit mir geschah, fragt ihr euch vielleicht:

Was ist mit Yuki?

Gerade passt eine sehr liebe, junge Familie aus der Nähe von München auf sie auf.

In meinem aktuellen Video erzähle ich davon:

Habt einen gesegneten, vierten Advent und bitte betet weiter für mich und meine Heilung.

Eure Lisetta

Was mit mir geschah

Liebe Leser,

es hat mich sehr berührt und geehrt, dass einige von euch (insbesondere die liebe Sandra und der liebe Valentin) besorgt waren, da es sehr ruhig um mich wurde.

Bitte seid mir nicht böse, aber ich musste mich zurückziehen.

Ob ich die Wahrheit in der Öffentlichkeit preisgebe, weiß ich noch nicht, Tatsache ist, dass ich todkrank bin und gerade stationär liege.

Zudem musste ich alles verlassen: Ehemann, Haus und beinahe meinen Hund (dies wird sich noch entscheiden).

Ich habe mich entschlossen, eine Art Vlog auf YouTube zu starten, falls ihr meine Reise durch die Weihnachtszeit verfolgen wollt:

Ob ich es schaffe, irgendwann wieder Rezepte zu kreiren und zu veröffentlichen, kann ich noch nicht sagen.

Ich bitte euch, für mich zu beten und danke für alles bisher.

Seid gesegnet und geknuddelt

Eure Lisetta

Kabeljau Filets mit Yamswurzel und Zoodles

Probiert ihr auch so gerne Neues aus wie ich?

Ich entdeckte neulich Yamswurzel und so kam mir die Idee zu einem Rezept, was ziemlich nährstoffreich ist: Fisch mit Yamswurzel als Kohlehydrate-Lieferant und viel Gemüse 🙂

Lecker ist es dazu auch.

Zutaten (für 2 Portionen):

2 Kabeljaufilets (à 150g) frisch oder TK

1 Yamswurzel (ca. 300g)

1 Zwiebel

2 TL Sesamöl

1 TL Tahini

1 Zucchini (ca. 300g)

200g Cherrytomaten

1 Paprika

Thymian, Basilikum, (frisch oder getrocknet) Salz, Pfeffer

Zubereitung:

TK-Filets auftauen lassen, abspülen und trocken tupfen.

Yamswurzel waschen, schälen und dann stückeln.

Die Zwiebel ebenfalls fein stückeln und im Öl anschwitzen, bis sie golden ist.

Nun die Wurzel-Stücke hinzugeben, bedecken und für 10 Minuten köcheln lassen.

Nun Salz, Basilikum und Tahini zufügen, ggf. etwas Wasser ebenfalls hinzugeben.

Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Zucchini waschen und mit Hilfe eines Spiralschneiders in Zoodles schneiden (falls nicht vorhanden, in lange Streifen schneiden), Cherrytomaten waschen und halbieren, Paprika ebenfalls waschen und in feine Streifen schneiden.

Tomaten, Paprika und Zoodles in eine Pfanne legen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Dann einen Teil der Kräuter (frische fein hacken) und darüber streuen.

Die Kabeljaufilets auf die Tomaten und Kräuter legen. Einen Hauch Salz darüber geben und noch ein wenig der Kräuter darüber streuen. Deckel auflegen und aufkochen lassen.

Hitze reduzieren und ca. 15 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis der Kabeljau gar ist.

Dann mit dem Yamswurzelgemüse anrichten.

Zitronensaft darüber träufeln.

Genießt noch die schöne Juliwoche 🙂

Eure Lisetta

Vegane Matcha-Törtchen mit weißer Schokolade

Es gibt ja Zutaten, welche die Geister scheiden: Entweder man liebt es oder man hasst es.

Als Beispiele hierfür fallen mir Rosinen, Marzipan, Artischocken oder Durian (sofern man das kennt 😉 )ein.

Natürlich gibt es da noch Lakritz ein. Ich liebe Lakritz (sowohl süß als auch salzig), mein Mann hasst es.

Als ich jedoch die schwedische Marke von Moomin entdeckte, fand es auch mein lieber Ehemann sehr lecker.

Moomin Lakrits sind kleine Schokoladenkugeln mit einer harten Lakritzfüllung.

Es gibt sie in den Geschmacksrichtungen dunkle Whiskey-Schokolade, Vollmilch-Preiselbeere und weiße Schokolade mit Madagaskar-Vanille und Blaubeeren (der Favorit meines Mannes).

Ich wurde nicht dafür bezahlt, diese Dosen zu bewerben, aber wollte es erwähnen, da ich auf die süßen, kleinen, veganen Matcha-Törtchen diese Kugeln drauf packte und aus diesem Grund die Füllung entsprechend einfärbte.

Das Rezept an sich ist für eine neutrale, weiße Füllung gedacht 🙂

Zutaten (für etwa 4 größere Tartelettes):

Boden:

125g Dinkelmehl

80g Margarine

1 EL Rohrzucker

1 Prise Salz

1 TL Leinsamen

Füllung:

200ml Hafersahne

200ml vegane, weiße Schokolade (z.B. Reismilchschokolade)

Lebensmittelfarbe in Pulverform

1 TL Johannisbrotkernmehl

1 TL Matcha- Pulver

Zubereitung:

Für die Creme die weiße Schokolade in kleinen Stückchen zusammen mit der Hafersahne in einer Schüssel über dem Wasserbad langsam und vorsichtig schmelzen lassen.

Abkühlen lassen bis zur Zimmertemperatur. Dann das Matchapulver, Lebensmittelfarbe und Johannisbrotkernmehl dazugeben, bei etwas klumpiger Konsistenz in einem Mixer glatt rühren. Jetzt am besten diese Masse über Nacht in den Kühlschrank stellen.

(Am besten in einem Gefrierbeutel)

Für den Boden alle Zutaten mit den Händen zu einem Mürbeteig verarbeiten, in eine Frischhaltefolie wickeln und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Ofen auf 180° vorheizen.

Die Tartelette-Förmchen mit Margarine einfetten.

Den Teig nun aufteilen und in die Förmchen drücken, dabei den Rand hochziehen.

Die Böden etwa 10-13 Minuten backen, dann in der Form komplett auskühlen lassen (zerkrümelt sonst leicht).

Die Creme nun entweder im Gefrierbeutel aufspritzen (dazu einfach eine kleine Ecke unten aufschneiden) oder in eine Spritztülle füllen und auf die erkalteten und aus der Form gelösten Böden spritzen.

Bis zum Verzehr kühl stellen.

Farbenfroh und goldig, oder?

Fallen euch noch mehr Beispiele für umstrittene Lebensmittel ein? 😉

Habt einen schönen Sonntag und lasst es euch gutgehen 🙂

Eure Lisetta

Low Carb Sushi und Yuki

Sushi und Yuki?

Genau, beides japanisch, beides liebe ich heiß und innig 🙂 Auf die Minute genau heute ist mein Geburtstag, daher widme ich diesen Beitrag zweien meiner Lieblingsthemen (neben meinem geliebten Ehemann): Unserem japanischen Hund Yuki und Sushi.

Yuki ist seit dem 16. April 2021 ein Teil unseres Lebens.

Auch wenn die Kleine dem Akita Inu typische Verhaltensweisen zeigt (sie ist sehr dickköpfig, stur und hat einen starken Willen) und dies oft unsere Geduld auf eine harte Probe stellt, so lieben wir sie sehr.

Dennoch harmonieren wir gut mit Yuki: Wir passen alle drei nicht recht in ein Schema, sind keine 08/15 Familie, haben einen starken Willen, aber sind liebevoll, sozial, kreativ und chaotisch 🙂

Und auch Yuki sieht in Burberry bezaubernd aus 😉

Findet ihr Yuki nicht auch zum Anbeißen? 😉

So, nun zu meinem Sushi.

Ich hatte schon lange den Plan, Sushi mit Blumenkohl-Reis zu machen, nun war es endlich so weit und was soll ich sagen: Es schmeckt mir besser als mit diesem Klebreis 🙂

Doch urteilt am besten selbst:

Zutaten (für 2 sehr große Portionen, also zwei riesige Teller Sushi):

1 Blumenkohl (ich hatte nach entfernen des Strunks ca. 600g)

30ml Reisessig

1 TL Fischsauce oder Austernsauce

100g Frischkäse

1 EL Zucker

100g frischer Lachs

1 Salatgurke

ca. 8 Nori-Blätter

Salz

Sojasauce

Wasabi

optional:

andere Füllungen wie Omelette, Krebsfleisch, Paprika, Avocado….

Zubereitung:

Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen und waschen.

Leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen.

Den Blumenkohl ins kochende Wasser geben und 4 Minuten kochen, er soll sehr bissfest bleiben. Gut abschütten und auskühlen lassen. Mit dem Mixer körnig zerkleinern.

Den Essig mit dem Zucker und der Fischsauce mischen und kurz erhitzen, damit sich der Zucker auflöst.

Dann über den Blumenkohl geben und mit dem Frischkäse zu einer Masse vermengen. Gemüse und Fisch in dünne Streifen schneiden.

Maki: Ein Noriblatt mit der Blumenkohl Masse (ca. 1,5 EL) bestreichen.

Dabei den oberen Rand ca. 2 cm frei lassen.

Nach Belieben ein wenig Wasabi darauf streichen. Gemüse- oder Fischstreifen längs in die Mitte legen. Den Rand mit Wasser befeuchten, damit es besser zusammen klebt. Jetzt mit einer Sushi Matte zu einer festen Rolle wickeln. Die Rolle für eine Stunde kalt stellen, dann in gleich große Stücke schneiden.

Nigiri: Von Hand oder mit einer Nigiri Form aus der Blumenkohl Masse kleine Blöcke Formen. Mit Wasabi bestreichen und mit Fisch belegen. Ebenfalls für eine Stunde kalt stellen.

Es war einfach ein Gaumenschmaus 🙂

Ich hoffe, es sieht auch so köstlich aus wie es schmeckte 🙂

Habt noch einen tollen 5. Juli 🙂

Eure Lisetta

Reis-Kokos-Pudding mit Waldbeeren Creme

Mögt ihr Cremes und Pudding auch so sehr wie ich?

Ich liebe es, bei so einer Köstlichkeit einfach drauflos zu löffeln 🙂 Auch wenn es sonst stets wärmend sein sollte, ist bei diesen Temperaturen ein kühles Dessert genau das Richtige.

Dank einiger Änderung ist dieses Dessert auch etwas für die schlanke Linie 🙂

Zutaten (diesmal für 4 Portionen 😉 )

Reis-Kokos-Pudding:

250ml Kokosnussdrink oder Reisdrink

2 EL Zucker oder Erythrit

4 EL Reismehl (alternativ geht auch Speisestärke)

evtl. Kokosnuss-Aroma oder Flocken, Kokosnusslikör oder Ähnliches

Waldbeeren-Creme:

200g gefriergetrocknete Waldfrüchte

150g frische Blaubeeren

200ml Mandelmilch (oder Milch oder eine andere Milchalternative)

250g Quark

Optional:

50g frische Himbeeren für die Deko

Zubereitung:

Reispudding:

Speisestärke oder Reismehl mit einer halben Tasse des Kokosnussdrinks zu einer glatten Masse verrühren.
Restliche Milch und Zucker in einen Topf geben. Bei schwacher Hitze zum Kochen bringen. Sobald es anfängt zu kochen, angerührtes Reismehl bzw. Speisestärke einrühren und erneut aufkochen. Kurz abkühlen lassen, evtl. Aroma einrühren (ich benutzte Kokosnuss-Flav-Drops, aber denkbar sind auch Kokosraspeln, Batida de Coco oder etwas anderes mit Kokos-Aroma), immer wieder umrühren, damit sich keine Haut bildet.

Waldbeeren-Creme:

50g Blaubeeren für die Dekoration aufbewahren, die restlichen Zutaten in einen Mixer geben und zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Dann Reispudding und Creme abwechselnd in Dessertgläser schichten (dazwischen habe ich die Gläser zum Abkühlen ca. 10 Minuten in den Kühlschrank) und bis zum Verzehr kühl stellen.

Mit den restlichen Beeren toppen und genießen 🙂

Ich wünsch euch ein sonniges, aber nicht zu sonniges Wochenende 🙂

Eure Lisetta

Red Chili Marengo mit schwarzen Bohnen und Kürbis Shirataki

Fiebert ihr auch dem Spiel heute um 18 Uhr entgegen?

Da ich selbst Fußball spielte, mag ich diesen Sport, beim Ansehen beschränke ich mich aber auf Länderspiele und bin kein Fan eines speziellen Clubs.

Für das Spiel oder einen gemütlichen Fernsehabend habe ich aber genau das richtige Rezept für euch:

Die Red Chili Marengo ist ein Rezept meines Vaters. In meiner Variante kann man es zu einer Hauptspeise reichen (schwarze Bohnen und Nudeln), aber auch als Dip für Tacos oder Gemüsesticks (also sehr gesund) genießen.

Das Rezept ist also extrem wandelbar.

Zutaten (für 2 Portionen):

200g schwarze Bohnen (fertige oder rohe, rohe müssen vorher in Wasser eingeweicht werden!)

ca. 200g Kürbis-Shirataki (Nudeln aus Konjac-Mehl, alternativ gehen auch andere Nudeln, jede andere Sorte ist möglich)

50g getrocknete, rote Chilischoten (entspricht ca. 1-2 Schoten)

3 Tassen kochendes Wasser

1/4 Tasse Misopaste

8 Knoblauchzehen

2 TL Oregano Pulver

2 TL Kreuzkümmel Pulver

Zubereitung:

Chilischoten aufschneiden und die Kerne entfernen. Mit dem kochenden Wasser bedecken, sodass die Chilischoten weich werden (mindestens eine halbe Stunde lang).

Chilis entfernen und Wasser aufbewahren.

Chilis mit dem Knoblauch im Mixer pürieren, zurückbehaltenes Wasser hinzugeben, die Paste andicken.

Miso hinzugeben, mitpürieren und zusammen mit den Gewürzen abschmecken, etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, die Masse aus dem Mixer hineingeben 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.

Schwarze Bohnen nach Packungsanleitung kochen, richtige Nudeln ebenfalls nach Packungsanleitung al dente kochen, Shirataki-Nudeln müssen nicht zubereitet werden.

Dann auf Tellern anrichten.

Die Würzmischung ist auch gut geeignet als Appetizer, Dip, als Würzmittel in Kombination mit Suppen, Bohnen, Tacos oder als Marinade für Tofu oder Fisch.

Ich möchte euch also dazu inspirieren, eure Fantasie auszuleben 🙂

Viel Spaß und ein schönes Wochenende 🙂

Eure Lisetta

Bärlauch Gnocchi mit Portulak Salat

Langsam wird es sommerlich hier.

Als ich heute mit unserer Kleinen Gassi war, war es sogar so heiß, dass wir uns am Fluss abgekühlt haben und sie fröhlich herumsprang.

Das Grün sprießt auch überall, die Natur ist gerade wunderschön. Also ist mein diesmaliges Gericht auch in schönen Grüntönen gewählt und da die Bärlauch Saison noch nicht ganz vorbei ist, gibt es wieder Bärlauch, sowie Portulak aus dem Garten meiner lieben Mutter 🙂

Bärlauch Gnocchi:

Zutaten (2Portionen):

1 Bund Bärlauch

120g Dinkelmehl

60g Frischkäse oder Ricotta

1 Prise Salz

1 Ei

1 Eiweiß

etwas Kräuter der Povence

Zubereitung:

Bärlauch im Mixer fein zermahlen.

Dann mit dem Mehl in eine Schlüssel geben, das Ei und Eiweiß in eine Mulde schlagen, den Frischkäse ebenso, eine Prise Salz und die Kräuter hinzufügen. Von Hand oder mit der Küchenmaschine kneten, bis der Teig völlig glatt ist. Dann eine halbe Stunde ruhen lassen.
Eine Arbeitsplatte und die Hände bemehlen.

Den Teig bemehlen und nochmals kurz durchkneten, dann eine Wurst daraus formen. Von dieser Wurst jeweils ein kleines Stück abreißen und zu kleinen Kügelchen rollen.

Mit einer Kuchengabel Rillen eindrücken.

Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Die Gnocchi hineingeben, zwischendurch mit einer Gabel umrühren, damit die Gnocchi nicht am Boden oder aneinander haften.

Wenn die Gnocchi nach oben steigen, mit einer Schaumkelle in ein Sieb abseihen und abtropfen lassen.

Portulak Salat mit Senfcreme:

Zutaten (für 2 Portionen):

100g Portulak

1 Frühlingszwiebel

1 hartgekochtes Ei

1 TL scharfer Senf

1 TL süßer Senf

1 TL Kräuteressig

1 EL Olivenöl

etwas rosa Pfeffer, Salz

optional:

Rauchsalz

Chiliflocken

Zubereitung:

Portulak waschen, abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Das Ei pellen und halbieren. Das Eiweiß fein würfeln, das Eigelb in den Mixer geben. Essig, Öl, und Senf zum Eigelb geben.

Mixen, bis eine sämige Sauce entsteht, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce über den Salat geben und mischen. Mit Zwiebelringen und Eiweißwürfelchen garnieren.

evtl. Rauchsalz und Chiliflocken darüberstreuen.

Ein leckerer Gaumenschmaus in grün 🙂

Was macht ihr am Wochenende?

Ich wünsch euch ganz ganz viel Spaß und fühlt euch geknuddelt.

Eure Lisetta

Jackfruit Pfanne mit Tapioka Perlen

Gewittert es bei euch auch gerade?

Ich liebe das ja, da mein Mann gerade Termine hat, bin ich heute für unseren Welpi da, wir waren heute morgen schon zwei Stunden im Wald und gerade kuscheln und spielen wir etwas.

Ich liebe Hunde sehr 🙂

Da ich neulich auch Jackfrüchte für mich entdeckt habe, möchte ich euch eine Pfanne mit Tapioka vorstellen:

Zutaten (für ca. 2 Personen):

1 Dose Jackfrucht (ca. 400g)

1 Dose getückelte Tomaten (ca. 400g)

1 gelbe oder rote Paprika

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 EL Sambal Oelek

100ml Misobrühe

1 TL Hefeextrakt (Marmite oder Vegemite)

ca. 250g Tapioka Perlen

Olivenöl

Salz, Pfeffer

Chiliflocken

Zubereitung:

Tapioka Perlen nach Packungsanleitung zubereiten.

Die Jackfrüchte waschen und stückeln.

In heißem Öl unter Rühren scharf anbraten.

Die Zwiebel und den Knoblauch ebenfalls hacken,zugeben und weiter braten, bis die Zwiebeln goldgelb geworden sind.

Aus der Pfanne nehmen und warm stellen.

Nun die Dosentomaten in die Pfanne geben, Misobrühe ebenfalls und auf mittlerer Stufe erhitzen. Mit den Gewürzen abschmecken.

Dann Marmite/Vegemite zugeben, umrühren und zugedeckt 10 Min. köcheln lassen.

Dann offen nochmals ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis sich die Flüssigkeit etwas verflüchtigt hat.

Nun entweder die Jackfruit-Stücke mit den Zwiebeln kurz unterrühren oder nacheinander mit den Tapioka-Perlen und der Tomatensoße schichten.

So ein farbenfrohes Ergebnis 🙂

Statt der Tapioka-Perlen kann man als Beilage natürlich auch Nudeln, Reis, Quinoa, Couscous oder Buchweizen kochen und reichen.

Guten Appetit 🙂

Eure Lisetta

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