Bienenstich Muffins mit Herz-Macarons zum Valentinstag

Wie geht es euch mit dem Valentinstag?

Ist er etwas Besonderes oder nur ein Marketing-Gag, damit man den Einzelhandel etwas unterstützt 😉

Ich tue meinem Schatz derzeit gern etwas Gutes (unter anderem auch deshalb, da ich im Moment wegen beruflichem Stress hier und da leider gereizt bin, sorry, Liebling 😦 )

Deshalb kam mir der Valentinstag gerade Recht, um meinen Ehemann mit selbstgemachten Muffins zu überraschen.

Diesmal fiel die Wahl auf Bienenstich, da er diesen Kuchen liebt (und ich kenne ehrlich gesagt keinen Mann, der nicht auf Bienenstich und/oder Schwarzwälder Kirsch steht, beides leider gar nicht mein Geschmack, aber so hat er mehr davon, hihi…)

Um das Valentinstags-Flair aufzugreifen, habe ich mich mal wieder an Macarons gewagt und diese in Herzform aufgespritzt (was mir leider nur leidlich gelang…)

Das Macaron Rezept findet ihr übrigens bei meinem Beitrag: süße Cat-Macarons.

Zutaten (für etwa 10-12 Muffins):

Teig:

125g Mehl (ich hatte Dinkel-Vollkornmehl)

1 Ei (Größe „M“)

1/2 TL Natron

1,5 TL Backpulver

20g gemahlene, blanchierte Mandeln

50g Rohrzucker

65g Margarine oder Butter

25g Sahne

100g Naturjoghurt

Topping:

40g Sahne

80g gehobelte, blanchierte Mandeln

15g Waldhonig

10g Zucker

Puddingfüllung:

1/2 Packung Vanillepuddingpulver (also etwa 20g)

250ml Mandelmilch

125 Margarine

2 EL Zucker

Dekoration:

Blattgold

Zuckerbienen

Zuckerpapier-Rosen etc.

Zubereitung:

In einem kleinen Topf die Zutaten für das Topping geben und unter geringer Hitze erwärmen, dabei hin und wieder umrühren.

Dann den Herd ausstellen aber immer wieder rühren, damit die Masse nicht zu fest wird.

Eine Muffinform mit Papiermanschetten auslegen und den Backofen auf 180° vorheizen.

Das Mehl mit dem Backpulver und dem Natron mischen, die gemahlenen Mandeln hinzugeben.

Das Ei mit dem Rohrzucker schaumig aufschlagen, die weiche Margarine (evtl. vorher in die Mikrowelle), die Sahne und den Joghurt unterrühren und wenn alles eine homogene Masse ist, mit einem Eiscreme-Löffel oder Esslöffel in die Förmchen geben (am besten, nicht wie sonst, zu 2/3, sondern fast über den Rand hinaus, da man die Kuppel abschneiden muss).

Nun von dem Topping auf jeden Muffin etwas geben und in den Ofen für 20-25 Minuten (Stäbchenprobe).

Dann auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

Während die Muffins backen, die Füllung vorbereiten:

Den Vanillepudding nach Packungsanleitung mit der Mandelmilch kochen, etwas abkühlen lassen, aber stetig umrühren, damit er keine Haut bekommt.

Die Margarine auf Zimmertemperatur bringen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen, damit er etwas die Temperatur des Puddings hat.

Jetzt in einem Rührgefäß ein EL des Puddings geben, dann ein EL der Margarine und mit dem Handrührgerät aufschlagen, immer abwechselnd einen EL der Margarine und des Puddings zugeben, bis alles aufgebraucht ist.

Sollte die Masse danach zu weich sein, einfach im Kühlschrank etwas abkühlen und dann in einen Spritzbeutel füllen.

Sind die Muffins abgekühlt, den Deckel vorsichtig mit einem scharfen Messer abschneiden, die Puddingfüllung aufspritzen und den Deckel wieder aufsetzen.

Kann man die Liebe erkennen? 😉

Ich wünsch euch noch einen schönen Valentinstag bzw. allen Muffeln einen schönen, entspannten Sonntag 🙂

Eure Lisetta

Kalorienarme Vollkorn-Krapfen zu Fasching

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht.

Ich bin jedenfalls kein Faschings- oder Karnevalsfan (in meiner Studienzeit in Bonn war ich damit natürlich etwas außen vor, da alle „alteingesessenen“ wirkliche „Karnevalsjecken“ sind 😉 )

Nichtsdestotrotz liebt mein Schatz Krapfen über alles, daher wollte ich sie einmal selbst backen.

Allerdings im Ofen und kalorienarm, es hat ihm zwar geschmeckt, aber er meinte, es ist kein wirklicher „Krapfengeschmack“.

Aber beurteilt ruhig selbst 😉

Zutaten (für etwa 15 kleine Krapfen):

175g Dinkel-Vollkornmehl

65 ml Haselnussdrink, Kokosdrink oder ungesüßte Mandelmilch

30g Margarine

1/2 Päckchen Trockenhefe

1 Ei

20g Zucker oder Erythrit

150g Hagebuttenmarmelade

Dekoration:

Puder-Erythrit

Zubereitung:

Milch in der Mikrowelle oder dem Ofen leicht erwärmen (lauwarm). Margarine ebenfalls etwas weicher machen (entweder frühzeitig aus dem Kühlschrank oder ebenfalls kurz erwärmen).

Hefe mit Mehl und Zucker mischen, dann das Ei, die Margarine und die Milch hinzugeben und mit den Knethaken des Rührgerätes zu einem Teig verarbeiten.

Diesen ca. 45 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen, bis er etwas aufgegangen ist.

Den Backofen auf 170° vorheizen.

Dann nochmals mit bemehlten Händen durchkneten und 15 Kugeln formen.

Diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech und für ca. 10-15 Minuten in den Ofen.

Danach die Marmelade in eine Spritztülle oder eine große Blasen-Spritze geben und nachdem die Krapfen etwas ausgekühlt sind, hineinspritzen.

Als Deko mit Puder-Erythrit oder Puderzucker bestäuben.

Traditionell verwendet man für die Füllung ja „Hiffenmark“ (= Hagebuttenmarmelade).

Ich bin auch der Meinung, damit schmeckt es am besten 🙂

Oder was meint ihr?

Ganz liebe Grüße, Helau, Hei-Jo und Alaaf 🙂

Eure Lisetta

Bento Monday mit Brokkolicremesuppe, geröstetem Rosenkohl und rote Beete Bällchen

Puh, da ist der Titel fast schon länger als meine Vorrede, oder? 😉

Ich fand diese Komponenten einfach total passend und liebe das Zusammenspiel, die Bällchen habe ich tatsächlich erfunden und ergänzt, da der Rote-Beete-Saft weg musste 😀

Zutaten (für zwei große Portionen):

Suppe:

400g Brokkoli

500ml Gemüsebrühe

ca. 300ml Kokosnussdrink oder Milch

200g Frischkäse

Salz, Pfeffer, Muskatnuss zum Abschmecken

Rosenkohl:

500g Rosenkohl

1 TL Senf

1 TL Tandoori Gewürzmischung (oder Harissa oder Curry)

1 EL Grieß

1 TL Salz

etwas Olivenöl

Rote-Beete Bällchen:

ca. 8-10 Scheiben Filinchen (geröstetes Brot)

ca. 100-150ml Rote-Beete Saft

Gewürze zum Abschmecken: Salz, Pfeffer, Petersilie, Basilikum, Oregano, Paprika, Chili…

Zubereitung:

Suppe:

Die Gemüsebrühe in einem mittelgroßen Topf aufkochen. Brokkoli waschen, stückeln, einige Röschen für später aufbewahren. Dann in der Brühe 10-15 Minuten gar kochen, dann den Topf auf ein Handtuch o.ä stellen oder auf dem Herd den Inhalt pürieren. Auf die Platte zurück stellen, bei mittlerer Hitze weiterkochen, die Milch/Kokosnussdrink hinzugeben, würzen, kurz nochmals kochen lassen, dann die restlichen Röschen dazu, etwa 10 Minuten köcheln lassen, dann die Herdplatte ausschalten und den Frischkäse einrühren, fertig 🙂

Gerösteter Rosenkohl:

Den Ofen auf 200° vorheizen.

Rosenkohl waschen und halbieren. In einer Schüssel die Marinade mischen, den Rosenkohl hinzugeben, kräftig durchmischen, dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen und ca. 30 Minuten backen.

Rote- Beete- Bällchen:

Die Filinchen im Multizerkleinerer zu feinem Mehl mahlen, in eine Schüssel geben, großzügig würzen (Ich hatte eine tolle Gewürzmischung, wo alle mediterranen Kräuter zu finden waren), dann den Rote-Beete Saft schluckweise dazu, bis die Konsistenz etwas klebrig ist und dann mit den feuchten Händen oder Handschuhen Bällchen formen.

Einfach, aber sehr effektiv und lecker 🙂

Auch wenn es diesmal drei unterschiedliche Vorgehensweisen sind, so passt doch alles toll zusammen und schmeckt wirklich gut.

Habt eine wunderschöne Woche und fühlt euch geknuddelt 🙂

Eure Lisetta

Wedding Island Cake

Gestern kamen meine lieben, lieben Eltern zu uns, um mit mir eine kleine Hochzeitsfeier nachzuholen.

Ich war sehr geehrt und gerührt von ihrem Besuch 🙂

Da musste ein ganz besonderer Kuchen gebacken werden, das ist doch klar 😉

Ich wollte daher den Cake Trend 2020, einen „Island Cake“ versuchen.

Betonung auf „Versuchen“, denn meiner ging etwas in die Hose 😀

Dennoch möchte ich euch an meinem Missgeschick teilhaben lassen.

Zutaten:

Schokoladen-Biskuit:

Springform (26cm)

190g Dinkel-Vollkornmehl

70g Speisestärke

30g Kakaopulver

10g Backpulver

6 Eier (Größe „M“)

200g Zucker

1 Pck Vanillezucker

1 TL Salz

3 EL heißes Wasser

Ganache:

1 Packung Dr. Oetker „Salted Caramel“ Tassenpudding

90g gezuckerte Kondensmilch (Sgushjonka)

4 EL Erdnussbutter, crunchig oder creamy

Meer:

flüssige blaue Speisefarbe

ca. 6 Päckchen (a 250ml) Gelatine zum kalt anrühren

außerdem:

ca. 300g Zartbitter-Kuvertüre

ca. 3 Pckg Sahnesteif

Deko: belgische Meeresfrüchte, Zuckerdeko maritim etc.

Zubereitung:

Biskuit:

Für eine 24 – 26 cm Springform, für 1 – 2 mal Durchschneiden geeignet, der Boden erreicht eine Höhe von ca. 7 – 9 cm.

Das Mehl mit der Speisestärke, dem Kakaopulver und dem Backpulver mischen und sieben. Die Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz etwa 30 Sekunden schaumig aufschlagen, anschließend 3/4 des Zuckers langsam einrieseln lassen und alles 5 – 6 Minuten steif schlagen.

Anschließend die Eigelbe mit dem Vanilleextrakt, dem heißen Wasser und dem restlichen Zucker hellcremig aufschlagen. Auch dies dauert etwa fünf Minuten und die Masse sollte nun voluminös, cremig und hellgelb sein.

Nun wird die Eigelbmasse unter die Eiweiße gehoben. Hierzu rühre ich zuerst einen großen Esslöffel des Eiweißes zu der Eigelbmasse, so ist diese aufgelockert und anschließend hebe ich sie komplett, langsam und mit ganz viel Liebe unter das Eiweiß.

Nun wird noch die gesiebte Mehlmischung in 2 – 3 Portionen untergehoben – auch hier bitte langsam und viel mit Liebe arbeiten.

Der Teig kommt nun in eine Springform oder einen Backrahmen (am Boden mit Backpapier ausgelegt, Rand nicht eingefettet) und wird bei 175 °C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten gebacken.

Da jeder Ofen anders backt, beobachtet den Backvorgang beim allerersten Zubereiten und macht auf jeden Fall eine Stäbchenprobe.

Salted Caramel Tassenpudding nach Anleitung zubereiten und abkühlen lassen.

Die dunkle Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.

Wenn der Biskuit ausgekühlt ist, einen sehr hohen Tortenring (am besten innen beschichtet mit Backpapier o.ä) darum stellen. Der unterste Schokoboden wird so belassen, die anderen zurechtgeschnitten und als eine Art „Insel gestapelt“. Zwischen jeden Boden könnt ihr nun eine Füllung setzen: Salted Caramel Pudding, Krokant, Sgushjonka, Ganache etc.

Nun den Kuchen mit der dunklen Kuvertüre überziehen. Zum Erkalten in den Kühlschrank stellen, davor können z.B. als Deko noch belgische Pralinen platziert werden.

Wenn die Schokolade komplett ausgekühlt ist, das Meer anmischen: Wasser mit Farbe und dann Gelatine nach Packungsinhalt hinein.

Die Gelatine jetzt über den Kuchen gießen und wieder zum Abkühlen in den Kühlschrank.

Sobald die Gelatine komplett ausgehärtet ist, kann weiter dekoriert werden.

Dann wird der Tortenring nach oben gehoben und die Torte somit freigegeben werden.

Hört sich etwas komplex an, ist dann aber Recht einfach, wenn auch mit vielen Komponenten 😀

Ich habe leider den Fehler gemacht, den Tortenring innen nicht auszukleiden, daher war mein Ergebnis sehr mäßig 😀

Seid ganz lieb und geknuddelt

von eurer Lisetta 🙂

Vegane Vanille-Kokos Cupcakes zum Hochzeitstag

Ja, wir leben gerade in einer verrückten Zeit.

Die Pandemie ist allgegenwärtig. Dennoch haben sich mein Liebster und ich nicht davon abhalten lassen, uns vorgestern, am 28.01.2021 das Ja-Wort zu geben.

Wir waren nur zu zweit, es war so schön und ganz ohne Stress.

Dennoch wollten wir es uns nicht nehmen lassen, gestern eine meiner besten Freundinnen zum Kaffee einzuladen. Ihr Freund ist Veganer, darum habe ich mich an meinen ersten veganen Cupcakes versucht 🙂

Für die besondere Note und unserer Vorliebe für Sushi habe ich entsprechende Deko aus Fondant verwendet und fand das Ergebnis sooo niedlich 🙂

Ihr hoffentlich auch, liebe Leser 😉

Zutaten (für etwa 12 Cupcakes):

270g Dinkel-Vollkornmehl

1,5 Vanilleschoten

120g Zucker

1 Packung Weinstein-Backpulver

70g Margarine

250ml Mandelmilch, Sojamilch oder Reismilch

100g Kokosraspeln

1 EL Zucker zum Bestreuen

Abrieb einer halben Zitrone

etwas getrocknete Mango und Papaya

etwas Kokosöl oder Kokosaroma

Frosting:

180g Puderzucker

100g Margarine

etwas Kokosaroma

Deko:

verschiedenfarbiger Fondant

ca. 7 Mini-Bounty-Riegel

Zubereitung:

Ein Muffinblech mit 12 Mulden mit Papierförmchen auslegen.

Den Backofen auf 175°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Mehl, Backpulver, Kokosraspeln und Zucker in einer Rührschüssel mischen.
Margarine im Ofen oder Mikrowelle schmelzen.
Das Vanillemark mit der geschmolzenen Margarine und der Mandelmilch verrühren. Das geht mit den flüssigen Zutaten am besten.

Die flüssigen Zutaten über die Mehlmischung geben und alles schnell verrühren, bis der Teig gebunden ist. Den Teig in die vorbereiteten Muffin-Mulden verteilen und mit Zucker und den getrockneten Früchten bestreuen. Auf der mittleren Schiene etwa 30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!

Für das Frosting Margarine auf Zimmertemperatur bringen, dann mit dem Handrührer anschlagen, den Puderzucker einrieseln lassen und dann kräftig aufschlagen, biss eine hellcremige Konsistenz entstanden ist.

Mit etwas Kokosaroma abschmecken/verfeinern, dann in einen Spritzbeutel füllen und auf die erkalteten Muffins aufspritzen.

Aus dem Fondant habe ich Sushi geformt, kleine Bounty-Riegel „geschält“ und die Füllung als „Reis“ verwendet. Klappte recht gut 🙂

Fertig ist das kleine Wunder 🙂

Und wenn ihr mögt, gibt es noch ein Hochzeitsbild von uns 🙂

And they lived happily ever after 😉

Bento Monday mit vegetarischen Baozi

Und wieder verschlägt es mich kulinarisch in den asiatischen Raum.

Ich liebe einfach die japanisch/chinesich/thailändische Küche sehr, am allerliebsten koche ich tatsächlich Baozi, also chinesische Buns. Kleine Teigtaschen, gefüllt mit Rinderhackfleisch.

Da dies aber nicht mein eigenes Rezept ist, habe ich es bisher nicht gepostet.

Anders verhält es sich nun mit meiner vegetarischen Variante: Baozi mit Zucchinifüllung.

Mag man keine Zucchini, kann man auch Aubergine, Pilze, Paprika oder ähnliches nehmen 😉

Zutaten (für etwa 10 Baozi):

Teig:

150g Vollkornmehl oder normales Mehl

75ml Wasser (warm)

0,5 Päckchen Trockenhefe

Salz

etwas Zucker

Füllung:

eine mittelgroße Zucchini (etwa 250-300g)

1 TL Sojasauce

2 TL Reisessig

0,5 Zwiebel

1 TL Salz

3 TL China-Gewürz (gibt es mittlerweile fast überall, ansonsten mischt man einfach selbst, im Chinagewürz sind folgende einzelne Gewürze: Paprikapulver, Currypulver, Curcuma, Zwiebelpulver, Ingwerpulver, Bocksornkleesaat, Koriander, Chili, Knoblauch, Senf, Pfeffer, Salz und Fenchel)

30ml Misobrühe (habt ihr kein entsprechendes Pulver, nehmt einfach Gemüsebrühe oder Rinderbrühe)

Zusätzlich noch:

5 EL Öl

Wasser

Mehl für die Arbeitsfläche

Deko:

(grüne) Sesamkörner

Zubereitung:

Mit den Knethaken des Handmixers die Zutaten für den Teig verkneten, mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen.

Die Zwiebel fein hacken, die Zucchini ebenfalls fein würfeln, dann in einer Schüssel mit den anderen Zutaten für die Füllung mischen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, die Füllung hineingeben und etwa 10-15 Minuten anbraten. Wenn die Masse droht, trocken zu werden, einfach etwas Wasser hinzugeben.

Danach die Füllung in eine Schüssel geben, die Pfanne auswaschen, dann eine Kaffeetasse Wasser hinein und die 5 EL Öl.

Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, dann aus dem Teig ca. 10 kleine Kugeln formen, evtl noch etwas bemehlen (wenn sie klebrig sind).

Nun habe ich nacheinander jede Kugel mit der Hand erst etwas platt gedrückt und dann mit einem Nudelholz ein wenig ausgerollt, bis sie etwas den Durchmesser meiner Handinnenfläche haben.

Dann wird ein EL der Füllung hineingegeben und dann nacheinander nach innen verschlossen (damit eine Art Päckchen entsteht).

Wenn die Baozi drohen, zu reißen (z.B. wenn der Teig noch klebrig ist), einfach mit etwas Mehl abdecken (gilt auch für den Boden der Baozi, die fertigen Baozi dazu einfach in Mehl setzen).

Nacheinander alle Baozi mit etwas Abstand (gehen auf) in die Pfanne legen. Es müssten so 10 gleichzeitig gut Platz haben, ansonsten zweimal braten oder eine größere Pfanne nehmen.

Wenn alle Baozi in der Pfanne sind mit einem Deckel verschließen und auf höchster Stufe erhitzen, aber nicht den Deckel öffnen!

Wenn das Wasser kocht, den Herd etwas herunterstellen (um ca. ein Drittel) und warten, bis das Wasser verdampft ist, aber bitte nicht den Deckel öffnen, da die Baozi den Dampf brauchen.

Wenn das Wasser verdampft ist, hört man es brutzeln oder riecht schon die Baozi.

Dann einmal nachsehen und wenn der Boden eine schöne braune Farbe hat und das Wasser verdampft ist, sind die kleinen Köstlichkeiten fertig 🙂

Am besten schmecken Baozi mit Sojasauce und Sesam bestreut.

Guten Appetit und eine schöne Woche

wünscht euch

Eure Lisetta

Bento Monday mit afrikanischem Stew

Gerade ist mein Leben pure Hektik: Umzug, Neuvermietung meiner ETW, Hochzeitsvorbereitungen, Stress in der Arbeit etc. etc….

Daher brauche ich nun Gerichte, die schnell gehen, aber lecker sind.

Wenn es euch ähnlich geht, ist vielleicht mein Stew das Richtige 🙂

Zutaten (für ca. 2 Portionen):

1 Dose Kidneybohnen (ca. 250g)

200g Cherrytomaten/Romana-Tomaten

2 Zwiebeln

1 EL Erdnussmus oder Erdnussbutter

2 TL Chiliflocken oder Sambal Oelek

2 TL Kreuzkümmel

1 TL Ceyennepfeffer

2 Knoblauchzehen

Pfeffer

Salz

Traubenkernöl

Zubereitung:

etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln würfeln und darin glasig andünsten.

Tomaten längs halbieren, hinzufügen und einige Minuten (ca. 5) mitköcheln lassen.

Jetzt die Gewürze hinzugeben und ca. 2 Minuten weiterbraten.

Die Bohnen waschen und abtropfen lassen, Knoblauch in sehr feine Streifen schneiden, dann alles der Pfanne hinzufügen, ebenso wie das Erdnussmus (ein Muss, dadurch schmeckt es herrlich cremig und nussig, man kann auch Erdnussbutter verwenden).

3 Minuten köcheln lassen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken, evtl. noch mit Chiliflocken garnieren und servieren.

Geht sooo schnell und ist super lecker.

Habt eine wundervolle Woche ohne viel Stress!

Es knuddelt euch

Eure Lisetta

Asiatischer Gurkensalat

War euer Wochenende schön?

Meines war turbulent und die Woche wird es auch, daher bin ich auf schnelle Gerichte angewiesen, die man wunderbar vorbereiten kann.

Dieser erfrischende asiatische Gurkensalat gehört definitiv dazu.

Zutaten für ca. 2 Portionen:

1 Salatgurke

1 TL Salz

2 Knoblauchzehen

1 Lauchzwiebel

1 EL Sojasauce

2 TL Reisessig

1 EL Erythrit oder Zucker

1 TL Chiliflocken

1 EL Sesam

optional: Sesamöl oder Erdnussöl zum Beträufeln

Zubereitung:

Gurke waschen und dann würfeln (mit oder ohne Schale, je nach Belieben).

In einer Schüssel mit dem TL Salz vermengen und 25 Minuten ziehen lassen.

In einer Pfanne die Sesamkörner anrösten und beiseite stellen.

Zwiebel fein würfeln, Knoblauch ebenfalls (oder pressen).

Dann alles (außer Sesam) für die Marinade vermischen.

Nach 25 Minuten die verlorene Flüssigkeit der Gurke abgießen, diese noch gründlich waschen (vom restlichen Salz befreien), abtropfen lassen, mit der Marinade mischen und mit den Sesamkörnern bestreuen.

Guten Appetit und kommt gut durch die Woche!

Ich knuddel euch!

Eure Lisetta

Japanisches Kokos-Dessert

Vor einiger Zeit probierte ich zahlreiche kalorienarme Desserts aus und stieß auf ein Kokos-Gelee Rezept nach japanischer Art.

Ich habe lange überlegt, es zu posten, da es meinen Geschmack nicht zu 100% traf, aber Geschmäcker sind ja verschieden und das Grundrezept kann nach eigenem Gusto ja auch variiert und verfeinert werden.

Zutaten für eine etwa normal große, flache Auflaufform:

250ml Mandelmilch, Kokosnuss-Drink oder Hafermilch

500ml Wasser

1 Dose Kokosmilch

120g Zucker oder Erythrit

1 Packung Waldmeister-Götterspeise (12g) oder 12g Agar Agar

70g Kokosflocken

Zubereitung:

Die Milch mit dem Wasser in einen Topf geben.

Zucker und Götterspeise bzw. Agar Agar verrühren, auch in den Topf geben und unter ständigem Rühren aufkochen und 3 Minuten köcheln lassen.

Eine flache Auflaufform mit kaltem Wasser ausspülen, dann die Masse aus dem Topf in die feuchte Form geben, mit Kokosraspeln gleichmäßig bestreuen.

Nun kühlen, Minimum 1 Stunde, am besten 24 Stunden.

Dann das Gelee in Würfel schneiden und am besten gekühlt mit Obst oder Sirup servieren.

Haltbarkeit: einige Tage im Kühlschrank oder tiefgefroren sehr viel länger

Viel Spaß beim Ausprobieren und Experimentieren und noch ein schönes Wochenende 🙂

Eure Lisetta

Koreanischer Bento Monday mit Eierrolle und Blitz-Kimchi

Liebe Leser,

ich war jetzt einige Zeit inaktiv und es wird wahrscheinlich auch weiterhin weniger Beiträge geben, da wir in unser neues Haus gezogen sind und nun jede Menge Arbeit vor uns haben (neben dem eh schon enormen beruflichen Stress).

Nichtsdestotrotz habe ich zwei alte, aber sehr schnelle Rezepte für Lunch herausgekramt, welche ich gern mit euch teilen würde 🙂

Zutaten Gyeran Mari (Eierrolle):

2 Portionen:

4 Eier

5 Cherrytomaten

1 Lauchzwiebel

1 kleine Karotte

Zubereitung Eierrolle:

Lauchzwiebel in Ringe, Karotte in ca. 1cm lange Streifen schneiden und die Cherrytomaten achteln bzw. in kleine Stücke schneiden.

Die Eier mit Salz und etwas Pfeffer grob verquirlen, dann das Gemüse hinzugeben.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen.

Die Eimasse hineingeben und die Hitze herunterschalten.

Wenn die Unterseite stockt, aber es oben noch flüssig ist, mit einem Pfannenwender die Rolle von einer Seite her aufrollen.

Jetzt den Herd auf die niedrigste Stufe stellen und die Rolle mit der Naht nach unten 3 Minuten braten, dann wenden und die andere Seite ebenfalls 3 Minuten braten.

Auskühlen lassen oder noch warm in ca. 2cm dicke Scheiben schneiden.

Zutaten veganes Blitz-Kimchi:

für eine sehr große Portion:

600g Chinakohl

1 Karotte

3 Lauchzwiebeln

4 EL Salz

Marinade:

3 EL Sojasauce

4 EL Chiliflocken

2 EL Rohrohrzucker

2 EL Reisweinessig

1 EL Sesam

4 gehackte Knoblauchzehen

Zubereitung veganes Blitz-Kimchi:

Den Chinakohl waschen, vom Strunk befreien und dann in kleine Stücke schneiden.

Die Lauchzwiebeln in Ringe schneiden, die Karotten stifteln (kleine Stifte).

Alles mit den 4 EL Salz vermischen (am besten mit den Händen), dann in einer Schüssel eine halbe Stunde ziehen lassen, dabei mehrmals durchmischen.

Danach in einem Sieb gut abbrausen lassen und vom Salz befreien, die Schüssel ebenfalls ausspülen und abtrocknen.

In einer anderen Schüssel alle Zutaten für die Marinade vermengen, die Kohlmischung wieder in eine Schüssel geben, die Marinade darüber und wieder mit den Händen einmassieren.

Das Kimchi ist nun schon servierfertig, wird aber besser, je länger es zieht.

Dazu in einem luftdicht verschließbaren Behälter im Kühlschrank aufbewahren.

Wie waren eure Feiertage?

Ich hoffe, sehr schön 🙂

Habt einen tollen Wochenstart, alles Liebe 🙂

Eure Lisetta

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