Weihnachtscupcakes

Da der Schnee draußen schon geschmolzen ist, wollte ich es innen schneien lassen 😉

Was bietet sich da besser an als Tannenbaum-Cupcakes, die man mit Kokosraspeln einschneien kann?

Das hat richtig Spaß gemacht und die Cupcakes waren mit Kokos, Rum und weißer Schokolade genau nach dem Geschmack meines lieben Verlobten 🙂

Zutaten (für etwa 12 Cupcakes):

180g Vollkornmehl oder normales Mehl

120g Margarine oder Butter

3 Eier (Größe „L“)

120g Erythrit oder Zucker

1 Packung Vanillezucker

1 TL Backpulver

1 TL Spekulatus-oder Lebkuchengewürz

1 Prise Salz

100g Kokosraspeln und etwas mehr zum Bestreuen

50g weiße Schokolade

2 EL weißer Rum

Frosting:

1 Packung weißes Schokoladenmousse von Dr. Oetker

1 Päckchen Sahnesteif

1 Päckchen grüne Lebensmittelfarbe in Pulverform

Dekoration:

bunte Zuckerstreusel, Schleifen etc…

Zubereitung:

Margarine rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen, damit sie weich wird.

Dann schaumig aufschlagen. Eier, Zucker, Vanillezucker, Salz und die Weihnachtsgewürze dazugeben und weitere 5 Minuten schlagen.

Backofen auf 200° vorheizen.

In der Zwischenzeit die Kokosraspeln mit dem Rum vermengen, Schokolade in feine Stückchen schneiden und alles zur Eiermasse geben.

Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls zufügen und unterrühren.

Den Teig in Muffinförmchen geben und ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Auskühlen lassen.

Die Creme nach Packungsanleitung mit Milch oder Sahne aufschlagen, Sahnesteif und Grün einrieseln lassen und zu Ende schlagen.

Dann in einen Spritzbeutel füllen, auf die erkalteten Muffins spritzen und mit Kokosraspeln bestreuen und verzieren.

Ich wünsche euch einen besinnlichen, vierten Advent und eine gesegnete Vorweihnachtszeit 🙂

Ganz liebe Grüße und dicken Knuddler!

Eure Lisetta

Weihnachtslikör

Ich bin noch nicht ganz in Weihnachtsstimmung, irgendetwas fehlt noch.

Kennt ihr das auch?

Um dem entgegen zu wirken, habe ich das erste Mal Likör selbst gemacht. Es geht so einfach, dass ich zunächst nicht glauben konnte. Das Ergebnis war so lecker (für mich kann es eben gar nicht süß genug sein :D), dass ich in Zukunft öfter mal Likör selbst machen möchte.

Außerdem wollten mein Verlobter und ich beim Fotografieren ein neues Ambiente ausprobieren, was uns wirklich gut gefallen hat 🙂

Zutaten (für eine etwa 1 Liter Flasche):

1/2 Flasche Rum (ich habe weißen genommen, ca. 40% Alkohol)

2 Dosen karamellisierte, gezuckerte Kondensmilch (russische, z.B. von Dogvan)

2 TL Lebkuchengewürz

1 TL gemahlene Vanille

2 TL Vanille-Extrakt (oder ein Päckchen Vanillezucker)

wenn man es gern süß mag: ein wenig flüssiges Karamell

Zubereitung:

Die Dosen karamellisierte, gezuckerte Kondensmilch (karamellisierte Sgushjonka) in einen hohen Rührbecher geben.

Jetzt alle Gewürze und den Rum dazugießen und mit einem Pürierstab homogenisieren.

In Flaschen abfüllen und ca. 3-4 Tage ziehen lassen, damit die Gewürze sich voll entfalten könnten (Schmecken tut er aber auch schon sofort 😉 )

Et Voilà, schon fertig 🙂

Sgushjonka (oder auch Milchmädchen als Alternative) gibt es in vielen Supermärken, die karamellisierte Version nur in wenigen.

Falls ihr die karamellisierte Version nicht findet, könnt ihr auch normale gezuckerte Kondensmilch nehmen und die geschlossene Dose 1 bis 1,5 Stunden in einem offenen Topf mit viel Wasser kochen lassen (Vorsicht beim Öffnen!).

Man kann den Alkohol und/oder die Menge an Kondensmilch oder Karamell natürlich etwas variieren, je nachdem, wie süß man den Likör möchte. Durch das Lebkuchen-Gewürz schmeckt er herrlich weihnachtlich 🙂

Vor dem Öffnen nochmals durchschütteln.

Den kleinen Lebkuchenmann hatte ich noch vom Vorshooting 😉

Macht euch ein schönes, kuscheliges Wochenende 🙂

Liebe Grüße

Eure Lisetta

CT Lebkuchenmännchen zum 2. Advent

Huch, es ist schon 2. Advent.

Ist die Zeit bei euch ebenfalls so gerast?

Ich habe dieses komplette Wochenende (neben etwas Home Office) damit zugebracht, Lebkuchen zu backen.

Es war schon seit etwas längerer Zeit mein Plan, meinen lieben Verlobten und mich bei der Arbeit in Lebkuchen-Form darzustellen. Das Konzept stand und ich stellte es mir wahrlich nicht diffizil vor.

Ich kleines Naivchen 😀

In Wahrheit war alles eine Heidenarbeit, für die ich glücklicherweise volle zwei Tage und den Freitag Nachmittag zur Verfügung hatte.

Aber auf das Ergebnis bin ich schon etwas stolz.

Wie findet ihr das heutige Ergebnis, mit meinem Liebsten und einer armen, unbekannten Patientin in der Hauptrolle? *kicher*

Zutaten:

400g Mehl

2 TL Backpulver

200g Honig

75g Butter

100g Zucker

1 Päckchen Lebkuchen-Gewürz

10g Kakao

1 Eie

1 Prise Salz

etwas Zimt

etwas Mehl für die Arbeitsfläche

vier Erdbeer-Creme-Cookies (für den CT-Tisch)

1 kleiner Christstollen (Standfuß für die Gantry)

ca. 250g weißer Fondant

ca. 50g schwarzer Fondant

etwas gelber Fondant

etwas grüner Fondant

Als Kleber:

1 Eiweiß

100g Puderzucker

Zubereitung:

Den Honig, Zucker und Butter in einen mittelgroßen Topf geben und bei kleiner Hitze schmelzen lassen, bis sich der Zucker komplett gelöst hat.

Etwas abkühlen lassen, dann Eier und die Gewürze unterrühren.

Mehl, Backpulver und Kakao mischen und 2/3 davon unter die Honigmasse sieben, den Rest auf der Arbeitsfläche mit den Händen (am besten mit Handschuhen, es wird sehr, sehr klebrig) unterkneten.

Dann den Teig in eine Schüssel oder den Topf zurück geben und ca. eine Stunde ruhen lassen.

Nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, bis der Teig eine Dicke von etwa 1cm hat.

Ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.

Den Backofen auf 175° (Ober-Unterhitze) vorheizen.

Nun 2-4 Platten von ca. 6X9cm ausschneiden.

Für das Kopfkissen ein kleines Rechteck oder einen runden Kreis stechen (nach Augenmaß 😉 )

Für die Gantry habe ich eine Kaffeetasse mit einem Durchmesser von 8,5cm genommen, einen Streifen Teig (ca. 6x 8cm) ausgeschnitten, die Tasse auf das Backblech gelegt (Henkel an der Seite) und den Teigstreifen darüber gelegt, sodass diese halbrunde Form entstand.

Der Rest Teig ist nun für die Lebkuchenmännchen, hier habe ich mehr als die abgebildeten zwei ausgestochen 🙂

Im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen.

Gut auskühlen lassen, am besten zum nächsten Tag ruhen lassen.

Dekoration/Zusammenbau:

Das Eiweiß für den Kleber schaumig schlagen, dabei nach und nach den Puderzucker hinzugeben, bis eine zähflüssige Masse entsteht.

Nun eines der Rechtecke auf den Boden legen, zwei Cookies hintereinander und mit dem Eiweiß-Kleber festkleben.

Jetzt kommt eine zweite Cookie-Schicht und dann noch ein Viereck, dann optional das Kopfkissen.

Die Hälfte des weißen Fondants wird ausgerollt und als Untergrund verwendet. Darauf habe ich den Christstollen gestellt, an den Rändern eingeschnitten und dann die Lebkuchen-Gantry hineingeklebt.

Der Rest des Klebers habe ich für eine Randverzierung (unten, am Boden) verwendet. Man kann natürlich auch noch die Gantry damit verzieren. (ich hatte dazu leider keine Möglichkeit, da die kleine Tülle für meinen Spritzbeutel nicht vorhanden war).

Der Eiweißkleber muss ca. 2 Stunden trocknen, in der Zwischenzeit kann man die Lebkuchenmännchen fertig stellen.

Diese habe ich mit gelben und grünem Fondant überzogen und mit einem Zuckerstift verziert, mit einem Schokoladenstift bekamen beide ein süßes Gesicht (ich hatte ursprünglich auch an weiße Masken gedacht, fand es aber dann ohne drolliger 🙂 )

Nach dem Trocknen habe ich auch den CT-Tisch mit Fondant überzogen, die Gantry damit ausgekleidet, innen mit dem schwarzen Fondant.

Dann habe ich aus Silberdrat, Augentropfen und einer Büroklammer die kleine Infusion hergestellt, einen kleinen Adventskranz gebastelt und Namensschild und die Gantryelemente eingefügt.

Die Farbe der Arbeitskleidung des kleinen Lebkuchenmannes entspricht lustigerweise auch der, die mein Verlobter in Wirklichkeit trägt 🙂

Und weil es so niedlich ist, noch eine Ladung Fotos 🙂

Die Fotos waren etwas schwer zu bearbeiten, aber wie immer hat mein großartiger Verlobter sein Bestes gegeben 🙂 Dafür liebe ich ihn.

Ich hoffe, ihr hattet einen wundervollen, magischen, zauberhaften, zweiten Advent 🙂

Eure Lisetta

Plätzchen „Noodle Style“

Wenn es darum geht, niedliche Sachen in anderer Optik zu backen, bin ich immer sofort dabei 🙂

Als ich bei den „Simpsons“ beispielsweise sah, dass Marge Hot Dogs aus gebackenem Kuchenteig mit Kirschsauce und Schokoladencreme für einen Backwettbewerb herstellte, war ich sofot Feuer und Flamme.

Daher möchte ich euch nun meine Spaghetti-Plätzchen vorstellen, die ich sehr niedlich finde 🙂

Zutaten (für etwa 30 kleine Plätzchen):

190g Dinkel-Vollkornmehl (oder normales Mehl)

130g Margarine oder Butter

60g Puderzucker

1 Päckchen Vanillepuddingpulver

1 Ei

1/2 Glas Wildkirschmarmelade oder andere Marmelade (am besten aber rote)

etwas gehackte Pistazien (ich hatte keine und hab daher grünen Zucker genommen)

etwas weiße Schokolade

Zubereitung:

Die Margarine oder Butter zunächst etwa eine Stunde vor Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, alternativ in der Mikrowelle oder im Backofen weich werden lassen.

Dann mit dem Puderzucker und dem Ei cremig aufschlagen.

Das Mehl und Puddingpulver einrühren und einige Minuten rühren.

Silikonförmchen oder für Mini-Muffins bereitstellen oder ein Blech mit Vertiefungen für Mini-Muffins vorbereiten.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche noch ein wenig mit der Hand durchkneten, dann kleine Kugeln abtrennen und in die Vertiefungen der Formen drücken, sodass eine Schale aus Teig entsteht.

Den Backofen dazwichen auf 180° Ober-Unterhitze oder 160° Umluft vorheizen.

Nun gibt es zwei Varianten: entweder nun einen TL Marmelade pro Schale verteilen, dann eine kleine Teigkugel in eine Knoblauchpresse geben, kleine Spiralen in die Schalen drücken und etwas zu Spaghetti arrangieren oder klein Spaghetti in die Schale und den Marmeladenklecks darüber geben.

Ich konnte mich nicht entscheiden, was mir besser gefällt 😉

Jetzt kommen die kleinen Spaghetti-Bowls für etwa 12-15 Minuten in den Ofen.

Nach dem Abkühlen kann man sie mit gehackten Pistazien und weißen Schokodrops bzw. Raspelschokolade verzieren und evtl. noch etwas Marmelade darauf geben (schmeckt dann fruchtiger).

Ich habe das Rezept genutzt, um mit der Kleinen meines Verlobten ein Backerlebnis teilen zu können.

Sie hat mit Begeisterung die Knoblauchpresse bedient und die kleinen Nudeln haben ihr viel Freude gemacht. Somit mir auch 🙂

Habt einen schönen, dritten Dezember 🙂

Eure Lisetta

Bento Monday mit Ofen Aubergine

Heute gibt es kein klassisches Bento Rezept.

Da bei Vielen das Adventswochenende wahrscheinlich zum Schlemmen da war (ist ja auch richtig so und bei uns nicht anders gewesen ;)) , dachte ich, ich weihe euch in eines meiner liebsten Rezepte ein, was wunderbar abwandelbar, köstlich, vegetarisch (bei richtiger Kombi sogar vegan), gesund und kalorienarm ist.

Und war: Ofen Aubergine 🙂

Ich mach das Rezept so oft, dass ich es schon blind zubereiten kann 😉

Zutaten (für 1 Aubergine):

1 mittelgroße Aubergine (ca. 400g)

200-250g Cherrytomaten oder Datteltomaten

2-3 Knoblauchzehen

1 Zwiebel oder 1 Stange Lauchzwiebel

150g Champignons, Pfifferlinge oder andere Pilze

evtl. Feta (Schafs, Ziege, was man möchte 😉 )

evtl. Streukäse oder veganer Streukäse

evtl. Rosmarinzweige

evtl. Bacon

Olivenöl

Salz

Pfeffer

Gewürze (worauf man Lust hat: orientalische, mediterrane…)

Zubereitung:

Die Aubergine waschen und fächerförmig aufschneiden (den Strunk dran lassen und fast bis zum Strunk einschneiden).

Dann in einen tiefen Teller legen und die einzelnen Einschübe kräftig salzen.

Die Aubergine so 30 Minuten liegen lassen und derweil die Füllung vorbereiten:

Gemüse waschen und stückeln, Pilze in Scheiben schneiden, Zwiebeln und Lauchzwiebeln nur in Ringe, Knoblauch in gröbere Stücke (der Knoblauchgeschmack verschwindet durch das backen, daher macht das wenig aus).

Sobald die halbe Stunde vorüber ist, das Salz aus der Aubergine spülen und die Aubergine komplett abtrocknen.

Nun in jede Spalte etwas Würze (hier könnt ihr die Gewürze nehmen, die ihr liebt, ich nehme meistens entweder Harissa Gewürzmischung oder mach es mediterran mit Oregano, Thymian und Chilisalz).

Den Backofen auf 220° vorheizen.

Eine Auflaufform mit Backpapier oder Alufolie auskleiden, die Aubergine hineinlegen.

Jetzt steckt ihr das ganze Gemüse kunterbunt in die Fächer, die Tomaten können auch außen herum drapiert werden.

Am Schluss etwa mit Olivenöl beträufeln und die Form mit einer Alufolie abdecken (die Aubergine verbrennt im Ofen sonst leicht).

Jetzt kommt die Aubergine ca. 45-55 Minuten in den Ofen (so lange, bis die Aubergine schön durch ist, evtl. mit einem Messer prüfen, wie hart das Auberginenfleisch ist).

Fertig 🙂

Das Rezept gelingt immer, ist schnell und dennoch so abwandelbar und lecker.

Probiert es gerne aus 🙂

Wenn mir eine Aubergine nicht ausreicht, mache ich dazu Kartoffelspalten, Curry-Rosenkohl oder meinem lieben Verlobten ein Steak 😀

Kommt gut durch den Montag 🙂

Eure Lisetta

Cinnamon Rolls zum 1. Advent

Was Gebäck angeht, bin ich am ehesten für Hefegebäck zu begeistern.

Ihr auch?

Am liebsten schlemme ich Zimtschnecken, oder auch Zimtwecken (diese schwedischen Köstlichkeiten backe ich tatsächlich total gerne).

Jetzt habe ich mich anlässlich des ersten Advents an der amerikanischen Version versucht: Cinnamon Rolls. Sie sind fluffiger und dicker als gewöhnliche Zimtschnecken.

Für den weihnachtlichen Touch sorgen die Gewürze, damit schmeckte es so richtig nach Vorweihnachtszeit 🙂

Zutaten (für etwa 20 mittelgroße Rolls):

Teig:

400g Dinkelvollkornmehl (alternativ normales Mehl)

1 Päckchen Vanillepuddingpulver

250ml Haselnussmilch (alternativ normale Milch)

50ml Wasser

1 Päckchen Trockenhefe

1 Ei

3EL Rohrrohrzucker (alternativ normaler Zucker oder Erythrit)

60g Margarine oder Butter

1/2TL Salz

Füllung:

100g Butter

150g Rohrrohrzucker

3TL Zimtpulver

3TL Lebkuchengewürz oder Spekulatius-Gewürz

Frosting:

125g Puderzucker

125g Frischkäse

60g Butter

1 Päckchen Vanillezucker

1/2 Tube rote Lebensmittelfarbe

1/2 Tube grüne Lebensmittelfarbe

Dekoration:

kleine Lebkuchenmännchen

Zuckerperlen, Zuckerstangen…etc.

Zubereitung:

Das Vanillepuddingpulver mit dem kalten Wasser glatt rühren.

Die Haselnussmilch in einem Topf aufkochen, die Pudding-Wassermasse mit einem Schneebesen einrühren und unter rühren kurz kochen lassen, bis der Pudding eingedickt ist.

Vom Herd ziehen und nun die Butter einrühren, bis sie komplett geschmolzen ist, dann den Zucker und das Ei einrühren.

Die Trockenhefe einrühren, solange die Masse noch warm ist, Salz und Mehl mischen und dann die Puddingmasse hinzugeben.

Jetzt mit den Knethaken des Handmixers zu einem leicht klebrigen Teig verarbeiten.

An einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sich etwa verdoppelt hat (dauer 1-2 Stunden).

Nun die Butter für die Füllung schmelzen (geht am besten in der Mikrowelle, da ich keine besitze, habe die Butter kurz in den warmen Ofen gestellt).

Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, den Teig halbieren und eine Teighälfte mit einem Nudelholz ausrollen.

Die Hälfte der flüssigen Butter gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig verteilen.

Jetzt entweder in einer Schüssel Zimtpulver, Weihnachtsgewürz (Spekulatius oder Lebkuchen) und den Rohrrohrzucker mischen oder einzeln auch gleichmäßig auf dem Teig verteilen (auch hier natürlich nur die Hälfte 😉 )

Den Teig nun eng aufwickeln und in ca. 4cm breite Streifen schneiden.

Mit der zweiten Teighälfte genauso verfahren.

Die Rolls jetzt auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen (am besten mit ein wenig Abstand zueinander) und noch etwa 30 Minuten gehen lassen.

In der Zeit den Backofen auf 200° vorheizen.

Danach die Rolls etwa 20 Minuten backen, bis sie eine schöne hellbraune Farbe haben.

Für das Frosting alle Zutaten außer die Farben mischen, dann das Frosting halbieren, eine Hälfte mit roter Lebensmittelfarbe einfärben, die zweite Hälfte mit grüner.

Die beiden Frostings jeweils in einen Eisbeutel füllen, die Spitze abschneiden und über die noch warmen Rolls spritzen.

Mit den kleinen Lebkuchenmännchen, Zuckerperlen und Zuckerstangen verzieren.

Fertig ist das Weihnachtsgebäck 🙂

Mein Frosting ist etwas dünnflüssig geworden, da ich mangels Frischkäse Joghurt verwenden musste 😀 Aber auch Unglücke gehören dazu.

Dem Geschmack hat es keinen Abbruch getan.

Mit dieser, meiner absoluten Lieblings-Weihnachtskreation verknüpfe ich ab jetzt auch ein anderes Ereignis, was zunächst sehr traurig wirkt:

Zur Abwechslung hat diesmal nicht mein Freund die Food-Fotos gemacht.

Sondern mein Verlobter, wie ich ihn seit gestern nennen darf 🙂

Ich bin eine sehr glückliche, gesegnete Frau.

Da wir Sushi lieben, ließ mein Freund einen Glückskeks anfertigen und als ich diesen öffnete, ging er vor mir auf die Knie. Ich war vollkommen sprachlos 🙂

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen, ersten Advent 🙂

Eure Lisetta

Hokkaido Panna Cotta

Da noch Kürbiszeit ist, bestrebe ich, derzeit gaaaanz viel mit Kürbis zu kochen und zu backen.

Meistens denkt man hier an Herzhaftes, allerdings bin ich neulich auf ein Rezept für Panna Cotta gestoßen (mein Freund ist ein liebes Schleckermäulchen und isst Panna Cotta total gerne, ich bin eher für den klassischen Vanillepudding zu begeistern, meine Mutter kann ein Lied davon singen 😉 ).

Ich habe es flugs abgewandelt und es ist köstlich geworden 🙂

Zutaten (für etwa 6 Mini-Muffin-Formen):

250g Hokkaido-Kürbis

100ml Sahne

60g weiße Schokolade

1 TL gemahlene Gelatine

100ml Apfelsaft

1 Vanilleschote

1TL Margarine oder Butter

1TL Rohrrohrzucker (oder normaler Zucker)

Dekoration:

einige weiße Schokoladenwölkchen

etwas Agavendicksaft

Zubereitung:

Die Gelatine mit 1EL Wasser vermengen und etwas quellen lassen.

Den Kürbis waschen und fein würfeln.

Die weiße Schokolade auch stückeln, mit der Sahne vermischen und beides über dem Wasserbad schmelzen.

Das Mark aus der Vanilleschote auch dazugeben.

Die eingeweichte Gelatine zur Schokosahne geben und mit einem Schneebesen verrühren, bis alles eine schöne, homogene Masse ist.

In einem kleinen Topf wenig Wasser (nur 100ml-200ml) zum Kochen bringen.

Die Hälfte der Kürbiswürfel darin in etwa 10 Minuten weich kochen, abgießen und etwas abkühlen lassen.

Dann zum Sahne-Schokoladengemisch geben und verrühren, anschließend pürieren.

Mini-Muffinförmchen aus Silikon bereit stellen und die Kürbismasse einfüllen.

Für 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die Butter ein einer Pfanne schmelzen, die restlichen Kürbiswürfelchen dazugeben, etwas anrösten, den Zucker dazu und karamellisieren lassen, mit dem Saft ablöschen und etwas köcheln lassen (bis die Flüssigkeit verdampft ist).

Wenn die Panna Cotta fest ist, stürzen, mit Schokoladenwölkchen und den Kürbiswürfeln garnieren und zum Schluss etwas Agavendicksaft darüber geben.

Ein leckeres, herbstliches Dessert 🙂

Habt noch eine wundervolle Woche

Eure Lisetta 🙂

Bento Monday mit Gyoza und Karottensalat

Kennt ihr die Serie „DoroHeDoro“?

Hier geht es um einen verfluchten Menschen, der ein Echsenaussehen annahm. Es ist ein Anime, den wir sehr gerne gesehen haben.

Eine Besonderheit des Protagonisten ist, dass er Gyoza liebt, japanische Fleischtaschen.

Da mein Liebster und ich auch totale Fans der japanischen Küche sind, habe ich einfach mal Gyoza gemacht und dazu gab es Karottensalat, lecker 🙂

Zutaten (für etwa 20) Gyoza:

Teig:

125g Mehl

63ml heißes Wasser

1/4 TL Meersalz

Füllung:

80g Hackfleisch (traditionell Schwein, ich bevorzuge aber Rind)

60g Weißkohl

1 Knoblauchzehe

3g Ingwer

1 TL Sesamöl

1 EL Sojasauce

1 Frühlingszwiebel

1 EL Öl

Extra Sojasauce zum Dippen

Zubereitung Gyoza:

Teig vorbereiten:

Das Mehl in eine Schüssel geben und mit Salz vermischen.

Nach und nach das heiße Wasser zugeben.

Anschließend das Mehl mit dem Wasser verkneten, dann die Masse auf eine bemehlte Fläche geben und mit den Händen 10 Minuten kneten. Dabei immer mal wieder den Teig aufeinander falten und mit den Handballen gut verkneten. Der Teig wird hierdurch schön glatt und nur noch leicht klebrig.

Den Teig in vier große Kugeln formen und zurück in die Schüssel geben. Mit einem feuchten Tuch abdecken und für 30 Minuten ruhen lassen.

Nach der Ruhzeit die Teigkugeln auf 1,5 mm dünn ausrollen und mit einer runden Form ausstechen. Anschließend direkt zu Dumplings weiterverarbeiten

Füllung:

Weißkohl und Frühlingszwiebeln waschen und sehr fein hacken. Ingwer schälen, Knoblauch abziehen und ebenfalls sehr fein hacken. Zusammen mit dem Hackfleisch in eine Schüssel geben und mit Sesamöl und der Sojasauce würzen. Anschließend alles mit den Händen gut verkneten.

Teigblatt in die offene Hand legen und in die Mitte einen gehäuften Teelöffel Füllung geben. Ränder mit etwas Wasser befeuchten, damit die Teigtasche sich später besser schließen lässt. Anschließend die untere Seite nach oben klappen, damit ein Halbmond entsteht. Nun beginnt das Falten: Von links beginnen und den zu dir gerichteten Teig am Rand nehmen und mehrfach einfalten. Vorgang mit jedem Teigblatt wiederholen, bis alle verbraucht sind.

Eine große Pfanne mit Pflanzenöl erhitzen und die Gyoza hineinlegen. Diese sehr eng aneinander anordnen, sodass viele in die Pfanne passen. Anschließend für 5 Minuten von der Unterseite goldbraun braten. Mit 100 ml Wasser aufgießen, Deckel aufsetzen und bei mittlerer Hitze für weitere 5 Minuten dämpfen lassen, bis das Wasser verdunstet ist.

Zutaten Karottensalat:

2 Portionen:

250g Karotten

2 EL Petersilie

2 TL Olivenöl

1/2 TL Essig

1 EL Mineralwasser

Kräuter

Salz

Pfeffer

Dekoration:

Schwarzer Kaviar

Chiliflocken

Zubereitung Karottensalat:

Karotten waschen, putzen, dann raspeln.

Petersilie waschen und klein schneiden.

Für das Dressing Öl, Essig, Mineralwasser und die Petersilie vermischen, mit Kräutern, Chiliflocken, Pfeffer und Salz abschmecken.

Dann alles vermischen.

Ich wünsche euch einen schönen, kulinarischen Start in die neue Woche 🙂

Knuddel

Eure Lisetta

Bento Monday mit Ucha und Pastrami-Sandwich

Bei dieser kalten Jahreszeit liebe ich Suppen über alles: in den letzten beiden Tagen habe ich Brokkoli-Cremesuppe, davor Kürbissuppe und davor Pfannkuchensuppe gekocht.

Dazwischen hatte mein Freund die wundervolle Idee, eine russische Fischsuppe „Ucha“ für uns zu kochen.

Sie schmeckte so wunderbar, dass ich mit seiner Erlaubnis hier sein Rezept widergebe.

Dazu machte ich kleine Mini-Sandwiches, die dem New Yorker Schinkensandwich nachempfunden sind (nur kalorienärmer 😉 ):

Zutaten Fischsuppe „Ucha“:

Für etwa 3 Liter Suppe braucht man:

1 Fischkopf mit noch etwas mehr Fischfleisch daran (Die Fischsorte ist im Grunde egal, wir hatten eine Dorade und ein anderes Mal Saibling)

4 mittelgroße Kartoffeln

2 große Paprika

3 mittelgroße Karotten

1 Zwiebel

Salz

Kresse

Dill (am besten frisch)

Lorbeerblätter

evtl. Croûtons

evtl. noch andere Gewürze zum Abschmecken

Zubereitung Fischsuppe:

In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen (an Salz nicht sparen, etwa einen Esslöffel nehmen) und darin den Fischkopf ca. 30 Minuten kochen, dann herausnehmen und abkühlen lassen.

Die Bouillon währenddessen weiterköcheln lassen, die Zwiebel schälen, aber die Wurzel dran lassen, im Ganzen in den Topf geben, Karotten, Kartoffeln und Paprika stückeln und ebenfalls in den Topf geben, zusammen mit den Lorbeerblättern nochmals ca. 30 Minuten kochen lassen.

Den Fischkopf von allem Fleisch befreien und das Fischfleisch gezupft wieder in die Suppe geben, die Zwiebel und die Lorbeerblätter nach den 30 Minuten entfernen, jetzt mit den Gewürzen abschmecken, den Dill ganz zum Schluss zugeben und servieren.

Zutaten Mini-Sandwiches:

Für etwa 12 kleine Sandwiches:

3 Eier (Größe „M“)

eine Packung (ca. 300g) Pastrami-Beef in Scheiben

12 Brandt-Mini-Sandwiches (Zwieback)

200g saure Sahne

1 kleines Glas Gewürzgurken

1 TL Meerrettich

1 Kopfsalatherz

2 EL Senf

1 Glas (ca. 100g) Kaviar

evtl. Kresse als Dekoration

Zubereitung:

Die Eier hart (10 Minuten) kochen und abkühlen lassen.

Gurken in Scheiben schneiden, Eier pellen, der Länge nach vierteln. Sahne und Meerettich verrühren.

Salat waschen.

Gurkenscheiben auf den Toasts verteilen, darüber Pastrami und Salatblätter, einen Klacks Meerrettich-Mix und Senf danaben.

Zum Schluss mit dem Kaviar und der Kresse garnieren.

Simpel, aber lecker!

Leider habe ich auf den Bildern die Eier vergessen, bitte nicht daran stören, haha 😀

Es ist ein sehr einfaches Rezept, aber lecker und effektiv 🙂

Wir haben es sehr genossen.

Genießt noch den Sonntag und startet gut in die neue Woche!

Liebe Grüße

Eure Lisetta

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