Piña Colada Torte

Gerade haben viele liebe Menschen Geburtstag.

So auch meine beste Freundin, welche sogar einen runden Geburtstag hatte 🙂

Ich habe mir als Überraschung, da sie gerne Piña Colada trinkt, eine dazu passende Torte mit Dekoration ausgedacht und es wurde ein voller Erfolg.

Darüber bin ich glücklich und wollte euch das nicht vorenthalten:

Zutaten (für eine zweistöckige Torte):

75g blanchierte Mandeln

150g Kokosflocken

9 Eier

1,5 Packungen Backpulver

Stevia Tropfen

750g Ananas und ein paar Scheiben für die Dekoration

300g Schlagsahne

15g Agar Agar

75ml Kokosmilch

30g Agavendicksaft

1,5 TL Speisestärke

Für die Dekoration:

250ml Schlagsahne

1 Packung Sahnesteif

1 Päckchen Vanillezucker

etwas blaue Lebensmittelfarbe in Pulverform

100g gemahlene Haselnüsse

saure Zitronenbonbons

ca. 100g Coquitos (Mini-Kokosnüsse)

grünes, rotes, rosafarbenes und weißes Fondant

Zitronenmacarons

einige Heidelbeeren

Zubereitung:

Ihr braucht zwei Springformen in zwei unterschiedlichen Größen und am besten bereitet man die Torte einen Tag vorher zu.

Die Springformen mit Backpapier auslegen.

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Die Kokosflocken und Mandeln mit einem Mixer fein mahlen.

Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.

Jetzt Eigelb mit etwas Stevia aufschlagen, bis es hellgelb und schaumig ist.

Das Kokos/Mandelmehl mit dem Backpulver vermischen und dann mit der Kokosmilch zusammen unter das Eigelb mischen.

Das Eiweiß nun ebenfalls vorsichtig unterheben.

Den entstandenen Teig auf die Springformen verteilen und für ca. 15 Minuten in den Ofen.

Danach vollständig abkühlen lassen.

Die Ananas schälen und in Stücke schneiden.

Die Stücke mit einem Pürierstab pürieren und die Hälfte davon in einen kleinen Topf geben.

Agar Agar dazu, vermischen und aufkochen. Ca. 2 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Etwas abkühlen lassen.

Die andere Hälfte des Ananaspürees mit dem Agavendicksaft vermengen und dann zum abgekühlten Rest der Ananas.

Nun weiter abkühlen lassen, bis es zu gelieren beginnt.

Dann die Sahne mit der Speisestärke aufschlagen und unter das Ananaspüree heben.

Jetzt die Ananas-Sahne Masse auf den beiden Tortenböden verteilen und schön glatt streichen.

Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Dann die 250ml Sahne anschlagen, das Sahnesteif mit dem Vanillezucker vermischen, einrühren und die Sahne fast fest schlagen, dann die Farbe dazu.

Die beiden Torten aus den Springformen lösen, den größeren Boden mit der Sahne einstreichen, einen kleinen Teil zurückbehalten.

Dann die kleinere Torte auf die große setzen und die restliche Sahne in einen Spritzbeutel füllen.

An den Rand der kleinen Torte „Wellen spritzen“ (siehe Foto).

Jetzt mit den gemahlenen Haselnüssen eine Art Strand auf dem unteren Boden legen.

Auf der kleineren Torte Kokosflocken verteilen.

Mit dem Fondant Seegras, Seesterne, Fische und ähnliches formen und die Torte damit verzieren.

Die Coquitos in Hälften schneiden und mit den Zitronen, Ananasscheiben und Macarons auf der oberen Torte drapieren.

Zum Schluss unten Heidelbeeren als tiefe See verteilen.

Mir hat das Dekorieren so viel Freude gemacht, da wird man wieder zum Kind 😉

Zum Glück hat sich meine beste Freundin total gefreut 🙂

Japanische Ofen-Aubergine mit Tahin-Sauce

Kennt ihr japanische Auberginen?

Ich habe sie in meinem Supermarkt entdeckt und war direkt neugierig.

Also zauberte ich damit ein orientalisch-angehauchtes Gericht und muss sagen, dass ich begeistert bin 🙂

Allerdings wird es in Zukunft auch mit einer traditionellen Aubergine zubereitet, nehme ich an.

Es muss ja nicht immer alles exotisch sein, oder? 😉

Zutaten (für 2 Personen):

etwa zwei japanische Auberginen

2 EL Olivenöl

2 TL Gran Massala oder Tikka Massala Gewürze (oder eine andere indische Gewürzmischung)

etwas Salz

Soße:

2 EL Tahin (Sesammus)

1 EL Zitronensaft aus 1/4 Zitrone

1/2 TL Kreuzkümmel

1 Knoblauchzehe

etwa 2 EL Wasser

Salz und Pfeffer

Dekoration:

Petersilie

Himbeeren

Cherrytomaten

Chili-Salz

1-2 EL geröstete Pinienkerne

Zubereitung:

Den Backofen auf 200° vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die beiden Auberginen halbieren und die Hälften mit dem Fleisch nach oben auf das Backblech legen. Nun die Auberginen kreuzförmig einschneiden.

Das Olivenöl mit der indischen Gewürzmischung vermengen und die Auberginen damit einpinseln. Zum Schluss noch mit Salz würzen.

Jetzt in den vorgeheizten Ofen und etwa 20 Minuten weich braten.

Jetzt die Grillfunktion des Ofens aktivieren, das Blech ganz oben einschieben und etwa 2-3 Minuten rösten lassen (CAVE: verbrennt leicht, sollte an den Rändern dunkel und knusprig aussehen).

Für die Tahin-Sauce in einer Schüssel das Sesammus mit Zitronensaft und gehacktem Knoblauch vermischen, dann das Wasser dazu und zu einer geschmeidigen Paste rühren.

Am Schluss mit Pfeffer, Kreuzkümmel, Salz und/oder etwas Chili-Salz abschmecken.

Die Auberginen aus dem Ofen jetzt mit der Soße bestreichen, Pinienkerne in einer Pfanne knusprig anrösten, darüber streuen und mit Himbeeren, Petersilie und Chili-Salz garnieren.

Ich fand es geschmacklich absolut überzeugend und mit sehr happy mit dem Ergebnis 🙂

Mein Freund bekam als Beilage gekochten Buchweizen, welchen ihr auf den Bildern auch sehen könnt.

Was meint ihr zum Rezept?

Habt ein schönes Wochenende!

Eure Lisetta

Ricotta Gnocchi mit Trüffel und Garnelen

War es bei euch die letzte Zeit auch so stürmisch?

Bevor es losbrach, nutzte ich die Zeit und schlenderte auf unserem Hauptmarkt etwas herum.

Hier entdeckte ich frische Trüffel und war sofort hin und weg.

Doch was passt zu Trüffel und befindet sich gerade in meinem Kühlschrank?

Ich habe noch nie Gnocchi selbst gemacht, also legte ich direkt damit los.

Meine Eigenkreation würde ich hiermit gern mit euch teilen 🙂

Zutaten: (für 2-3 Personen):

Gnocchi:

190g Dinkelmehl oder normales Mehl

250g Ricotta

40g geriebenen Grana Padano oder anderen Parmesan

1 Ei (Größe „L“)

Salz und Pfeffer zum Würzen

etwas Mehl zum Bestäuben

20g Rosmarin-Butter

Soße aus Garnelen und Trüffel:

300g Garnelen

6 dünne Scheiben Trüffel

ca. 20g Rosmarin-Butter

300ml Sahne

2 TL Gemüsebrühe (frisch oder Instant)

Salz und Pfeffer

Dekoration:

einige Pistazien

einige Haselnüsse

Basilikum-Blätter

Parmesan

Zubereitung Gnocchi:

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten (aber nicht zu lange kneten, sonst werden die Gnocchi später zäh und zu fest).

Nun kleine Stück abreißen, erst zu kleinen Bällchen rollen und dann etwas länglich, sodass eine ovale Form entsteht.

Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr mit Hilfe einer Gabel noch die typischen „Rillen“ hinzufügen.

Ich habe dazu die Gnocchi über die Zacken der Gabel etwas hin und hergerollt und danach wieder etwas in die Form gebracht.

Das erfordert aber etwas Zeit ;).

Dann die Gnocchi auf ein bemehltes Küchentuch geben und, wenn sie zu klebrig sind, noch etwas in Mehl wälzen.

In der Zwischenzeit einen großen Topf mit Salzwasser vorbereiten und diesen zum Kochen bringen.

Wenn das Wasser kocht, die Gnocchi vorsichtig hineingeben und einmal rühren, um sicherzustellen, dass sie nicht am Topfboden kleben bleiben.

Jetzt brauchen sie meist nur ein paar Minuten, dann kommen sie an die Oberfläche und sind fertig.

Ich habe sie abgeschöpft.

In diesem Zustand schmecken sie auch hervorragend, sehr zart und locker.

Ich habe nun jedoch noch eine Pfanne erhitzt, die Rosmarin-Butter darin zerlassen und die Gnocchi einige Minuten kross angeröstet.

Danach habe ich sie warm gestellt, bis die Soße fertig war.

Zubereitung Trüffel Garnelen Soße:

Nun kann die Pfanne vom Gnocchi-Braten gleich weiterverwendet werden, hier nun erneut 20g Rosmarin-Butter zerlassen.

Die Garnelen in die heiße Butter geben und kurz durchschwenken.

Nun die Sahne, die Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer hinzufügen und ca. 8 Minuten köcheln lassen.

Die Haselnüsse und Pistazien fein hacken.

Die dünnen Trüffelscheiben, einige gehackte Pistazien und Haselnüsse dann hinzu und noch etwa 5 Minuten weiterköcheln lassen.

Jetzt die Gnocchi auf einem Teller anrichten, die Soße hinzu und mit Trüffelscheiben, Parmesan, den restlichen gehackten Nüssen und Basilikum (oder welche Kräuter man gerade hat..) garnieren.

Alternativ kann man natürlich die Gnocchi auch 2-3 Minuten in der Soße köcheln lassen, damit die Soße aufgesaugt wird 🙂

Es ist ein herrliches Gericht, mir hat das Zubereiten so viel Freude bereitet und mein lieber Freund war glücklich, weil er:

  1. Sein neues Objektiv ausprobieren konnte und
  2. etwas Leckeres zu essen bekam 😀

Buon Appetito 🙂

Eure Lisetta

Vollmilch Brownies

Ich musste mir mal wieder etwas Leckeres ausdenken, da ich zum Kaffee zu meinem lieben Exmann eingeladen war.

„Etwas Schokoladiges ist doch immer eine gute Idee“, dachte ich mir.

Also habe ich Brownies gebacken, mit laktosefreier Vollmilch-Schokolade und Erythrit statt Zucker.

Zubereitung (für eine große Backform):

200g gemahlene Mandeln

100g Joghurt-Butter (oder Margarine oder normale Butter)

80g Erythrit oder Zucker

40g Kakaopulver

3 Eier (Größe „L“)

30g Kokosmilch

9g Backpulver

1 Prise Salz

100g Schokolade

Dekoration:

ca. 50-70g gehackte Schokolade

ca. 40g gehackte Mandeln

Puder-Erythrit zum Bestäuben

Zubereitung:

Zuerst die Butter schmelzen (ich mache dies immer im Backofen bei 50°).

Schokolade in kleine Stücke hacken.

Nach dem Schmelzen der Butter den Ofen auf 180° vorheizen.

Die gemahlenen Mandeln, das Erythrit, das Kakaopulver, Salz und das Backpulver mischen.

Die Eier mit der Milch mischen und unter die trockenen Zutaten rühren, dann auch die Butter unterrühren.

Die gehackte Schokolade ebenfalls unterrühren, eine Backform mit Backpapier auslegen und den Teig hineinfüllen.

Dann die gehackten Mandeln darüberstreuen.

Nun das ganze Machwerk in den Ofen schieben und ca. 30 Minuten Backen (Stäbchenprobe), wenn die Oberfläche der Brownies beim Backen zu dunkel wird, einfach mit Alufolie abdecken.

Die Brownies nach dem Backen auskühlen lassen und dann mit der gehackten Schokolade (für die Dekoration) und dem Puder-Erythrit anrichten.

Meine Brownies waren so saftig, dass sie beim Zerteilen etwas zerfallen sind, aber so mag ich sie 🙂

Ich habe die Stücke à ca. 20g geschnitten.

100g Brownies haben 421kcal, 8g Kohlenhydrate, 11g Eiweiß und 37g Fett.

Oh, wie lecker 🙂 Seid ihr auch im Team „Schokolade“? Habt ein sehr schönes Wochenende!

Eure Lisetta

Energiebällchen

Sie sind gerade in aller Munde: im wahrsten Sinne des Wortes 😉

Energy Balls!

Da dies ein relativ leichter Snack (83kcal pro Stück) ist und viel Energie gibt, habe ich hier auch ein eigenes Rezept kreirt (einmal mit Himbeere und einmal mit Kokosflocken) und spare mir diesmal die lange Vorrede 😉

Zutaten (für etwa 16 Stück):

85g getrocknete Datteln

20g gefriergetrocknete Himbeeren, Kokosflocken oder andere Beeren

30g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse

45g Cashewmus oder Mandelmus

10g Flohsamenschalen

20g Kokosöl

60g Haferflocken

1 Prise Salz

optional: etwas Dattelsirup

Dekoration:

einige Kokosflocken oder Haferflocken zum Wälzen (wenn man es sehr süß mag, kann man natürlich auch Schoko- oder Zuckerstreusel nehmen 😉 )

Zubereitung:

Das Kokosöl schmelzen und dann mit allen anderen Zutaten mit einem Pürierstab oder Hochleistungsmixer mixen.

Wenn die Masse zu trocken ist, Kokosöl oder Dattelsirup hinzufügen.

Nun ca. 15g Kugeln abwiegen und mit den Händen Bällchen formen.

Wenn man möchte, die Haferflocken für die Dekoration in einer Pfanne anrösten und die Bällchen darin wälzen oder in Kokosflocken wälzen.

Fertig 🙂

Schnelle Zubereitung, leckeres Ergebnis: meiner lieben Family hats geschmeckt 🙂 Eine sehr liebe Kollegin hat auch einige bekommen.

Ich freue mich immer, wenn ich mein Umfeld verwöhnen kann.

Habt ein schönes Wochenende 🙂

Eure Lisetta

Reisrollen mit Tempeh

Ich war mit meiner Mutter in der Stadt.

Es ist so schön, Zeit mit der Familie zu verbringen 🙂

Am schönsten ist es, wenn man ohne Zeitdruck etwas herumbummelt und dabei Neues entdeckt.

Wie wir einen Unverpacktladen, welcher frisches Tempeh anbot. Sogar aus fränkischem Soja 🙂

Obwohl ich noch nie etwas mit Tempeh zubereitet hatte und etwas skeptisch war, überredete meine liebe Mutter mich glücklicherweise, doch einmal 200g mitzunehmen.

Daheim fand ich ein tolles Rezept, was ich natürlich prompt komplett abwandelte und so bin ich sehr stolz, euch meine leckeren Reispapierrollen mit Tempeh und teilweise Lachs präsentieren zu dürfen (ich musste Lachs verwenden, weil mein Freund Lachs so gerne isst 😉 für mich selbst habe ich nur vegetarische Rollen gemacht).

Zutaten (für etwa 2 Personen):

200g Tempeh

2 EL Sojasauce

2 EL Dattelsirup (oder z.B Rübensirup, Zuckersirup, Ahornsirup…)

1 EL Limettensaft

0,5 TL Misopulver (oder z.B. Knoblauchpulver)

0,5 TL Pfeffer

1 EL grüne Currypaste

Für die Füllung:

ca. 3 kleine bunte Paprika

einige Lauchstängel

1/4 Salatkopf

einige Scheiben Lachs (optional)

1/2 Gurke

Reispapierrollen

optional:

frische Kräuter wie Basilikum, Koriander…

Zubereitung:

Das Tempeh in Streifen schneiden und in einer Pfanne von beiden Seiten etwas anbraten.

Sojasauce, Limettensaft, Dattelsirup, Misopulver, Pfeffer und Currypaste mischen und dann diese Marinade über das Tempeh geben.

Tempeh in der Marinade wenden und von beiden Seiten gut einziehen lassen (jedoch Vorsicht, Hitze etwas herunterschalten, sonst verbrennt es leicht.)

Jetzt die Füllung vorbereiten:

Paprika und Gurke in Streifen schneiden, Kräuter waschen und sortieren, Lachs in Streifen, Salat waschen und auch in grobe Stücke schneiden.

Jetzt das Reispapier wie auf der Packung angegeben vorbereiten (meines musst kurz unter laufendem Wasser gehalten werden, bis es weich war, dann auf ein nasses Küchentuch gelegt werden).

Das Reispapier ausbreiten und mit dem Tempeh und den anderen Zutaten nach Lust und Laune belegen.

Dann zusammenrollen, evtl. bei der Mitte die Seiten einschlagen, das habe ich jedoch nicht getan, sondern die Rollen danach halbiert.

Ich finde die Zubereitung nicht schwer, man kann gut abwandeln und es schmeckt total himmlisch und asiatisch: genau, was ich mag 🙂

Ich wünsche euch einen guten Appetit 🙂

Eure Lisetta

Cupcakes mit Kokos und weißer Schokolade

Und mal wieder habe ich Cupcakes gebacken.

Wieso?

Der Grund ist sehr lustig: mein Freund hatte Besuch von einem sehr guten Freund, beide sprachen sehr lange über Fotographie und dann auch Food-Fotographie, dass mein Freund mich irgendwann fragte, ob ich etwas zum Fotografieren da hätte.

Hatte ich nicht.

Aber ich schlug vor, spontan eines meiner Lieblings-Cupcake-Rezepte zu machen.

Da ich für das Frosting allerdings keine Zutaten hatte, nahm ich die Himbeer-Sahne Creme von Dr. Oetker und fügte blauen Zucker und Sahnesteif hinzu, was ziemlich gut gelang.

Mein provisorisches Meisterwerk wollte ich euch nicht vorenthalten 😉

Zutaten:

180g Hafer-Vollkornmehl (oder normales Mehl)

120g Joghurt-Butter (oder normale Butter)

3 Eier Größe „M“

120g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

1 TL Backpulver

80g Kokosraspeln

2 EL Rum

50g weiße Schokolade (ich hatte Xylit Schokoladenblätter)

Frosting:

1 Packung Himbeer-Sahne Creme von Dr. Oetker

200g vegane Schlagcreme (laktosefrei) oder normale Sahne

50g Kokosmilch

1 Päckchen Sahnesteif

blaue Farbe in Pulverform

Dekoration:

weiße Schokoladenblätter

Heidelbeeren

Kokosraspeln

blauer Zucker

Zubereitung:

Mit einem Handrührer die Butter schaumig schlagen (Butter davor evtl. bei 50° im Ofen schmelzen).

Backofen auf 190° vorheizen.

Jetzt Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz hinzufügen und ca. 3 Minuten weiter schlagen.

Den Rum in die Kokosraspeln geben, etwas vermischen und unterheben.

Schokolade fein hacken und ebenfalls dazu.

Das Backpulver mit dem Mehl mischen und dieses auch hineinmischen.

Wenn man möchte, kann man an dieser Stelle auch einige frische Heidelbeeren zufügen.

Zu 2/3 in vorbereitete Papier oder Silikonförmchen geben und bei 190° etwa 20 Minuten backen.

Inzwischen für das Frosting die Kokosmilch und vegane Schlagcreme in einen hohen Mixbecher geben, kurz anschlagen und die Dr. Oetker Creme nach und nach hinzuschütten.

Dann das Päckchen Sahnesteif, zum Schluss etwas blaues Pulver (wenn man einfärben möchte).

Jetzt so lange schlagen, bis alles eine sehr feste Masse ist (müsste sehr schnell gehen).

Bis zur Verwendung im Kühlschrank lagern.

Wenn die Muffins aus dem Ofen kommen, abkühlen lassen (etwa 10 Minuten), dann das Topping in einen Spritzbeutel füllen, Creme aufspritzen und mit der Dekoration versehen.

Der Rum kann natürlich auch weggelassen werden 😉

Ich mag diese Kombination zwar nicht so sehr (Kokos ist nicht mein Lieblingsgeschmack), aber mein Freund liebt diese Cupcakes sehr und ich liebe ihn 🙂

Guten Appetit euch

Eure Lisetta

Und noch einige Bilder der Entstehung, da die Muffins ja auch dem Zweck dienten, einem Freund die Fotographie näher zu bringen 😉

Kühles Vanilleparfait mit Beeren

Was meint ihr: wenn man ein eiskaltes Dessert zubereitet, was man am liebsten an ganz heißen Sommertagen zu sich nimmt, kommt der Sommer dann schneller? 😉

Egal, ich kann auch im Winter Eis essen.

Daher habe ich mich an die zuckerfreie Variante eines wunderbaren Vanilleparfaits gewagt.

Zutaten für eine Kastenform:

60g Eigelb (etwa vier Eier Größe „M“)

50g Erythrit (Alternativ Zucker oder Xylit)

60g Puder-Erythrit (Alternativ Puderzucker)

500g Sahne

2 Vanilleschoten

1 Prise Salz

Beeren

Optional:

1 EL Wodka

Der Schuss Wodka verhindert beim Gefrieren die Eiskristallbildung im Eis und er senkt den Gefrierpunkt.

Das Parfait wird dann cremiger.

Zubereitung:

Die Eigelbe mit dem Vanillemark, Erythrit und Puder-Erythrit aufschlagen, bis eine standfeste, schaumige Eimasse entsteht.

Die Sahne ebenfalls aufschlagen.

Ein Esslöffel Wodka unter die geschlagene Eimasse rühren un die Sahne unterheben.

Eine Kastenform oder eine Dose mit Backpapier auskleiden und das Parfait einfüllen.

Über Nacht im Gefrierfach gefrieren lassen.

Vor dem Verzehr ca. 15 Minuten antauen lasen, dann in Portionen schneiden.

Dieses Rezept ist ohne Eismaschine und, wie ich finde, herrlich einfach 🙂

Nährwerte (pro 100g): Energie 259kcal, Kohlenhydrate 8g, Eiweiß 3g, Fett 23g

Lasst es euch in Vorfreude auf den Sommer schmecken 🙂

Viele Knuddel von mir

Eure Lisetta

Zuckerfreie Gummibärchen

Dass ich eine Naschkatze bin, brauche ich an dieser Stelle wahrscheinlich nicht zum x-ten Mal erwähnen 🙂

Als ich bei zuckerfrei_naschen ein Rezept für zuckerfreie Gummibärchen zum selbst herstellen fand, war ich schlichtweg begeistert.

Endlich, fast ohne Reue naschen und genießen, so mein erster Gedanke.

Also auf Amazon Silikonförmchen gekauft und losgelegt.

Fazit: die Konsistenz erinnert nicht wirklich an Gummibärchen, sondern eher an softe Weingummis. Der Geschmack ist relativ schwach und nach einigen Experimenten kam ich zu dem Schluss: nur Direktsaft, kein Saftgemisch (dies wird einfach nicht fest), und wenn man Sirup nehmen möchte (wegen dem intensiveren Geschmack), dann nur mit Agar Agar arbeiten (Agar Agar statt Gelatine gibt eine gelartige Konsistenz, muss man mögen):

Zutaten (für etwa zwei Paletten Bärchen, also ca 80 sehr kleine Formen):

50g Direktsaft (ich hatte Mandarine und schwarze Johannisbeere)

3 Blatt Gelatine oder 8g Agar Agar (ich mochte die Konsistenz von Agar Agar nicht, so gelartig)

Puder Erythrit oder Xylit zum Süßen

Zubereitung:

Gelatine in einer Schüssel mit kaltem Wasser einweichen.

Solange den Saft erwärmen, dann die Gelatine mit einem Schneebesen einrühren.

Puder Erythrit hinzufügen und abschmecken, bis die Süße passt.

Wenn man Agar Agar nimmt, muss man den Saft kochen und dann das Agar Agar einrühren.

Wenn das Gemisch passt, mit einer Pipette den Saft in die Formen füllen und in den Kühlschrank, bis die Bärchen fest sind (dauert meist nicht lang, bei mir etwa 20 Minuten).

Dann aus der Form lösen aber am besten gekühlt aufbewahren.

Mein Freund hat mit seiner Kamera das Beste herausgeholt 🙂

Ich muss aber gestehen, dass ich mir geschmacklich mehr erhofft hatte 😉

Aber es ist ein schöner Zeitvertreib, vor allem mit Kindern.

Wenn ihr Lust darauf habt, kann ich es als Beschäftigung empfehlen 🙂

Als Alternative kann man auch seine eigenen Joghurt-Gums kreiren:

Zutaten (für etwa 350g):

100g Magerquark/Skyr

24g Götterspeisenpulver (ich hatte Geschmacksrichtung Waldmeister)

200ml Wasser

20g Gelatinepulver (oder Blätter, dann aber vorher einweichen)

Erythrit, Zucker oder Flavour Drops zum Süßen

Zubereitung:

Götterspeise nach der Packungsanleitung, aber ohne Zucker und stattdessen 200ml Wasser erstellen, Quark hinzugeben und mischen, Gelatine unterrühren, Flüssigkeit mit einer Pipette in die Förmchen, kühl stellen (etwa 10 Stunden).

Ich bin gespannt auf eure Meinung 🙂

Borschtsch

Eine Premiere, liebe Leser 🙂

Denn das erste Mal stelle ich kein Rezept vor, was ich kreirt habe, nein.

Diese wunderbare, russische Suppe hat mir mein herzensguter Freund in stundenlanger Arbeit kredenzt.

Ich kam nach einem wie immer langen Arbeitstag sehr müde nach Hause (in letzter Zeit komme ich wegen meinen vielen Terminen immer nur zum Schlafen und Essen nach Hause 😦 ) und er hatte so etwas Wunderbares gezaubert. Ich habe mich so sehr gefreut und ihn gefragt, ob ich sein Rezept hier widergeben darf.

Er war einverstanden. Wenn ihr also einem besonders lieben Menschen eine Freude machen wollt, dann versucht es hiermit:

Zutaten (für etwa 12 Portionen):

3 Liter Wasser

1 große rote Bete und eine kleine oder 1,5 große

3 Karotten

1kg Rindfleisch mit Markknochen

1 große Zwiebel

4 Kartoffeln (etwa mittelgroß)

2 rote Paprika

5 Tomaten (etwa mittelgroß)

1/4 Weißkohl

3 Knoblauchzehen

1 Limette

4 Lorbeerblätter

6 Pfefferkörner (bunt)

Olivenöl

Pfeffer

zum Anrichten:

Schmand oder saure Sahne

Zubereitung:

Die 3 Liter Wasser in einen (möglichst großen) Topf geben, erwärmen aber nicht kochen.

Die rote Bete schälen. Das Rindfleisch mit der roten Bete ins Wasser, aufkochen lassen und auf mittlerer Hitze im Sud köcheln.

Aufkommender Schaum an der Wasseroberfläche regelmäßig abschöpfen oder nach 5 Minuten das Wasser ausgießen und durch frische 3 Liter ersetzen.

Jetzt alles etwa eine Stunde köcheln lassen.

In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen und in mundgerechte Streifen schneiden. Evtl. in kaltem Wasser frisch halten.

Die Karotten ebenfalls schälen und in etwas dünnere Streifen schneiden. Zwiebel, Paprika und Tomaten jeweils vierteln und dann in Scheiben schneiden.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst die Zwiebeln kurz anbraten und dann Paprika, Karotten und Tomaten zufügen.

Etwas mit Salz und Pfeffer würzen und mit Deckel köcheln lassen, hin und wieder umrühren.

Den Weißkohl in etwa fingerlange Scheiben schneiden.

Die Suppe nach der Garzeit (1 Stunde) mit dem Gemüse vervollständigen, die Kartoffeln ebenfalls dazu, Kohl, Lorbeerblätter und Pfefferkörner.

Jetzt die Suppe noch eine Stunde mit Deckel köcheln lassen.

Danach die rote Bete entnehmen und mit dem Knoblauch pürieren (im Mixer), die Limette darauf ausdrücken, kurz ziehen lassen.

Dann das Fleisch aus der Suppe nehmen, vom Knochen befreien und in kleine Stücke schneiden.

Nun kommen alle Zutaten wieder gemeinsam in den Topf und werden verrührt.

Evtl. nachwürzen.

Deckel auf den Topf, den Herd aber ausschalten.

Ab jetzt kann serviert werden, allerdings schmeckt die Suppe am zweiten Tag fast noch besser.

Borschtsch isst man traditionell mit Schmand oder saurer Sahne, welche vorsichtig ganz in den Teller gerührt wird.

Guten Appetit 🙂

Wenn ich die Bilder ansehe, möchte ich gleich noch einen Teller 🙂

Auf diesem Wege nochmals ein herzliches Dankeschön an meinen Schatz.

Ja lublu tebja 🙂

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