Rustikales Roggenmischbrot mit Zucchini und Guacamole

Ich backe Brot am liebsten selbst.

Hin und wieder bin ich faul und nutze eine Brotbackmischung, ich gebe es offen zu 😉

Ein Rezept, welches ich fand, hat mich darüber hinaus auch sehr überzeugt.

Zum Backen habe ich eine Herzform benutzt und das Ergebnis dann mit Guacamole (ein Rezept aus meiner Heimat Neuseeland), Zucchini, Tomaten und Lachs ganiert.

Zutaten für ein Brot:

325g Roggenmehl Type 1150

85g Weizenmehl Type 550

350g Buttermilch

10g Salz

1/2 Packung Trockenhefe

Für die Guacamole:

1 Hass-Avocado, reif

2 Msb. Zitronensaft

1 fein geschnittene Frühlingszwiebel

1 Msp. Salz

etwas Tabasco zum Abschmecken

etwas Koriander (optional)

Für das Topping:

1 mittelgroße Zucchini

einige Datteltomaten

ca. 1-2 Scheiben Lachs

einige Löffel Meerettich

ein wenig Simply V Reibegenuss (veganer Käse), oder Käse

Zubereitung Brot:

Alle Zutaten für das Brot mischen, ca. 7min mit den Knethaken des Rührgerätes kneten.

Dann den Teig 20min ruhen lassen. Dann den Teig kurz von Hand kneten und falten. Zu einem Laib formen und nochmals 10min ruhen lassen.

Dann den Teig wirken und mit einem Küchentuch abgedeckt nochmals ca. 120min ruhen lassen (wenn man hat, kann man ein Gärkörbchen verwenden, ich habe leider keines).

Wenn sich das Volumen deutlich gemehrt hat, mit nassen Händen abstreichen und bei 250°, 20min anbacken.

Dann weitere 60min bei 200° fertig backen.

Zubereitung Guacamole und Topping:

Guacamole:

Die Avocado aus ihrer Höhle befreien, in eine Schüssel geben und mit Hilfe einer Gabel ein Mus herstellen.

Nun die anderen Zutaten hinzufügen und immer wieder abschmecken. Abgedeckt (Frischhaltefolie) bis zur Verwendung aufbewahren, nicht länger als eine Stunde jedoch.

Die Zucchini in dünne Scheiben schneiden und auf dem Brot verteilen.

Die Tomaten halbieren, in Lachs einrollen und als Röschen aufsetzen.

Zum Schluss noch einige Kleckse Meerettich verteilen und in der Mitte den Reibekäse bzw. den Ersatz.

Zum Verzehr empfiehlt es sich natürlich, noch Margarine bzw. Butter zu verwenden und/oder zu variieren, z.B. mit Knoblauch, Tomatenpüree usw.

Fit und lecker in den Tag mit Pancakes :)

Ich genieße die erste Tasse Kaffee am Morgen 🙂

Zum Frühstück esse ich meistens ein leckeres Porridge und bin froh, dass es hier viel mehr Auswahl gibt.

Ich habe Porridge schon als Kind in Neuseeland gegessen, da war es hier noch gänzlich unbekannt.

Hin und wieder braucht man aber etwas Abwechslung auf dem Frühstückstisch.

Daher habe ich mich heute an leckere Protein-Pancakes gewagt.

Das Rezept ist sehr simpel und (wie viele meiner Rezepte) auch variabel, man kann viele Zutaten gegeneinander austauschen. Zum Beispiel meine Kokosmilch gegen normale, Hafer- oder Mandelmilch, Erythrit gegen Zucker, Weizenmehl statt Vollkorn und, und, und …:)

Zutaten (für etwa 20 sehr kleine Pancakes):

150g Vollkornmehl

300g Kokosmilch

80g Sprudelwasser

70g Erythrit

8g Backpulver

ein wenig Öl zum Ausbacken

Optional:

für die Protein-Baiser-Einlage:

ca. 3 Eiweiß (von Eiern Größe „M“)

ein wenig Erythrit oder Zucker (etwa 3 EL)

Für die Toppings:

etwas Vanillemark

Kokosraspeln

Lebensmittelfarbe (wenn die Pancakes farbig gewünscht werden)

Nüsse: Mandeln, Haselnüsse, Pekanüsse…

Beeren: Himbeeren, Kumquat, Brombeeren, Blaubeeren…

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Pancakes vermischen.

Öl in einer Pfanne erhitzen und den Teig nach und nach Ausbacken. Die Pancakes schichten.

Nun entweder alles Eiweiß oder einen Teil mit dem Handrührer kurz anschlagen, Erythrit (ca. 1 EL pro Ei) langsam einrieseln lassen und dann einige Minuten (ca. 3) auf höchster Stufe zu Baiser aufschlagen.

Falls man Farbe möchte, kurz vor Ende der Zeit hinzufügen.

Dann die Pancakes separieren und zwischen einge die Baiser-Masse verstreichen.

Den Ofen auf 100 bis 120° vorheizen (Ober- Unterhitze).

Dann die Pancakes dort ewa 60-90 Minuten backen, damit das Baiser fest wird.

Dabei darauf achten, dass es nicht braun wird.

Am Schluss mit Nüssen, Früchten oder was man sonst möchte toppen und genießen 🙂

Ich fand die Pancakes sehr fluffig und lecker 😛

Mandel-Kokos-Bällchen

Da wir uns alle den Sommer wünschen (nugut, es ist noch ein Weilchen hin…), habe ich mich an eine für den Sommer typische Leckerei (Marke wird nicht genannt 😉 ) gewagt.

Aber auch hier bin ich auf eine zuckerfreie Variante ausgewichen. (angeregt durch zuckerfrei-naschen.de). Außerdem ist das Rezept auch laktosefrei.

Damit haben 100g von meinen Bällchen ca. 350kcal, während das Original auf stolze 690kcal pro 100g kommt.

Zutaten (für etwa 20-30 Bällchen je nachdem, wie groß man sie formt):

Mandelmus:

100g gemahlene, am besten blanchierte Mandeln

Eine Prise Salz

5EL Wasser daraus entsteht:

(100g selbstgemachtes, weißes Mandelmus)

80g Erythrit

100ml Kokosmilch

Ca. 80g Kokosflocken

40g Kokosöl

Ca. 20-30 Mandeln (je nach Bällchenanzahl)

Evtl. ca 200g weiße, zuckerfreie Kuvertüre

Zubereitung:

Zunächst selbst das Mandelmus herstellen (falls man kein gekauftes hat):

Gemahlene Mandeln mit dem Wasser und der Prise Salz in einen mittelgroßen Topf geben.

Jetzt gut durchrühren, evtl. mehr Wasser hinzufügen, bis die Masse eine cremige Konsistenz hat.

Nun in der Schüssel mit einem Stab fein pürieren.

Dann Erythrit, Kokosmilch und Kokosöl hinzugeben, den Topf auf den Herd stellen und die Zutaten erwärmen (bis das Kokosöl geschmolzen ist und alles eine gute Konsistenz hat).

In eine Schüssel füllen und einige Stunden (ca. 2) kühlen.

Dann Kugeln formen und in jede Kugel eine Mandel stecken.

Nun gibt es mehrere Varianten:

Variante 1:

Die Kugeln einfach in Kokosflocken wälzen.

Variante 2:

Weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, dann aber wieder abkühlen lassen (sonst macht diese die Bällchen wieder weich), dann die Bällchen in Schokolade tauchen und dann in Kokosflocken wälzen.

Variante 3: (habe ich aber noch nicht ausprobiert)

Weiße Kuvertüre schmelzen und etwas abkühlen lassen. Dann mit einer Spritze in die Bällchen injizieren.

Nun entweder (wenn man es sehr schokoladig mag), die Bällchen auch noch in Schokolade tauchen (dann braucht man evtl. etwas mehr Kuvertüre) und danach oder stattdessen in den Kokosflocken wälzen.

Ich wünsche euch viel Spaß und guten Genuss 🙂

So überstehen wir auch die Wartezeit in den Sommer!

Danke an meinen großartigen Freund für die, wie immer, tollen Fotos.

Ein kalorienarmer Schokoladentraum

Auf Wunsch eines lieben Lesers habe ich ein leckeres Dessert vorbereitet, was mit ganz wenig Kalorien auskommt, dabei schokoladig lecker und laktosefrei ist 🙂

Zudem ist es sehr schnell zuzubereiten. Ich werde es jetzt sicher öfter kochen.

Zutaten (für 2 große Gläser)

1 Packung Puddingpulver

3 Beutel Orangen-Zimt-Tee oder vergleichbarer

1 Zimtstange

500ml Wasser

ein wenig flüssiger Süßstoff

ein wenig Lebkuchen oder Spekulatius-Gewürz

ein wenig Zimt

Zubereitung:

Die 500ml Wasser zum Kochen bringen und die drei Teebeutel hineinhängen. Diese 8-10 Minuten ziehen lassen, dann die Beutel herausnehmen.

Nun ca. 300ml des Tees mit einer Zimtstange nochmals in einem kleinen Topf aufkochen lassen.

In der Zwischenzeit das Schokoladenpuddingpulver mit dem restlichen Tee zu einer glatten Masse verrühren. Dies mit Zimt, dem Gewürz eurer Wahl und dem Süßstoff abschmecken, der Geschmack wird später jedoch noch intensiver, also zurückhaltend süßen und würzen 😉

Wenn der Tee im Topf kocht, die Zimtstange entfernen und das Puddingpulver-Gemisch mit einem Schneebesen in den Topf nach und nach ein- und klumpenfrei verrühren.

Dann bei niedriger Temperatur unter Rühren andicken lassen.

Den fertigen Pudding in Dessergläser füllen und kühl stellen, etwas abgekühlt schmeckt er am besten.

Süß, lecker und extrem kalorienarm: so liebe ich Desserts 🙂

Ich habe als Topping Früchte und Schokolade verwendet, natürlich kann man hier nehmen, was man möchte 😉

Ich hoffe, es schmeckt euch so gut wie mir 🙂

Candy Cat :)

Wenn man im Home Office arbeitet und die Arbeit kein Ende zu nehmen scheint, kommt man auf verrückte Ideen 😉

Eine davon ist, einen niedlichen Instagram-Trend bezüglich schokoliertem Stieleis und Keksen in eigener Kreation umzusetzen.

Auch wenn dies durch und durch süß ist, so habe ich zumindest die Kekse selbst mit Vollkornmehl und Erythrit gebacken. Außerdem habe ich Lebkuchengewürz hinzugefügt, dadurch haben die Kekse einen angenehmen Geschmack bekommen.

Zutaten (ergeben etwa 30 Plätzchen):

300g Dinkel-Vollkornmehl

100g Erythrit

1TL Backpulver

1 Mark einer Vanilleschote

1/2 Packung Lebkuchengewürz (Tütchen)

etwas Vanilleextrakt

1 Ei oder Eiersatz

150g kalte Butter in Stücken

Dekoration:

ca. 150g weiße Kuvertüre (zum Glätten der Plätzchenoberfläche vor dem Fondant)

ca. 50g weißes Fondant

ca. 50g schwarzes Fondant

Liebesperlen, kleine Herzen etc.

Lebensmittelstifte

Zubereitung:

Den Backofen auf 160° vorheizen.

Alle Zutaten für den Teig mit den Händen zu einem einzigen Klumpen zusammenkneten (ruhig etwas länger).

Dann ausrollen und mit Hilfe von Ausstechern oder Deckeln (ich hatte leider keinen einzigen Ausstecher) die Figuren formen.

Jetzt die Kekse ca. 10 Minuten backen (je nach Größe).

Auskühlen lassen.

Die weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, dann die Plätzchen damit glasieren und wieder abkühlen lassen.

Nun mit Fondant überziehen und weiter dekorieren.

Für meinen ersten Versuch finde ich sie sehr süß 🙂

Meine kleine Kätzchenparade 🙂 Nice Shooting von meinem Freund

Kalorienarmer Quark-Beeren Kuchentraum

Wir haben es uns mittlerweile daheim hoffentlich alle gemütlich gemacht.

Da ich immer viel Lust auf Süßes habe, dachte ich, ich backe mal wieder zuckerfrei.

Den Kuchen kann man auch beliebig variieren, statt Mandelmehl kann man Kokosmehl nehmen, statt Ei Eiersatz, statt Beeren ein anderes Topping.

Der Kuchen hat im Ganzen sogar nur 393kcal! (das Grundrezept, meiner etwas mehr, da ich mehr Beeren als 50g verwendet habe 😉 )

Zutaten (für eine sehr kleine Springform):

30g Dinkelgrieß

20g Mandelmehl

120g Magerquark

1 Ei

50g Erythrit

Topping:

20g Magerquark

50g Beeren (Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren…)

ein wenig Puder-Erythrit zum Bestreuen

Zubereitung:

Den Backofen auf 180° vorheizen (Ober-Unterhitze).

Das Ei trennen und das Eiweiß schaumig aufschlagen.

Nun in einer Schüssel den Grieß, das Mehl, den Magerquark, das Eigelb und das Erythrit vermischen.

Dann den Eischnee unterheben.

Den Teig in die Springform füllen und glatt streichen.

Im Ofen für ca. 25 Minuten backen.

Abkühlen lassen und dann mit dem Magerquark bestreichen.

Mit den Beeren und dem Puder-Erythrit toppen.

Es geht so schnell, schmeckt vorzüglich und sieht toll aus 🙂

Mein farbenfroher Kuchen wurde, wie stets, wundervoll von der Kamera meines Freundes eingefangen. Ich danke dir :-*

Cupcakes zu Ostern

Auf Grund des Coronaviruses (COVID-19) herrscht gerade große Verunsicherung, teilweise sogar Panik.

Die Lage wird sich so schnell nicht ändern, also müssen wir noch einige Zeit ausharren, egal, wie man zu dieser Thematik steht.

(Daher halte ich mich mit meiner eigenen Meinung hier zurück, ich hab schließlich einen Food-Blog 😉 )

Da ich Ostern nicht abwarten konnte und Spaß am Modellieren mit Fondant gefunden habe, dachte ich mir: Wieso nicht mal wieder Cupcakes backen? 😉

Ich bin zudem in vielen Komponenten auf zuckerfreie Alternativen ausgewichen.

Zutaten (für ca. 24 Cupcakes)

300g Mehl (ich habe Vollkornmehl genommen)

300g Erythrit

100g Kokosraspeln

240ml Buttermilch

2 Eier

2TL Backpulver

1 TL Salz

4 TL Vanilleextrakt

200ml Pflanzenöl

24 Raffaello-Pralinen

evtl. ein Päckchen Sahnesteif

Für das Topping:

200g weiße Xylit-Schokolade (nur mit Xylit gesüßt)

230g weiche (Süßrahm)Butter

200g Puder Erythrit

200g Frischkäse

2 TL Vanilleextrakt

2 Prisen Salz

grüne Lebensmittelfarbe (z.B. von Dr. Oetker)

ca. 50g Jelly Beans (ich hatte die Jewel Mix Version)

Häschen:

ca. 70g weißer Fondant

ca. 15-20g rosa Fondant (sehr sehr wenig)

schwarzer Lebensmittelstift

Zubereitung:

Wie auch bei den Kätzchen-Macarons habe ich die Häschen am Tag zuvor modelliert und über Nacht auf einem Blech etwas trocknen lassen.

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Mehl, Erythrit, Backpulver, Kokosraspeln und Salz in einer Schüssel verrühren.

In einer zweiten Schüssel die Eier, Buttermilch, Öl und Vanilleextrakt vermengen.

Nun beides zusammenfügen.

Jetzt jeweils ca. einen EL vom Teig in jedes Förmchen geben. Eine Rafaello Praline hineingeben und mit weiteren EL Teig verschließen, bis die Förmchen fast gefüllt sind.

Jetzt für 15-25 Minuten in den Ofen. (Stäbchenprobe machen!)

Creme:

Die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und wieder abkühlen.

Ich habe dasselbe Wasserbad zum Schmelzen der Butter benutzt, weil diese noch nicht weich genug war.

Danach sollte man sie aber wieder abkühlen lassen, sodass sie eine cremige Konsistenz bekommt.

Jetzt die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen.

Vanilleextrakt, Frischkäse, Salz und anschließend die geschmolzene Schokolade hinzufügen. Nun auch die Lebensmittelfarbe beimengen.

Ich habe noch ein Päckchen Sahnesteif hinzugefügt, weil die Cupcakes transportiert werden müssen.

Danach die Creme in den Kühlschrank.

Wenn die Cupcakes ganz ausgekühlt sind, die Creme in einen Spritzbeutel und auf den Cupcakes verteilen.

Zum Schluss noch ein Häschen auf einigen Cupcakes verteilen und Jelly Beans als Ostereier.

Das Ergebnis seht ihr hier:

Wie immer danke ich meinem großartigen Freund für seine grandiosen Fotos und dass er mich generell immer unterstützt :-*

Eine heiße Suppe für stürmische Tage

Die Wetter- sowie sonstige lage ist derzeit etwas…hmm…wie drückt man das am besten aus..“stürmisch“?

Was macht man an solch ungemütlichen Tagen?

Abwarten, Tee trinken und…eine warme, wohltuende Suppe essen 😛

Auch wenn Oktober vorbei ist, Kürbisse gibt es immer noch.

Warum nicht eine Kürbissuppe? 🙂

Zutaten:

400g Hokkaido Kürbis

300g geschälte Karotten

1/2 Zwiebel

1 EL Butter

1/2 Liter Gemüsebrühe

250ml Kokosmilch

1-2 Knoblauchzehen

etwas Schmand bzw. Creme Fraiche

200g Champignons

ca. 200g Garnelen

1/2 Zitrone, ausgepresst

Salz

Pfeffer

Dill

Zubereitung:

Kürbis, Möhren, Zwiebel und den Knoblauch schälen und würfeln, in der Butter andünsten.

Mit der Brühe aufgießen und in etwa 15 – 20 Minuten weich kochen. Dann sehr fein pürieren, eventuell durch ein Sieb streichen.

Die Kokosmilch unterrühren, mit Salz, Pfeffer, Sojasauce und Zitronensaft abschmecken und noch mal erwärmen.

Dann die Pilze in Scheiben schneiden und mit den Garnelen in etwas Butter dünsten.

Zusammen mit dem Dill und Schmand als Garnitur reichen.

Schon fertig und sehr sättigend 🙂

Meine niedlichen Kätzchen-Macarons

Heute ist Weltfrauentag. Hätte ich nicht so viele Glückwünsche über soziale Medien darüber bekommen, ich hätte ihn glatt vergessen 😀

Im Gegenteil: Heute wollte ich meinem lieben Freund einen Gefallen tun und ihm zu Ehren etwas backen. Also einen Männertag planen 🙂

Er ist ein totaler Katzenfan, leider können wir aus Zeitgründen keine halten.

Eines unserer ersten Dates war in einem Katzencafé, das weiß ich noch gut. Ich bin zwar eher ein Hundemensch, aber gegen liebe, kuschelige Kätzchen habe ich auch nichts einzuwenden.

Und als mein Werk heute fertig war, fand ich meine kleinen Kitten auch ach so niedlich.

Meine Kreation ist nicht so schwer nachzubacken, aber man muss den Tartelette-Boden backen, die Kätzchen aus Zuckerfondant formen und Macarons herstellen.

Aber trau dich ruhig, ich freu mich über jedes Feedback 🙂

Zutaten (für etwa 8 Körbchen und etwa 24 Macarons):

Tarteboden:

400g glutenfreies oder normales Mehl

200g kalte Butter

4 EL kaltes Wasser

Salz

Macarons:

100g blanchierte, gemahlene Mandeln

100g Puderzucker

60g Eiweiß (das ist das Eiweiß von etwa 2 Eiern Größe „M“)

26g Zucker

wenn man die Macarons bunt möchte: Pulver-Lebensmittelfarbe

Füllung:

100g weiche Butter

40g Puderzucker

120g Naturjoghurt

Ein Tütchen Vanillezucker

Mark einer Vanilleschote

Zutaten (für etwa 15 weiße und 15 schwarze Kätzchen):

1 Packung weißes Modellierfondant (ich mag das von Dr. Oetker sehr gerne)

1 Packung schwarzes Modellierfondant

Lebensmittelstifte in schwarz und blau für die weißen Kätzchen

weiße und blaue Zuckerperlen für die schwarzen Kätzchen

kleine hellrosa und dunkelrosa Zuckerherzen für die Öhrchen aller Katzen

evtl. Lebensmittelkleber zum Ausbessern

Zubereitung Tarte und Kätzchen:

für die Tarteletteböden seht bitte in meinem Rezept „glutenfreie Birnentarte“ (oben im Menü) nach 🙂

am besten einen Tag vor der eigentlichen Zubereitung modelliert ihr die kleinen Kätzchen, ihr könnt auch eurer Fantasie freien Lauf lassen.

Wenn ihr fertig seid, lasst die Kätzchen über Nacht, am besten auf einem Backblech an einem ruhigen Ort, trocknen. Falls ein Beinchen oder ein Öhrchen nicht richtig hält, hilft am nächsten Tag Lebensmittelkleber 😉

Zubereitung Macarons:

Auf einen Bogen Backpapier mit einem Bleistift in gleichmäßigen Abständen 24 Kreise à 3,5 cm Ø zeichnen. Das Backpapier dann umgedreht auf ein Backblech legen. Man kann auch eine Silikonmatte oder eine spezielle Macaron-Matte benutzen.

Die Mandeln mit dem Puderzucker sehr fein sieben und in eine Rührschüssel geben. Grobe Reste wegwerfen.

Das Eiweiß mit einem Schneebesen des Handrührgeräts zunächst nur anschlagen und dabei den Zucker langsam einrieseln lassen. Dann auf höchster Stufe den Eischnee ca. 3 – 4 Minuten zu einer sehr festen Masse schlagen. Nach Belieben die Lebensmittelfarbe hinzugeben.

Den Eischnee mit einem Teigschaber unter die Mandel-Puderzucker-Mischung heben, sodass eine glatte und zäh fließende Masse entsteht. Das erfordert einiges Rühren.

Den Teig in einen Spritzbeutel der Größe 6 – 10 mit Lochtülle füllen und damit 24 gleichmäßige „Tupfen“ nebeneinander in die Kreise spritzen. Von unten gegen das Backblech klopfen, um die Oberfläche des Teiges zu glätten.

Die Tupfen ca. 30-40 Minuten trocknen lassen, bis sich eine Haut bildet.

Den Ofen auf 160 °C vorheizen. Anschließend die Macarons-Schalen im Ofen auf der mittleren Ebene ca. 6 Minuten backen. Danach das Blech um 180 ° drehen (also dass dann die vordere Blechseite hinten ist) und weitere 7 Minuten backen.

Die Macarons-Schalen aus dem Ofen nehmen, mit dem Backpapier oder der Silikonmatte vom Blech ziehen und auf einem Gitter ca. 10 Minuten abkühlen lassen.

In einer Schüssel die weiche Butter mit dem Schneebesen des Handrührgeräts weißcremig aufschlagen, dabei nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen. Den Naturjoghurt ebenfalls nach und nach hinzufügen. Wenn man möchte, Vanillemark und Vanillezucker hinzufügen.

Nun alles sofort zusammensetzen:

Zusammenfügung:

Jetzt die Kätzchen so (oder mit Lebensmittelkleber versehen) auf eine Macaron-Schale setzen.

Hinten Buttercreme aufspritzen und sofort eine zweite Macaronschale als Haube aufsetzen.

So teilweise verfahren, aber in einige Macarons keine Katze setzen.

Es sieht so niedlich aus 🙂

Deftig leckeres Bauernfrühstück

In unserer Gesellschaft sind gute Umgangsformen essentiell. Damit kann man die Karriereleiter erklimmen.

Ist es dann nicht auch schön, sich einmal gehen zu lassen, in einem übergroßen, kuscheligen Pullover und mit einem Gin Tonic auf dem Sofa zu gammeln?

Und wenn man dann noch ein superleckeres Bauernfrühstück zubereitet, ist die Welt einfach in Ordnung 🙂

Auch hier ist das schöne, dass das Rezept unendlich variiert werden kann. Ich mache am liebsten eine vegetarische Variante, für den Mann meiner Träume muss es etwas fleischlastiger sein. Es ist glutenfrei, man kann es sogar vegan zubereiten, aber eins ist es immer:

saulecker.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Zutaten (für etwa 2 Personen, die viel essen 😉 )

200g kleine Kartoffeln

ca. 300g Süßkartoffeln

400g Paprika (je nach Belieben)

200g Cherry-Tomaten

200g Champignons oder Zucchini

ca. 200g Auberginen

150g Schafs-Feta oder anderer Käse

ca. 150g Speck oder Salami oder anderes Fleisch

1 Zwiebel

ca. 6 Knoblauchzehen

einige Rosmarinzweige

Olivenöl

Salz

Pfeffer

andere Gewürze z.B. Majoran, Basilikum, Oregano, Thymian…

zunächst schneide ich die Aubergine in Scheiben und lege sie ca. 30min in Milch ein.

Mit diesem Trick werden sie sehr zart. Dann brät man diese, die Champignons und/oder die Zucchini sehr kurz in der Pfanne an.

Zubereitung:

Den Backofen auf 200° vorheizen.

Die Kartoffeln und Süßkartoffeln in grobe Stücke schneiden. Ebenso die Paprika

In einer Pfanne (in der man vorher die Aubergine kurz angebraten hat) viel Olivenöl heiß machen und dann die Kartoffeln, Süßkartoffeln und Paprika ebenfalls anbraten.

Wenn man Fleisch wie Speck hinzugeben möchte, kommt dies nun auch dazu und wir etwas kross angebraten.

Die Zwiebel in Ringe schneiden und kurz danach hinzugeben.

Den Knoblauch schälen, aber nicht schneiden, die kleinen Tomaten halbieren, Champignons in Scheiben schneiden, Feta in Würfel und alles in eine feuerfeste Form geben.

Die Zutaten aus der Pfanne hinzu, ebenso die Aubergine und Zucchini/Champignons. Dann alles mischen und mit Salz, Pfeffer und den anderen Kräutern mischen.

Keine Angst wegen dem Knoblauch: er kommt ganz dazu, aber selbst wenn man ihn danach isst, schmeckt er nicht sehr nach Knoblauch 😉

Jetzt in den Ofen schieben und etwa 30Minuten backen, evtl. dazwischen durchmischen.

Mit dem Messer in die Kartoffeln stechen, um zu prüfen, ob sie gar sind, denn dann ist alles sicher durch.

Ein himmlisch, deftiges Vergnügen 🙂

Ich esse die Kartoffelpfanne immer pur, man kann aber auch Kräuterquark dazureichen, gebratenen Lachs oder anderen Fisch, Ketchup, Guacamole etc. etc.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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