Okroschka- eine russische Sommersuppe

Dass ich, vor allem durch meinen Freund, die russische Küche mag, ist ja hinlänglich bekannt 😉

Jetzt hat er mir lieberweise eine von Russlands berühmtesten Suppen, Okroschka, gekocht.

Sie wird kalt serviert und eignet sich hervorragend für die heißen Tage, vor allem auf Grund ihrer Nährwerte und der vergleichsweise geringen Kalorienanzahl (100g haben gerade mal etwa 57kcal bei 4,1 Kohlenhydrate, 3,1 Eiweiß und 2,2g Fett)

Da mein Freund 5 Liter Suppe vorgekocht hat, gebe ich euch die Zutaten für 5 Liter, das muss dann bei Bedarf heruntergerechnet werden 😉

Zutaten für 5 Liter Suppe:

5 festkochende Kartoffeln

2 Liter Kefir oder alternativ Ayran

1 Liter Mineralwasser mit Kohlensäure

2 Bund Radieschen

400g Fleischwurst

6 Eier

1 Bund Dill

1 Bund Petersilie

1 Bund Schnittlauch

1,5 EL Salz

4 kleine Salatgurken

5 EL Weinessig

Als Beilage:

Brot

Senf

Zubereitung:

Die Kartoffeln mit Schale kochen (ca. 30 Minuten), dann abschrecken, schälen und grob würfeln.

Eier hart kochen (10-14 Minuten), abschrecken, ebenfalls würfeln.

Alle anderen Zutaten waschen, würfeln und alles vermengen.

Mit Salz, ggf. Pfeffer abschmecken, bei den Kräutern nicht geizen.

Dazu serviert man Brot, extra Dill oder Senf.

Ich finde diese Suppe so unfassbar lecker, dass mir sogar 5 Liter etwas wenig erschienen und hoffe, es geht euch ebenso.

Guten Appetit von meinem Freund und mir 🙂

Eure Lisetta

Tomaten Risotto

Um mich mal wieder an ein herzhaftes Gericht zu wagen, hat mein Freund in unserem Urlaub vom Beilagen-Risotto an seinem Zanderfilet so geschwärmt, dass ich dies gern auch einmal kochen wollte.

Risotto hatte ich noch nie zuvor gemacht, und das Gericht von chefkoch nur leicht abgewandelt, möchte es euch aber dennoch nicht vorenthalten, da es sehr lecker wurde 🙂

Zutaten (für 2 Personen):

160 gRisottoreis
2Schalotten
2Knoblauchzehen
400 mlHühnerbrühe
100 mlWeißwein
1 Dosestückige Tomaten
1 KugelMozzarella
1 ELJoghurt-Margerine oder Butter
10Cherrytomaten
10Basilikumblätter
1 ELOlivenöl

Zubereitung:

Die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotten und den Knoblauch darin leicht anschwitzen.

Den Reis hinzugeben, umrühren und so lange dünsten, bis er leicht glasig wird. Anschließend die stückigen Tomaten unterrühren.

Das Risotto etappenweise mit der Gemüsebrühe und dem Wein aufgießen. Jeweils so, dass es gerade bedeckt ist. Alles leicht köcheln lassen, regelmäßig umrühren und Flüssigkeit zugeben, sobald sie vom Reis aufgesogen ist.

Die Cherrytomaten halbieren und den Mozzarella würfeln. Kurz vor Ende der Garzeit unter das Risotto rühren. Alles mit Pfeffer und eventuell ein wenig Salz abschmecken. Die Butter unterrühren.

Guten Appetit 🙂

wünscht

Lisetta

Tropisches Bircher Müsli

Als wir letztens in einem Resort und Spa Hotel u.a. Bircher Müsli zum Frühstück angeboten bekamen, war mein Interesse sofort geweckt.

Neben Porridge erscheint mir diese Köstlichkeit auch ein perfekter Start in den Tag zu sein und man kann es sogar am Vorabend gut vorbereiten 🙂

Zutaten (für 2 große Portionen):

ca. 150g Joghurt (ich hatte eines mit 1,8% Fett)

ca. 125g Milch (ich hatte Sojamilch light)

ca. 50g süße Sahne

ca. 100g frische Erdbeeren

ca. 100g frische Mango

20g gehackte Mandeln

20g Haselnüsse, Walnüsse…. (alle Nüsse, die man mag 🙂 )

ca. 10g gefriergetrocknete oder frische Brombeeren

eine Vanilleschote oder gemahlene Vanille aus der Mühle

etwas gefriergetrocknete oder frische Himbeeren als Topping

100g kernige Haferflocken

etwas Dattelsüße, Honig oder Agavendicksaft zum Nachsüßen

Zubereitung:

Milch, Joghurt, Sahne und Haferflocken mit den Nüssen verrühren.

Nimmt man gefriergetrocknete Früchte, diese jetzt auch schon unterrühren (ich hatte Brombeeren, deshalb hat mein Bircher Müsli diese lila Farbe 🙂 )

Jetzt diese Mischung 20-30 Minuten ziehen lassen oder am Vorabend zubereitung und im Kühlschrank ziehen lassen.

So werden die Haferflocken schön cremig und bekommen eine tolle Konsistenz.

Danach die restlichen Zutaten vorbereiten: Früchte schnippeln und einrühren.

Zum Süßen auch das Süßungsmittel eurer Wahl einrühren.

Zum klassischen Bircher Müsli gehören eigentlich 2 EL Rosinen, eine Banane und ein Apfel, der mit Schale eingerieben wird.

Was man nicht verwenden darf ist Fertigmüsli oder Zucker zum Süßen (wenn ich mich richtig informiert habe 😉 ), außerdem sollten nach Möglichkeit frische Früchte verwendet werden.

Da ich aber ohnehin alles abwandele, hoffe ich, euch zu einer eigenen Kreation inspiriert zu haben 🙂

Habt einen wundervollen Sonntag mit leckerem Frühstück 🙂

Eure Lisetta

Low Fat High Protein Torte

bei diesem Thema gibt es, so glaube ich, zweigeteilte Meinungen:

Die einen: „Yay, kalorienarm, ich darf mehr als ein Stück essen :)“

Die anderen:“Wenn schon sündigen, dann schon richtig, der Genuss darf nicht zu kurz kommen“.

Aber diese Torte vereint, so finde ich, beides: sie ist cremig, lecker und kalorienarm 🙂

Zutaten für eine kleine Torte:

40g Eiweiß (ca. 1 Ei, mittlerweile habe ich mal das Eiweiß von „Pumperlgsund“ ausprobiert, damit ich kein Eigelb wegwerfen muss)

35g Magerquark

15g Dinkelmehl Typ 630

10g Schokoladen-Protein (ich hatte keines und hab „Bienenstich“ genommen)

0,5 TL Lebkuchengewürz

1g Backpulver

1 EL Erythrit

ca. 10 Tropfen Flavour Drops Schokolade

1 Prise Salz

Pudding:

20g Vanille- oder Mandelpuddingpulver

175g zuckerfreie Kokosmilch

100g Magerquark

1 TL Flohsamenschalen

ca. 10 Flavour Drops Cookie Dough oder Schokolade

Topping:

15g Backkakao

35g kaltes Wasser

Noch einige Flavour Drops zum Süßen

Ich habe mir in einem Sportgeschäft vorher Flavour Drops besorgt, natürlich könnt ihr auch mit Zucker oder Honig/Schokolade etc. süßen, dann ist es allerdings nicht ganz so kalorienarm.

Zubereitung:

Für den Teig die feuchten Zutaten miteinander verrühren, dann die trockenen hinzufügen.

In eine kleine Kuchenform (ca. 12cm Durchmesser) füllen und verstreichen.

Bei etwa 180°C (Umluft 160°) ca. 10-15 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Dann etwas abkühlen lassen.

Puddingpulver mit Milch und der gewählten Süße verrühren und dann aufkochen.

Anschließend Magerquark unterrühren, die Flohsamenschalen gut einrühren und alles auf den Kuchenboden geben.

Im Kühlschrank abkühlen lassen.

Dann den Kakao abwiegen, mit dem kalten Wasser übergießen, süßen und auf den Kuchen geben. Schon fertig 🙂

Ein herrlich, cremiger Kuchen, der im gesamten nur 379kcal, 8g Fett, 36g Kohlenhydrate und 36g Protein hat.

Guten Appetit 🙂

Mit dem Auge sieht er etwas aus wie Pac-Man 😉

Schwarzwälder-Kirsch Wobbly Pudding

Ich war so begeistert vom Wobbly Pudding, dass ich mich dazu entschieden habe, einige Varianten auszuprobieren 🙂

Da mein Freund Schwarzwälder-Kirschtorte liebt, lag diese Geschmacksrichtung am nähesten und wenn ihr möchtet, würde ich mich freuen, wenn ihr es auch einmal versucht:

Zutaten für einen Wobbly-Pudding (2 große Portionen):

30g Schokoladen-Puddingpulver

350ml Flüssigkeit (ich hatte zuckerfreie Kokosmilch)

35g gemahlene Haferflocken

5g Flohsamenschalen

Flavour-Drops (ich hatte Schokolade)

200g Magerquark

Füllung:

ca. 100g Kirschkompott oder rote Grütze

Dekoration:

einige Stücke zuckerfreie, dunkle Schokolade, Schokostreusel oder ähnliches

nochmal ca. 100g Kirschkompott

1 kleiner Becher Soja-Vanillepudding

ich hatte noch zwei Poky-Sticks „Stracciatella“

Zubereitung:

300ml Kokosmilch zum Kochen bringen, die restlichen 50ml mit dem Puddingpulver vermischen.

Wenn die Milch im Topf aufkocht, vom Herd ziehen und das Puddingpulver-Gemisch hineinrühren.

Haferflocken, Flohsamenschalen und Flavour-Drops mit einem Schneebesen einrühren und kurz quellen lassen.

Dann den Magerquark unterrühren, wieder eine Schüssel mit Frischhaltefolie auskleiden und die Hälfte des Gemisches aus dem Topf hineingeben und verstreichen.

Dann die 100g Kirschkompott als Füllung hineingeben und mit dem restlichen Pudding bedecken.

Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen und auf einen Teller stürzen.

Für die Dekoration habe ich nun Schokolade gehackt, erst den Sojapudding über den Wackelpudding gekippt, anschließend Kirschkompott und dann mit gehackter Schokolade getoppt.

Super lecker und vergleichsweise kalorienarm.

Viel Spaß beim Nachbacken und alles Liebe 🙂

Eure Lisetta

Lustiger Wobbly-Pudding

Durch Instagram bin ich auf diesen Trend gekommen, der eine Abwandlung des klassischen Wackelpudding ist.

Ich liebe Pudding, allerdings lebt bei mir kein Pudding so lange, um gestürzt zu werden 😀

Aber hier war ich auf Grund der Füllung neugierig und habe mein eigenes Rezept entwickelt:

Zutaten für einen Pudding (ausreichend für 2 Personen für ein großes Dessert oder 4 Personen als kleines Dessert):

30g Vanillepuddingpulver

2 EL Erythrit oder Zucker

350ml Kokosmilch oder normale Milch

Zwei fertige Vanille-Sojapudding (jeweils ca. 100g)

ca. 100g Heidelbeeren

ca. 50g Frischkäse oder 100g Magerquark

15g gemahlene Haferflocken

5g Flohsamenschalen

einige Flavour Drops (ich hatte Vanille und Caramel)

Zubereitung:

300ml Kokosmilch zum Kochen bringen.

Derweil das Pulver mit dem Erythrit und den verbleibenden 50ml Kokosmilch verrühren.

Wenn die Milch im Topf kocht, von der Herdplatte ziehen, die Pulver-Milch-Mischung mit einem Schneebesen einrühren und nochmals eine Minute aufkochen.

Danach den Herd ausschalten und die Haferflocken mit den Flohsamenschalen einrühren.

Einige Minuten quellen und auskühlen lassen.

Eine runde Schüssel mit Frischhaltefolie auskleiden und die Hälfte der Mischung hineingeben.

Jetzt einen der Sojapudding-Becher mit fast allen Heidelbeeren und dem Frischkäse/Magerquark mischen und auf die Mischung in der Schüssel geben, danach den Rest der Pudding-Haferflockenmischung darübergießen, sodass der ganze Rand und oben bedeckt ist.

Jetzt über Nacht in den Kühlschrank und dann auf einen Teller stürzen.

Den zweiten Becher Sojapudding darüber geben und mit dem Rest Heidelbeeren toppen.

Ich fand es total lecker, werde aber noch andere Geschmacksrichtungen beim Pudding (Schoko, Karamell..) und bei der Füllung (Zitrone, Orange, Himbeere, Karamell oder weiße Schokolade) ausprobieren.

Habt ihr tolle Ideen für einen Wobbly-Pudding?

Habt ein schönes Wochenende 🙂

Eure Lisetta

Low Carb Pistazien Creme Torte für meine Mutter

Kaum zu glauben, aber zwei Tage nach mit hat meine werte Mutter Geburtstag.

Ich habe ihr neben einem kleinen Geschenk einige Dinge selbst gebacken und mir dafür einen Tag frei genommen (was auch bitter nötig war, ich lebe nur noch für die Arbeit…)

Zum Einen nochmal Energy Balls mit Aprikose, Himbeere, Mohn und Datteln, dann habe ich vegane Zartbitterschokolade aus Kakaobutter, Kakaopulver, Agavendicksaft, Vanille und Salz hergestellt, verfeinert mit gefriergetrockneten Himbeeren und Kakaosplittern.

Doch nun zum Hauptgeschenk:

Eine Torte aus Pistazien-Mandel-Boden mit Quark-Sahne-Creme und Orangenschalen.

Die Dekoration habe ich selbst aus Fondant hergestellt, eine Karte von Neuseeland mit Rotorua, in dessen Nähe wir gelebt haben.

Und dazu ein Kiwi-Vogel 🙂 Ihr wisst bestimmt schon, dass man die Neuseeländer liebevoll Kiwis nennt, oder nicht?

Vielleicht habt ihr Lust, diesen No-Bake Kuchen nachzubacken 🙂 Er ist wirklich supercremig und crunchig.

Zutaten (für eine große Torte mit 28cm Durchmesser oder zwei kleinere Torten, so wie bei mir 😉 ):

400g ungesalzene Pistazien

400g Mandeln, mit oder ohne Haut

250g geschmolzene Joghurt-Butter

4 EL Erythrit

1/2 Orange, Abrieb davon

500g Quark (ich hatte die Magerstufe)

500g Schlagsahne

1 Pckg. Sahnesteif

1 Vanilleschote

Dekoration (optional):

einige Pistazien

weißes Fondant

braunes Fondant

gelbes Fondant

grüne und schwarze Lebensmittelstifte

Zubereitung:

Zunächst die Butter schmelzen, das geht am besten im Ofen.

In der Zwischenzeit die Pistazien schälen, zusammen mit den Mandeln in den Mixer und grob mahlen (oder feiner, wenn man einen feineren Boden möchte).

Pistazien mit dem Xucker und der flüssigen Butter gut vermischen und in eine runde Springform oder eben zwei Formen drücken. Der Boden muss nun für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Den Quark mit dem Xucker, dem Orangen-Abrieb und dem Vanille-Mark glatt rühren. Die Sahne steif schlagen und unter den Quark heben. Auf den Boden streichen in den Kühlschrank stellen.

Jetzt ist die Torte eigentlich schon fertig und man könnte mit einigen gehackten Pistazien garnieren.

Für meine Dekoration habe ich weißes Fondant ausgerollt, mit einem Lebensmittelstift die Umrisse von Neuseeland auf grün ausgerollten Fondant gezeichnet, dann aus braunem und gelben Fondant den Kiwi geformt und alles auf die Torte gelegt.

Danach kommen noch einige gehackte Pistazien als Topping oben auf 🙂

Ich fand das Ergebnis süß und bezaubernd, mein Freund war auch begeistert, einmal so kräftige Grüntöne fotografieren zu können und hat mein Werk wieder wundervoll in Szene gesetzt 🙂

Wir haben den Kuchen mit Kaffee und nach dem Genuss von herrlichem Dinner mit Kartoffeln und Frankfurter Grüne Soße von meinem Stiefvater verputzt 🙂

Vielleicht rege ich euch ja zum Nachbacken an 🙂

Ganz liebe Grüße

Eure Lisetta

Tempeh Stew zum Gedenken an meinen Vater

Heute ist mein Geburtstag.

Bisher verlief er sehr schön, mein Schatz hat mir ein wundervolles, persönliches Geschenk gemacht, was ich jetzt schon liebe 🙂

Dann wollte ich ein besonderes Frühstück/Brunch machen.

Es ist ein Rezept, was ich zuvor noch nie gemacht habe, ein Rezept von meinem 2003 verstorbenen Vater.

Ich möchte es gern mit euch teilen.

Ich habe das Originalrezept meines Vaters jedes Mal angehängt, wir ihr sehen könnt, verwendet er weit mehr Tempeh als ich und keine Zucchini 🙂

Zutaten (für zwei große Portionen):

250g frisches Tempeh (wir haben in der Nähe einen unverpackt-Laden, der frischen Tempeh aus fränkischen Sojabohnen anbietet, so lecker 🙂 )

1 EL Miso (ich hatte Hacho Miso als Paste)

1/2 EL Dijon Senf

1/4 Tasse Sauerkraut, das waren bei mir etwa 150g, man kann gern mehr nehmen, wenn man Sauerkraut mag 🙂

1 EL Kuzu oder Speisestärke

1 Büschel Brokkoli (also nur die Röschen)

1 große Karotte

1/2 gelbe oder grüne Zucchini

etwas Olivenöl und

etwas Kürbiskernöl

Zubereitung:

Das Tempeh erst in Streifen, dann in kleine Würfel schneiden.

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, dann das Tempeh darin goldbraun braten, ich habe dazwischen etwas Kürbiskernöl über das Tempeh gegossen, weil ich Geschmack und Farbe so mag.

In einer Schale nun das Sauerkraut mit dem Senf, dem Miso und 1-2 Tassen Wasser vermengen.

Die Sauce über das Tempeh geben und dann ca. 15 Minuten einköcheln lassen.

Den Brokkoli in feine Röschen zerteilen, die Karotte schälen und in schmale Streifen schneiden.

Den Zucchini auch fein würfeln, wenn das Tempeh-Sauerkraut Gemisch eingeköchelt ist, das Gemüse hinzugeben und etwas weiterköcheln.

Nach einigen Minuten Kuzu bzw. Speisestärke hinzufügen und die Sauce etwas binden.

Wenn man möchte, kann man auch Champignons oder anderes Gemüse verwenden.

Ich wurde bei der Zubereitung direkt etwas emotional, da ich mir sehr wünsche, mein Vater würde noch leben und vielleicht stolz auf mich sein und das, was ich beruflich und privat alles gemeistert habe.

Das Gericht war sehr lecker, auch wenn ich es wieder etwas abgewandelt habe 🙂

Hoffentlich habt ihr so viel Freude daran wie ich 🙂

Es knuddelt euch

Eure nun 1 Jahr ältere Lisetta

Baba Ghanoush nach meiner Art

Ich finde es so toll, dass ich hier einige solch liebe Menschen kennen lernen durfte, die sich wahrlich auch um mich sorgen, wenn ich länger keine Beitrage schreibe (Danke, danke Valentin und Sandra 🙂 )

Allerdings war die Woche berufsbedingt sehr stressig, ich war zwei Nächte auswärts und die restliche Zeit war ich nur zum Essen und Schlafen daheim.

Mein armer Freund hatte nicht viel von mir und fragte mich sogar, ob ich ihm aus dem Weg gehe oder ihn nicht mehr liebe.

Ich hoffe, der Arbeitsstress lässt bald nach, zumal ich in zwei Wochen Urlaub habe und nächste Woche bekomme ich meinen neuen Dienstwagen, darauf freue ich mich 🙂 🙂 🙂

Aber genug der Vorrede, ich habe gestern Gazpacho gemacht und heute Baba Ghanoush, dieses Rezept wollte ich gern mit euch teilen 🙂

Zutaten (für 2 Personen als kleine Vorspeise):

1 mittelgroße Aubergine

1 Knoblauchzehe

1 EL Olivenöl

Saft einer halben Limette

Chilisalz

Petersilie

einige schwarze Oliven (man kann auch grüne nehmen)

2 EL Tahin (Sesammus oder anderes Mus)

Nacho Chips, Baguette oder Reis als Beilage

Zubereitung:

Den Backofen auf 220° vorheizen.

Die Aubergine waschen und das Grün entfernen, dann mit einem scharfen Messer einige Längsschnitte machen.

In den heißen Ofen und weich backen, das dauert etwa 30 Minuten.

Jetzt die Aubergine abkühlen lassen, solange die restlichen Zutaten zubereiten:

Das Mus in den Küchenmixer, Olivenöl und Limettensaft dazu, etwas Chilisalz und dann die Haut der Aubergine abziehen und das Fruchtfleisch grob würfeln, auch in den Mixer und zu einer Creme mixen.

Die Petersilie, den Knoblauch und die Oliven fein hacken. Wenn man Knoblauch nicht so sehr mag, kann man es auch mitpürieren.

Ansonsten kommt alles als Topping auf die Creme.

Einfach, schnell und lecker.

Die schlechten Fotos bitte ich diesmal zu entschuldigen, sie stammen aus meiner Handykamera.

Mein lieber Freund kommt nämlich erst in einigen Stunden aus dem Spätdienst 🙂

Anti Gravity Cake

Morgen hat eine ganz besondere junge Dame in meiner Familie Geburtstag.

Also war es mal wieder Zeit, der Fantasie freien Lauf zu lassen.

Heraus gekommen ist eine Illusionstorte, bei der der Eindruck entsteht, die verwendeten Süßigkeiten schweben, das wollte ich schon immer ausprobieren, werde das nächste Mal aber eher Schokolade nehmen.

Ich habe mich bei dieser Torte für Jelly Beans entschieden (haha, wen wundert es), den Biskuit-Boden habe ich glutenfrei hergestellt, weil eine besonders liebe Freundin von mir mit ihrer Familie zu Besuch war, welche glutenintolerant ist.

Darüber kam Vanillepudding und Himbeeren und dann: gaaanz viele Jelly Beans 🙂

Zutaten (für eine Torte ca 26cm Springform):

Biskuit:

75g Rohrzucker

3 Eier (Größe „M“)

3 EL warmes Wasser

1 TL Öl (ich habe Kürbiskernöl genommen)

100g gemahlene Haselnüsse

50g Speisestärke

1 Packung Sahnesteif

1 TL Backpulver

1 EL Zucker

Belag:

1 Packung Vanillepuddingpulver

ca. 400ml Milch und 40g Zucker (für den Pudding)

ca. 500g TK-Himbeeren

3EL Marmelade (ich hatte Brombeere)

3EL Zucker

2 Packungen roter Tortenguss

Dekoration:

viele, viele Jelly Beans (ich glaube, ich hatte insgesamt bestimmt ca. 500g!)

Lebensmittelkleber

ca. 200g weiße Schokolade

2 Packungen weißes Duplo

1 Packung braunes Duplo

Zubereitung Biskuitboden:

Den Backofen auf ca. 200° Ober-Unterhitze vorheizen.

Die Springform mit Backpapier auslegen.

Die Eier jetzt mit dem Wasser hellschaumig aufschlagen (dauert etwa 3-5 Minuten).

Den Rohrzucker einrieseln lassen und danach nochmals 3-5 Minuten weiterschlagen.

Das Öl währenddessen eingießen.

In einer Schüssel die Haselnüsse mit der Speisestärke und dem Backpulver vermengen.

Dann esslöffelweise zu der Eiermischung geben.

Den Teig in die Springform gießen, glatt streichen und im Ofen für etwa 20 Minuten backen (falls er zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken!).

Danach auf einem Kuchengitter aber in der Springform auskühlen lassen.

Zubereitung Belag:

Während der Kuchen backt, den Vanillepudding nach Anleitung der Packung zubereiten, ich habe aber etwas weniger Milch verwendet, damit der Pudding fester wird.

Nach dem Zubereiten abkühlen lassen, aber immer wieder rühren, damit er nicht klumpig wird.

Wenn der Biskuit abgekühlt ist, die Packung Sahnesteif darüberstreuen und verteilen, dann die Marmelade darauf streichen.

Jetzt kommt der Pudding auf den Boden, dieser wird auch sorgfältig verstrichen.

Nun die TK-Himbeeren auf der Torte verteilen.

Den Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten, etwas abkühlen lassen und über die Himbeeren gießen.

Jetzt kommt der Kuchen in den Kühlschrank. Er muss ca. 3-4 Stunden kühl stehen, damit die TK-Himbeeren ganz aufgetaut sind.

Danach habe ich mich an die Deko gemacht:

Dazu die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Nun die Duplos in einem Muster (ich habe 2x weiß, dann 1x braun genommen) unten mit der weißen Schokolade bestreichen und dann an die Torte kleben, ist man rundherum angekommen, vorne ein kleines „Loch“ lassen.

Ein Band um die Duplos binden (damit sie im Kühlschrank nicht abfallen) und ca. 15 Minuten warten, bis die Schokolade fest geworden ist. Dann weitermachen.

Jetzt braucht man ein Holzstäbchen. Das Ende wird in eine leere Jelly Bean Verpackung gesteckt und mit Paketband dort befestigt. Das andere Ende wird in den Kuchen gesteckt, damit es schwebend aussieht.

Nun kommt die Hauptarbeit: Die Jelly Beans einzeln in weiße Schokolade tauchen und unten an das Essstäbchen kleben.

In den Kühlschrank, bis die erste Schicht fest ist (ca. 15 min), dann die zweite und so lange weitermachen, bis man oben angekommen ist. Einige Jelly Beans in die halb geöffnete Box stecken.

Jetzt kommt der Lebensmittelkleber zum Einsatz: einige Jelly Beans damit von außen an die schon vorhanden kleben, damit die weiße Schokolade nicht mehr zu sehen ist.

Bis zum Servieren kühl stellen.

Ich fand das Ergebnis ein wahrer Augenschmaus.

Und geschmeckt hat die Torte ebenfalls wunderbar 🙂

Wir haben sie heute gegessen, da meine Freundin morgen am Geburtstag nicht da ist.

Wie findet ihr die Torte?

Ich mag die Farben total 🙂

Habt ein besonders bezauberndes Wochenende und denkt an mich, mir geht es im Moment allgemein seelisch nicht besonders gut.

Ich knuddel euch!

Eure Lisetta

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