Saftiger Schokoladenkuchen mit Blaubeer-Puddingcreme zu Halloween

Ich bin eigentlich kein Mensch, dem Halloween sehr wichtig ist.

Allerdings hat man ansonsten keine Möglichkeit, einen richtig kreativen Kuchen zu backen, oder? 🙂

Beim Design habe ich mich für für ein Grab entschieden, der Kuchen ist so saftig geworden, dass ein anderes Motiv auch nicht möglich war 😀

Zutaten für einen Kuchen:

Teig:

100g Dinkelmehl

150g Puderzucker

100ml starker, frisch gebrühter Kaffee

50g Backkakao

3g Backpulver

3g Natron

1 Prise Salz

1 Ei (Größe „M“)

75ml Olivenöl

Blaubeercreme:

120g Quark oder Mascarpone

100g Blaubeeren, frisch oder aus der Dose

1 Pckg. Vanillezucker

15g Zucker

Pudding:

1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver

200ml Milch (ich hatte Erbsenprotein-Milch)

3 EL Zucker

Zubereitung:

Den heißen Kaffee mit dem Kakaopulver verrühren.

Das Ei mit dem Öl mit einem Stabmixer zu einer homogenen Masse verrühren (mayonnaiseartig).

Alle anderen Zutaten in einer größeren Schüssel vermengen.

Backofen auf 180° Ober-Unterhitze vorheizen.

Eine Auflaufform gut einfetten.

Die Kakao-Kaffee-Masse und danach die Ei-Öl-Masse jeweils mit einem Löffel unter die anderen Zutaten mischen, dann die Gesamtmasse in die Form gießen.

Nun ca. 30 Minuten backen (da der Kuchen recht flach ist, ansonsten 40-50 Minuten) (Stäbchenprobe!).

Während der Kuchen backt, die Füllungen vorbereiten.

Für die Blaubeer-Creme einfach alle Zutaten miteinander verrühren.

Pudding nach Packungsanleitung kochen (da man weniger Flüssigkeit verwendet, wird der Pudding etwas fester, was aber gewollt ist).

Den Kuchen auskühlen lassen, danach in Rechtecke schneiden, die zwei schönsten aussuchen und eines auf einen Teller legen.

Jetzt den Pudding auf die unterste Schicht geben, hierrauf die Blaubeer-Creme und zum Schluss noch ein Rechteck des Kuchens.

Den restlichen Kuchen zu Erde zerkrümeln und den Kuchen damit verzieren.

Als Deko hatte ich noch Fondant-Blumen und Gras, sowie aus Kinder-Cards das Kreuz für den Grabstein und Zuckeraugen.

Es war wirklich ein Spaß, das Grab von Poe zu verzieren, obwohl es diesmal sehr wenig aufwendig war.

Ich wünsche euch noch einen schönen Samstag, ob ihr nun solche Halloween-Muffel seid wie ich oder euch nichts schöneres vorstellen könnt 😉

Ganz liebe Grüße!

Eure Lisetta

Vegane Kürbis-Pekanuss Törtchen

Ich muss gestehen, dass der Herbst eigentlich meine liebste Jahrezeit ist.

Warum?

Man kann sich daheim gemütlich einkuscheln, wenn es windet und stürmt, mache ich dennoch sehr gerne meine langen Spaziergänge, man kann den Kamin anschüren, Kuschelsocken tragen, Kakao oder warmen Rum schlürfen und Suppe essen.

Was auch toll ist, dass Kürbiszeit ist.

Ich esse Kürbis total gerne, aus Faulheitsgründen sehr gerne Hokkaido.

Als wir neulich eingeladen wurden, habe ich mir überlegt, was man aus Kürbissen noch backen kann.

Ohne Gluten, da der Besuch glutenintolerant ist.

Heraus kamen meine herzigen Törtchen, der Geschmack ist zwar etwas eigen (nicht sehr süß, sondern eher herzhaft), aber ich mochte es.

Zutaten für etwa 15 Törtchen:

ca. 250g Hokkaido-Kürbis (entkernt und gewürfelt)

125g Pekanüsse in Hälften

ca. 100g entsteinte Datteln

2TL Agavendicksaft, Dattelsirup, Honig, oder welche Süße ihr wollt

etwas Zimt

etwas Lebkuchengewürz

etwas Nelkengewürz oder sonstiges Gewürz

Dekoration:

ca. 5 Pekanusshälften

evtl. etwas Öl, um die Formen einzupinseln

Vanille aus der Mühle

Blattgold

Zubereitung:

Den gewürfelten Kürbis mit einer Prise Salz in ca. 100ml kochendes Wasser geben und bei geschlossenem Deckel in ca. 15-20 Minuten weich kochen.

Dann das Wasser abgießen und den Kürbis pürieren und etwas auskühlen lassen.

Die 125g Pekanüsse und die Datteln in einem Mixer recht fein mahlen, bis eine klebrige Masse entsteht. Daraus 15 Kugeln formen.

Nun entweder in Tarteletteförmchen oder Mini-Muffinförmchen drücken und auskleiden (evtl. vorher mit Öl einpinseln).

Jetzt ca. eine Stunde in den Kühlschrank.

Das Kürbispüree mit den Gewürzen abschmecken (evtl. auch schon jetzt Vanille dazugeben).

Die restlichen 5 Pekanüsse für die Dekoration grob hacken.

Das Kürbispüree in einen Spritzbeutel füllen, wenn die Pekanuss-Schälchen fertig sind, aus der Form lösen und das Kürbispüree hineinspritzen.

Mit Vanille bestreuen, den gehackten Pekanüssen und evtl. Blattgold verzieren.

Bis zum Servieren kalt stellen.

Nährwerte pro Stück: 90kcal /1g Protein/7g Fett/7g Kohlenhydrate

Genießt den Herbst und das Wochenende 🙂

Eure Lisetta

Bento Monday mit Erbsensuppe und Kürbisbrot

Guten Morgen, liebe Leute.

Diesen Montagmorgen bin ich tatsächlich einmal nicht unterwegs, da ich mich einem Corona-Test unterziehen muss.

Glücklicherweise habe ich letzte Woche etwas vorgekocht, eine leckere grüne Erbsensuppe und ein Kürbisbrot, dessen Rezept ich von Instagram habe. Es schmeckt wirklich total saftig und ich habe es noch durch eine Füllung mit Kokosflocken und getrockneten Tomaten ergänzt, so wurde es noch saftiger.

Zutaten Erbsensuppe (ca. 4 Portionen):

450g Erbsen, ich habe Dosenerbsen genommen

1 Lauchzwiebel

750ml Gemüsebrühe

250g Kartoffeln

100g Kräuterfrischkäse

etwas saure Sahne

etwas Meerrettich

Gewürze (Oregano, Majoran, Salz, Pfeffer…)

Olivenöl

Zutaten Kürbisbrot (für ca. ein Brot)

600g Hokkaidokürbis

400g Weizenmehl und etwas mehr zum Arbeiten

1 EL Zucker

2 TL Salz

1 TL Kurkuma (gemahlen)

1 Packung Trockenhefe

50g Kokosflocken

100g getrocknete Tomaten

3 EL Wasser

Zubereitung Erbsensuppe:

Kartoffeln schälen und stückeln, Lauchzwiebel ebenfalls in Ringe schneiden. Beides in Olivenöl kurz anbraten.

Die Hälfte der abgetropften Erbsen hinzugeben und dann die Brühe.

Die Suppe etwas köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind, mit den Gewürzen abschmecken, dann pürieren, den Frischkäse hinzu und die restlichen Erbsen im Ganzen hinzugeben.

Mit saurer Sahne und eventuell etwas Kürbiskernöl garnieren und servieren.

Zubereitung Kürbisbrot:

Kürbis entkernen und stückeln, in Salzwasser ca 10 Minuten gar kochen, abtropfen und pürieren.

Mehl, Zucker, 1 TL Salz, Kurkuma und Hefe mischen.

Warmes Kürbispüree und Wasser zugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten, dann eine Stunde abgedeckt gehen lassen.

Danach den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, Kokosraspeln und Tomaten unterkneten und zu einer Kugel formen.

Mit Küchengarn einwickeln, sodass die Optik eines Kürbis entsteht.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und zugedeckt nochmals eine Stunde gehen lassen.

Backofen auf 200° Ober-Unterhitze vorheizen.

Brot mit Wasser bestreichen und ca. 40 Minuten backen.

Die Erbsensuppe hat mir wirklich super geschmeckt und das Brot war einfach der Hammer.

Beides ist auch nicht zu kompliziert und ich würde mich freuen, wenn ihr euch auch rantraut 🙂

Kann man das Kürbisbrot auch als solches erkennen? 🙂

Ich wünsche euch einen wunderschönen Wochenstart 🙂

Bleibt bitte gesund.

Eure Lisetta

Pink Drip Snickers Torte

Meine lieben Leute, nun war es endlich soweit: Ich durfte meine erste Auftragstorte für eine liebe Bekannte backen 🙂

Bei der Geschmacksrichtung und der Optik ließ sie mir freie Hand, ich fragte lediglich, ob die Torte auch schön „Girly“-mäßig sein darf.

Durfte sie.

Daher habe ich diese pinke Torte mit dunklem Drip gebacken und mit bei der Dekoration voll ausgetobt 🙂

Allerdings werde ich so schnell keine Torte mehr auf Bestellung backen, es hat mich drei meiner Urlaubstage gekostet und wenn ich keinen Urlaub gehabt hätte, hätte ich es auch nicht geschafft 😉

Ich hoffe jedoch, euch spricht das Rezept ebenso an wie mich. Achtung, es ist sehr lang 😉

Zutaten:

Für eine oder zwei Springformen.

Durchmesser: 23cm, Höhe der Torte am Ende ca. 13,5cm

Boden:

16 Eier (Größe „M“)

500g Dinkelmehl Typ 630

440g Zucker

60g Backkakaopulver

60g Speisestärke

2 Päckchen Bourbon Vanillezucker

160g Süßrahm-Butter

1 oder besser noch 2 Springformen mit 23-24cm Durchmesser

Cremes:

Schokoladen-Erdnuss-Creme:

300g Vollmilch-Kuvertüre

100g Zartbitter-Kuvertüre

300g Sahne

500g creamy Peanut Butter

Karamellcreme:

330g Kondensmilch

50g Butter

50g brauner Zucker oder Rohrzucker

70g Sahne

Weiterhin für die Füllung:

Ca. 350g (1Glas) Schokoladenerdnussbutter, Peanut Butter oder Nuss-Schokoladencreme

100g gesalzene Erdnüsse

80g Erdnüsse im Honigmantel

80g Erdnusskrokant

Für die Ganache:

200g Sahne

600g weiße Kuvertüre

8-10g rote oder rosa Lebensmittelfarbe (am besten in Pulverform)

Für den Drip:

250g Drip-Chocolate-Chips (gibt’s in speziellen Konditorbedarfs-Geschäften)

Oder

150g Creme Double (=sehr hoher Fettgehalt)

Und 150g dunkle Kuvertüre

Außerdem:

Ein Cake Board, ca. 25cm Durchmesser (größer als die Torte)

Eine Kapa Platte oder der Backboden der Torte

Etwas frische Milch zum Anfeuchten der Böden

Topping:

Alles, was euch einfällt und gefällt 🙂

Zubereitung:

Zwei Tage, bevor die Torte benötigt wurde, habe ich die Böden gebacken.

Zunächst die Butter schmelzen und dann wieder abkühlen lassen.

Dafür die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker sehr hell und cremig aufschlagen (dauert mit einem Handrührgerät unheimlich lange ca. 20 Minuten).

Den Backofen auf 180° vorheizen. (Ober/Unterhitze)

Das Mehl mit dem Kakaopulver und der Speisestärke mischen, über die Eiermasse sieben und unterheben.

Gegen Ende die Butter zügig unterrühren.

Den Boden einer Springform mit Backpapier bespannen und die Creme darin verteilen (meine Springform hatte 23cm Durchmesser und da ich nur eine habe, musste ich auf zweimal backen).

Nun den Boden für 35Minuten in den Ofen.

Wenn man, wie ich, nur eine Springform dieser Größe besitzt, muss man leider zweimal backen.

Da mein Ofen sehr langsam ist, hat der Boden statt 35 Minuten auch fast 50 Minuten gebraucht, also macht am besten unbedingt eine Stäbchenprobe!

Nach dem Backen die Böden aus der Form holen und mit Küchenpapier abdecken.

Jetzt müssen die Böden über Nacht ruhen.

Nun die Ganache vorbereiten:

Die weiße Kuvertüre klein hacken und in ein stabiles Gefäß (z.B. einen kleinen Topf) geben, Sahne aufkochen und die heiße, dampfende Sahne über die Schokolade gießen, sodass alles bedeckt ist.

Die Masse 2-3 Minuten stehen lassen, dann mit einem Pürierstab homogenisieren,

Dabei aufpassen, dass der Pürierstab nicht aus der Masse getaucht wird (nicht aufschäumt). Wenn alles glatt verteilt ist, die Lebensmittelfarbe einrühren, bis das gewünschte Farbergebnis erreicht ist.

Die Ganache über Nacht an einem kühlen Ort lagern (am besten nicht der Kühlschrank, bzw. muss man die Ganache dann eine Stunde vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank holen).

Am Vortag habe ich die Füllungen gekocht,Torte gefüllt und die Ganache aufgetragen.

Für die Karamellcreme alle Zutaten in einem Topf verrühren. Jetzt bei mittlerer Hitze ca. eine Stunde köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.

Etwas abkühlen lassen.

Für die Schokoladen-Erdnusscreme die Kuvertüre klein hacken. Die Sahne aufkochen und die Kuvertüre hineingeben, die Erdnussbutter ebenfalls und alles gut verrühren. Von der Herdplatte nehmen und etwas abkühlen lassen.

Das Cake Board mit Frischhaltefolie bespannen und diese hinten mit Tesafilm fixieren.

Die Kuchenböden jeweils einmal genau in der Mitte durchschneiden (das man nun insgesamt 4 Böden erhält), den untersten Boden (also einen möglichst ebenen) auf die Kapa Platte stellen und den Tortenring darum legen.

Wenn die Böden sehr trocken sind, etwas oben mit Milch einstreichen, dann werden sie wieder weich (= optional)

Nun die Karamellcreme auf den ersten Boden geben, zum Rand hin ca .1cm frei lassen, die Hälfte der Schokoladencreme darüber geben und ca. die Hälfte der Honig-Erdnüsse darauf verteilen.

Dann mit dem nächsten Boden bedecken und hierrauf die Hälfte des Erdnussbutter-Schokoladenglases geben und verstreichen (ca. 170g), den Rest Schokoladencreme und nun ca. 100g gesalzene Erdnüsse darauf, mit einem Boden bedecken  im Kühlschrank ca. 1 Stunde durchziehen lassen.

Jetzt geht es an die Dekoration:

Sollte die rosafarbene Ganache zu fest sein, einfach in der Mikrowelle oder einem heißen Wasserbad schmelzen. Die Konsistenz sollte aber nicht zu flüssig sein (also beim Einstreichen der Torte nicht herunterlaufen).

Jetzt eine dünne Schicht Ganache auftragen (so genannte „Crum Coat“, um die Krümel des Kuchens einzufangen).

Oben auf die Torte nun das Cake Board oder einen sehr großen Teller legen (diesen vorher gut mit Ganache einstreichen, von der Fläche größer als die Torte).

Entweder mit einer Wasserwaage nun schauen, ob die Torte plan ist, oder selbst etwas durch Druck ausgleichen, sodass die Torte oben möglichst gerade ist.

Dann beide Platten, die um die Torte liegen, gut festhalten und dann die Torte „auf den Kopf stellen“, sodass sie einmal um 180° gedreht ist.

Nun die Torte rundherum mit Ganache einstreichen, dabei nicht sparen.

Mit einem Cake Scrabber (am besten sehr groß) nun grob abziehen, dabei erstmal nicht ganz um die Torte gehen, sondern immer etwa ein Viertel abziehen und die Reste zurück in die Schüssel.

Man muss wahrscheinlich öfter um die Torte gehen.

Löcher mit etwas extra Ganache füllen und erneut abziehen.

Die Torte jetzt ca. 1 Stunde kühlen.

Wenn die Ganache wieder zu fest geworden ist, einfach nochmals erwärmen. Diesmal sollte die Konsistenz etwas weicher sein als beim ersten Mal.

Mit einer kleinen Winkelpalette einen erneuten, dünnen Anstrich auf die Torte auftragen und abziehen.

Jetzt mit einem Messer unten ansetzen und die Frischhaltefolie durchschneiden.

Die Kapa Platte entfernen, den Drehteller oben aufsetzen und die Torte erneut um 180° drehen.

Die Frischhaltefolie abziehen und die Torte auf das Cake Board ziehen, dann den Drehteller hier herunter.

Mit der Winkelpalette den Rand sauber verarbeiten und das obere der Torte dünn einstreichen.

Wenn man die Palette unter heißes Wasser hält und danach gut (!) abtrocknet, kann man durch die Wärme des Metalls noch einige Unebenheiten bei der Torte ausgleichen.

Das Konfetti habe ich unten an die Torte gegeben, bevor die Ganache zu fest wurde.

Nun habe ich die Torte nochmals für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank gegeben, damit sie auskühlt.

Jetzt kommt der Drip:

Die Dripschokolade im Wasserbad schmelzen, mit der Palette durchrühren, damit sich alle Chips lösen.

Wenn man keine Dripschokolade hat, kann man Creme Double zum Kochen bringen (bevor es hochsteigt, vom Herd nehmen), über gehackte Kuvertüre geben und glatt rühren.

Den Drip vorsichtig in die Mitte der Torte gießen. Dann mit einer Winkelpalette vorsichtig verteilen, Torte dabei drehen und langsam zum Rand hin streichen, bis der Drip über den Rand läuft.

Dabei ist es natürlich nach dem persönlichen Belieben auf unterschiedliche Weise möglich (manche mögen mehr und feinere Drips, manche gröbere)

Da der Drip nun relativ schnell trocknet, kann man sich nun mit der Dekoration austoben:

Ich habe mich für KitKat Ruby Chocolate, Kinder Bueno weiß, Lindt Kugeln, Mini-Snickers, Mini-Oreos, Marshmallow Herzen, ein Kinder-Überraschungsei und ChocOlés entschieden und außerdem die übrig gebliebenen Nüsse verwendet.

Was auch hervorragend passen würde sind roséfarbene Macarons, Baisers, echte Rosen bzw. Blüten und und und 🙂

Ein Tipp noch zum Schluss, da diese Torte sehr mächtig ist: frisches Obst neben die Torte stellen, hübsch angerichtet (z.B. ganze oder halbierte Erdbeeren)

Als die Torte fertig war, war ich es zwar auch, aber auch sehr sehr stolz auf mein Werk.

Glücklicherweise war das Geburtstagskind sehr begeistert, genauso wie die Gäste.

Laut Feedback schmeckte die Torte schokoladig, karamellig und einfach „Hammer“.

Das machte mich umso stolzer.

An dieser Stelle darf man auch meinen lieben Freund nicht außer Acht lassen: Ich verdanke ihm nicht nur die wunderschönen Fotos, sondern er hat auch mit Engelsgeduld meinen kleinen Wutanfall ertragen, als die Ganache partout nicht die Konsistenz annahm, die ich wollte 😀

Habt ein wundervolles Wochenende!

Eure Lisetta

Bento Monday mit Hühnchen-Piccata Ciabatta und Okroschka

diesen Montag möchte ich euch eine Bento Box vorstellen, welche ich einige Wochen zuvor für meinen lieben Freund zubereitete.

Diese Woche haben wir nämlich Urlaub und fahren für drei Tage ein wenig ländlicher weiter weg 🙂

Ich freu mich so, nach zwei Wochen inkl. Wochenende durcharbeiten, ohne einige Stunden frei zu haben, habe ich das auch bitter nötig (ohne hier herumjammern zu wollen, verzeiht 😉 )

Nun jedoch zum Ciabatta, was meinem Freund und seiner Arbeitskollegin sehr gut schmeckte:

Zutaten für eine Portion:

2 EL Mehl

1 Ei (Größe „M“)

3 EL geriebener Parmesan

1 EL Olivenöl

3 kleine Hühnchenmedaillons, Kalbsmedaillons oder Putenmedaillons (a ca. 50g)

1 Rustipani Brötchen, Olivenbrötchen oder sonstiges Ciabattabrötchen zum Aufbacken

1 EL Kräuterfrischkäse

2 TL Pesto

1 kleiner Bund Lollo Rosso oder anderer Salat

3 Stück getrocknete Tomaten

2 EL Tomatenmark

Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Das Mehl auf einen Teller häufen, in einer Schüssel Ei und Parmesan mit einer Gabel verquirlen.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Medaillons mit Salz und Pfeffer würzen und im Mehl wenden, überschüssiges Mehl abklopfen.

Dann die Medaillons durch die Parmesan-Ei-Mischung ziehen und in die Pfanne legen.

Darin bei mittlerer Hitze von beiden Seiten in je 2-3Minuten goldbraun braten.

Anschließend zugedeckt bei kleiner Hitze in weiteren 5 Minuten fertig garen, dabei einmal wenden.

Danach etwa 10 Minuten abkühlen lassen.

Inzwischen die Ciabattabrötchen aufschneiden und nach Packungsanleitung knusprig aufbacken.

Frischkäse und Pesto verrühren und den Salat waschen und trocken schleudern.

Die Ciabattahälften mit der Pestocreme bestreichen, hiernach mit Tomatenmark. Dann die untere Hälfte mit Salat, Tomate und Hühnchen-Piccata belegen, die obere Hälfte darauf und leicht andrücken.

Dazu gab es für meinen Freund gefüllte Paprika, kleine Tomaten, mediterrane kleine Bagel mit Oliven und Okroschka, was ich schon einmal hier vorstellen durfte 🙂

Nährwerte: 1085kcal, 76g Eiweiß, 40g Fett, 102g Kohlenhydrate.

Habt einen wundervollen Start in die Woche 🙂

Eure Lisetta

Kleiner Oreo Cheesecake

Bei uns standen zwei Ereignisse an: mein Patenkind hatte Geburtstag und die Kleine meines Freundes wurde eingeschult.

Grund für mich, wieder einmal zu backen.

Jedes Kind bekam einen kleinen Käsekuchen, für die junge Dame in rosa und der kleine Bub bekam grün.

Zutaten für einen kleinen Cheesecake (12er Kuchenform):

Boden:

3 Golden Oreos, bzw. normale Oreos

Creme:

200g Frischkäse

100g griechischer Joghurt

25g Vanille Proteinpulver

75g Milch (ich hatte Kokosnussmilch)

3 Blatt Gelatine

35g Zucker

Zubereitung:

1 Seite von einem Keks lösen und zur Seite legen (=Deko).

Für den Kuchenboden die restlichen Kekse sehr fein hacken. Dann in eine kleine Kuchenform geben, mit Hilfe einer Glasunterseite die Kekse fest auf dem Boden andrücken.

Joghurt, Frischkäse, Proteinpulver und Zucker gut miteinander verrühren.

Gelatine in Wasser einweichen.

In einem Kochtopf die Milch mit der weichen Gelatine aufkochen. Anschließend die Creme hineinkippen, immer weiter rühren und erneut aufkochen.

Die Masse vorsichtig auf den Keksboden kippen, Backform wegen Luftblasenverdrängung anklopfen und mindestens 6 Stunden kaltstellen.

Zum Servieren den zurückgelegten Keks in den Kuchen stecken und nach Lust und Laune toppen.

Nährwerte bei fettarmen Produkten (Frischkäse, Milch etc.) ca. 467kcal/11g Fett/41,5g Kohlenhydrate/47g Eiweiß.

Für die Kinder habe ich natürlich keine Light Produkte verwendet, aber ansonsten ist es auch ein recht kalorienarmes Dessert und sieht einfach süß aus 🙂

Habt ihr auch eine schöne Woche?

Schön, aber anstrengend 😉

Eure Lisetta

Bento Monday mit Garnelen Kartoffelsalat und Rosen

Ich werde diesen Text später überarbeiten, denn ich muss leider wieder zum Einsatz los und hab es gestern nicht geschafft, den Beitrag zu schreiben.

Ich musste das ganze Wochenende arbeiten und gleich wieder los 😦

Zutaten Kartoffelsalat:

1 Portion:

200g kleine Kartoffeln (festkochend)

1 Zwiebel

1 Lauchzwiebel

6 Radieschen

80g Garnelen oder Flusskresbsschwänze

1 EL Weißweinessig

2 TL Honigsenf

1 TL Meerettich

2 TL Dill

1 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln waschen und in einem Topf knapp mit Wasser bedecken, salzen.

Aufkochen und bei halb aufgelegtem Deckel bei kleiner bis mittlerer Hitze in 15-20 Minuten gar kochen.

Inzwischen die Zwiebeln putzen, waschen, die Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden, die normale Zwiebel in grobe Ringe. Die Radieschen in nicht zu dünne Stifte schneiden.

Die Garnelen in einem Sieb abbrausen und abtropfen lassen.

Für das Dressing Essig, Senf, Meerettich und Dill verrühren und Öl unterrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Kartoffeln abgießen und ein wenig ausdampfen lassen, dann samt Schale in dicke Scheiben schneiden und mit dem Dressing mischen. Die Garnelen dazu, dann nochmal mit Gewürzen abschmecken.

Dann alles zusammen anrichten.

Nährwerte komplett: 305kcal/ 18g Eiweiß/ 12g Fett, 30g Kohlenhydrate.

Die Blätterteigrosen habe ich schonmal beschrieben, diesmal habe ich mit Birnen und Kiwis als Füllung experimentiert und festgestellt, dass sich Kiwis nicht eignen, sie sind zu matschig 😉

Ihr könnt es aber gern z.B. mit Erdbeeren einmal versuchen.

Weitere Bilder folgen später, ich wünsch euch einen tollen Montag 🙂

Eure eilige

Lisetta :-*

Bento Monday mit Rotwein-Gemüse und gebackenem Kürbis

Guten Morgen 🙂

Gestern kam ich nicht mehr dazu, den Beitrag zu schreiben, gerade habe ich aber noch ein wenig Zeit, bevor ich zu einem großen Einsatz nach Regensburg muss *zitter*.

Hoffentlich wird mein Tag gut und es gibt keine bösen Überraschungen.

Fürchtet ihr euch manchmal auch vor großen Aufträgen?

Nungut, jetzt stell ich euch aber erstmal etwas mit Kürbis (= wurde mehr gewünscht) und meiner genialen, leckeren, schnellen Rotwein-Sauce vor.

Zutaten (für eine Portion):

Sauce:

1 große Zwiebel bzw. zwei Schalotten

125ml Rotwein

125ml Gemüsebrühe

1 TL Agavendicksaft, Dattelsirup oder Honig

0,5 TL Balsamico

Salz, Pfeffer, Olivenöl

Etwa 10 kleine Wachteleier

Ein kleiner Hokkaido (ich hatte einen aus dem eigenen Garten meiner Mutter ;))

Vllt noch eine kleine Beilage (bei mir runde Wiener Würstchen, weil die mein Freund so mag)

Zubereitung:

Soße: Zwiebel bzw. Schalotte vierteln (also große Stücke), und im Olivenöl anbraten. Rotwein dazu und köcheln, bis die Flüssigkeit um die Hälfte reduziert ist, dann die Gemüsebrühe hinzu und etwa weitere 10 Minuten köcheln lassen. Nun den Agavendicksaft und den Balsamico hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz ziehen lassen.

Kürbis: Hokkaido entkernen und stückeln (je nach Belieben), Ofen auf 200° vorheizen.

Kürbisscheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech, Olivenöl, Salz, Pfeffer und evtl. andere mediterrane Kräuter hinzu (ich hatte noch Thymian und Rosmarinzweige, die ich einfach darüber gelegt habe, hat super gepasst) und im vorgeheizten Backofen je nach Größe der Stücke 20-30 Minuten backen, bis der Kürbis innen weich und außen knusprig ist.

Die Wachteleier wie normale Eier je nach Geschmack kochen.

Schon fertig 🙂

Ich mag diese Soße so sehr, da sie zu fast allem passt: Knödel, Spätzle, Kartoffelbrei, Fleisch (vor allem Wild) usw.

Auf den Fotos seht ihr sie in Kombination mit gebratener Zucchini und Glasnudeln.

Und den gebackenen Kürbis kann man noch mit aufgekrümeltem Feta oder anderem Käse aufpeppen.

Probiert gerne einiges aus 🙂

Habt auch einen möglichst angenehmen Start in den Montag 🙂

Eure Lisetta :-*

Steampunk Torte mit Raffaello Füllung

Hach, das war ein besonderes Herzensprojekt für mich.

Mein geliebter Freund feiert seinen Geburtstag. Dafür wollte ich etwas ganz speziell auf ihn Abgestimmtes Backen.

Da er die viktorianische Epoche/Steampunk Epoche liebt, war das Motto beziehungsweise die Dekoration recht schnell klar.

Bei der Füllung ließ ich ihm die Wahl zwischen Schokolade und Erdnuss-Karamell oder Kokos, weiße Schokolade und Raffaello.

Er entschied sich für letzteres. Dann entdeckte ich diese tolle Lindt-Schokolade mit Buttermilch und Zitrone.

So stand die Füllung fest: Kokos, weiße Schoki Ganache, Buttermilch, weiße Schokolade, Zitronen Ganache, Raffaellos in der Mitte, Kokos-Biskuit und als fruchtige Komponente die Erdbeer-Rhabarber Marmelade, welche meine beste Freundin selbstgemacht hat 🙂

Rezept Biskuit:

200g Mehl

100g Kokosraspeln

200g Speisestärke

20g Backpulver

12 Eier (Größe „M“)

eine Prise Salz

450g Zucker

1 TL Vanilleextrakt

1 Pckg Vanillezucker

6 EL heißes Wasser

Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver mischen
und sieben. Danach die Kokosraspeln hinzufügen.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise
Salz etwa 30 Sekunden schaumig aufschlagen, anschließend
ca. 340g des Zuckers langsam einrieseln lassen und alles 5 – 6
Minuten steif schlagen.
Anschließend die Eigelbe mit dem Vanilleextrakt, dem heißen
Wasser und dem restlichen Zucker hellcremig aufschlagen.
Auch dies dauert etwa fünf Minuten und die Masse sollte nun
voluminös, cremig und hellgelb sein.
Nun wird die Eigelbmasse unter die Eiweiße gehoben. Hierzu
rühre ich zuerst einen großen Esslöffel des Eiweißes zu der
Eigelbmasse, so ist diese aufgelockert und anschließend hebe
ich sie komplett, langsam und mit ganz viel Liebe unter das
Eiweiß.
Nun wird noch die gesiebte Mehlmischung in 2 – 3 Portionen
untergehoben – auch hier bitte langsam und viel mit Liebe
arbeiten.
Der Teig kommt nun in eine Springform oder einen
Backrahmen (am Boden mit Backpapier ausgelegt, Rand nicht
eingefettet) und wird bei 175 °C Ober-/Unterhitze im
vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten
gebacken.
Da jeder Ofen anders backt, beobachtet den Backvorgang
beim allerersten Zubereiten und macht auf jeden Fall eine
Stäbchenprobe.

Rezept weiße Ganache mit Buttermilch-Limette:

Zutaten:

400ml Sahne

800g Lindt-Schokolade (weiß mit Buttermilch-Limette, Sommersaison)

400g weiße Kuvertüre

Zubereitung:

Die Sahne in einem Topf aufkochen lassen.
Die Schokolade mit einem Messer in kleine Stücke hacken, in
eine Schüssel geben und mit der heißen Sahne übergießen,
sodass alles bedeckt ist. 2 bis 3 Minuten stehen lassen.
Anschließend mit einem Löffel durchrühren. Mit einem Mixstab
die Ganache homogenisieren. Den Stab gut eintauchen damit
kein Schaum entsteht. Dann über Nacht kühl stellen, zum
Beispiel im Keller. Denn im Kühlschrank wird sie zu fest,
beziehungsweise man muss sie sonst 1 Stunde vor dem
Gebrauch herausholen.

Rezept weiße Ganache mit Kokos:

ca.300ml Sahne

100g Kokosraspeln

600g weiße Kuvertüre

Zubereitung:

Die Kokosraspeln in 200ml Sahne rühren und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Dann wieder Sahne aufkochen, Kuvertüre in kleine Stücke hacken, mit der heißen Sahne übergießen, Kokosraspeln dazu und einige Minuten ziehen lassen, dann mit dem Pürierstab homogenisieren (wie die andere Ganache), durchrühren und in den Kühlschrank, bis die Masse etwas fester wird.

Dann kann diese Ganache zum Füllen verwendet werden.

Rezept Marmeladenschicht:

Zutaten:

1 Glas Marmelade

ca. 3-4 Blätter Gelatine

Zubereitung:

Die Gelatine etwas in kaltem Wasser einweichen, inzwischen die Marmelade in einem kleinen Topf erwärmen, dann die ausgedrückten Gelatineblätter hinzugeben und mit einem Schneebesen einrühren.

Abkühlen lassen.

Dekoration:

1/2 Packung klassisches, weißes Raffaello

1/2 Packung Himbeer-Raffaello

500g braunes Fondant (Hut)

250g weißes Fondant (Sockel)

1 Gläschen essbare Metallicfarbe „gold“

1 Gläschen essbare Metallicfarbe „copper“

2 kleine Zuckerschleifen (Katzen)

ca. 200g weiße Blütenpaste

Silikonformen „Zahnräder“

ganz wenig weißes Fondant (weiße Katze)

ganz wenig schwarzes Fondant (schwarze Katze)

ca. 100g grünes Fondant oder rotes Fondant (je nach gewünschter Schleifenfarbe des Hutes)

Esskleber zum Ankleben

Zusammenbau und Deko:

ich habe zwei Tage zuvor die Katzen modelliert und die weiße Blütenpaste in die Silikonformen gedrückt und im Kühlschrank aushärten lassen.

Einen Tag zuvor habe ich die erste Ganache mit Buttermilch-Limette hergestellt, da diese über Nacht im Kühlschrank ziehen muss.

Die Zahnräder habe ich aus der Form geholt und mit den Metallic-Farben bepinselt (Achtung, am besten mit Handschuhen arbeiten!)

Auch die Kokosflocken werden am Tag zuvor eingeweicht.

Am Tag der Zubereitung zunächst die Böden backen (1 große Springform, ca 23cm, ein sehr hoher Tortenring ca. 20cm, eine kleine Springform ca. 13-15cm), vollständig abkühlen lassen.

Währenddessen habe ich die zweite Ganache zum Füllen (Kokos und weiße Schokolade) hergestellt und die Marmelade mit Gelatine versetzt.

Falls die Buttermilch-Ganache über Nacht zu fest geworden ist, einfach über einem heißen Wasserbad erwärmen, bis sie wieder streichfest ist.

Nun kam der Zusammenbau:

Die große Springform habe ich nur einmal durchgeschnitten, mit der Kokos-Ganache gefüllt, Himbeer-Raffaellos darauf gesetzt und den Deckel aufgesetzt.

Die kleine Springform wurde ebenfalls einmal durchgeschnitten und mit Kokos-Ganache gefüllt.

Die hohe Form habe ich dreimal aufgeschnitten:

unterste Schicht: Kokos-Ganache mit klassischen Raffaello

mittlere Schicht: Marmelade

oberste Schicht: Kokos-Ganache mit zwei Raffaello in einer Vertiefung.

Als ich mit Schichten fertig war, ließ ich die Kuchen im Kühlschrank auskühlen und die Gelatine in der Marmelade somit fest werden.

Dann werden alle Böden mit der Buttermilch-Ganache möglichst glatt eingestrichen und danach wieder in den Kühlschrank gestellt.

Hiernach ca. 3/4 des braunen Fondants möglichst dünn ausrollen, die höchste Form aus dem Kühschrank holen und auf einem Drehteller mit dem Fondant einkleiden.

Danach der restliche braune Fondant für die große Form und schlussendlich das weiße Fondant.

Die kleine Form habe ich an den Rand des Drehtellers gelegt und sowohl die Form als auch den Drehteller mit dem weißen Fondant bedecken.

Schräg hierauf die große braune Form legen und die hohe Form darauf.

Aus dem grünen Fondant eine Schleife formen und um den hohen Boden legen.

Dem Hut mit den Metallic-Farben einen Used-Look verpassen.

Dann mit Esskleber die Zahnräder anbringen und die Katzen obenauf kleben.

Diesmal gibt es ungewöhnlich viele Fotos von mir, da ich diesen Steampunk-Look so toll finde 🙂

Mein Freund ist eher kamerascheu 🙂 Er fotografiert zwar gerne, wird aber selbst nicht gern fotografiert.

Ich hoffe, ich hab bei der langen Zutaten- und Zubereitungsliste nichts vergessen, haha.

Die Torte ist zwar mächtig, aber auf jeden Fall eine Sünde wert 🙂

Ganz liebe Grüße

Eure Lisetta

Bento Monday mit Masala Bhindi und Kartoffelrosen

Ich habe ein turbulentes, aber sehr schönes Wochenende hinter mir.

Mein Schatz hatte Geburtstag. Freitag auf Samstag kam daher ein lieber Freund zum Anstoßen und Reinfeiern, am Samstag haben mir super diniert bei einem Restaurant vom fränkischen Starkoch Alexander Herrmann (es war soooo lecker, schmatz) und heute, am Sonntag hatte ich doppelt zu tun: Bentomonday vorbereiten und eine Torte backen, die mein Freund morgen in die Arbeit mitbringen kann.

Sie wurde so toll, dass ich darüber auch einen Beitrag schreiben möchte.

Nun aber genug der Vorrede, zu meiner Bentobox:

Zutaten fürs Masala Bhindi:

1 Portion:

1/4 Tasse Öl

250g Okraschoten (Enden abschneiden)

1 Zwiebel

1/2 Knoblauchzehe

2 TL Kreuzkümmelpulver

1 TL Chili (oder mehr, wenn man es schärfer mag)

1 TL Kurkuma

1/2 Dose gehackte Tomaten (entspricht etwa 200g)

1 TL Salz

1/2 Tasse Wasser

ich hatte noch etwas Harissa Gewürzmischung, weil ich das so mag, man kann auch gern andere, indische Gewürze verwenden

Zubereitung Masala Bhindi:

Die Hälfte des Öls in einer Pfanne erhitzen und die Okraschoten darin ca. 5 min braten, unter rühren rundherum anbräunen.

Wenn alle Okra schön gebraten sind, diese aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken, die andere Hälfte des Öls erneut erhitzen und die Zwiebel und Knoblauch darin andünsten (Ingwer passt auch, wer mag, ich hasse leider Ingwer).

Nun alle Gewürze in die Pfanne, einige Sekunden rühren, dann die gehackten Tomaten dazugeben.

Unter Rühren die Mischung ca. 3 Minuten kochen und etwas eindicken.

Nun Okra und Wasser in die Pfanne geben und ca. 20 Minuten kochen lassen, bis die Okra durch sind.

Zutaten Kartoffelrosen:

für ca. 6 Rosen:

240g Kartoffeln

Salz, Pfeffer

Paprikapulver, etwas Öl

evtl. Creme Fraiche oder Frischkäse zum Dippen.

Zubereitung Kartoffelrosen:

Kartoffeln waschen, wer möchte, schälen (ich lasse die Schale immer dran), dann mit einem Hobel in etwa 1-2mm dünne Scheiben hobeln.

Backofen auf 170° (am besten Umluft) vorheizen.

Jetzt die Kartoffeln, so wie bei meinen Apfelrosen, fächerförmig nebeneinanderlegen und aufrollen.

Etwas mit Öl bepinseln, mit Salz und Pfeffer und wer mag mit Paprikapulver bestreuen.

Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und jeweils eine Rose in ein Förmchen.

Jetzt für etwa 45 Minuten in den Ofen, dann sind sie an den Spitzen knusprig, aber innen noch weich.

Die Rosen können mit Frischkäse, aber auch dem Okragemüse gut verzehrt werden.

Ich liebe solche Gerichte 🙂 Indisch und vegetarisch (zumal die meisten Inder ja Vegetarier sind).

Genießt noch den Rest vom Wochenende 🙂

Eure Lisetta

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