Zubereitung:
Zwei Tage, bevor die Torte benötigt wurde, habe ich die Böden gebacken.
Zunächst die Butter schmelzen und dann wieder abkühlen lassen.
Dafür die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker sehr hell und cremig aufschlagen (dauert mit einem Handrührgerät unheimlich lange ca. 20 Minuten).
Den Backofen auf 180° vorheizen. (Ober/Unterhitze)
Das Mehl mit dem Kakaopulver und der Speisestärke mischen, über die Eiermasse sieben und unterheben.
Gegen Ende die Butter zügig unterrühren.
Den Boden einer Springform mit Backpapier bespannen und die Creme darin verteilen (meine Springform hatte 23cm Durchmesser und da ich nur eine habe, musste ich auf zweimal backen).
Nun den Boden für 35Minuten in den Ofen.
Wenn man, wie ich, nur eine Springform dieser Größe besitzt, muss man leider zweimal backen.
Da mein Ofen sehr langsam ist, hat der Boden statt 35 Minuten auch fast 50 Minuten gebraucht, also macht am besten unbedingt eine Stäbchenprobe!
Nach dem Backen die Böden aus der Form holen und mit Küchenpapier abdecken.
Jetzt müssen die Böden über Nacht ruhen.
Nun die Ganache vorbereiten:
Die weiße Kuvertüre klein hacken und in ein stabiles Gefäß (z.B. einen kleinen Topf) geben, Sahne aufkochen und die heiße, dampfende Sahne über die Schokolade gießen, sodass alles bedeckt ist.
Die Masse 2-3 Minuten stehen lassen, dann mit einem Pürierstab homogenisieren,
Dabei aufpassen, dass der Pürierstab nicht aus der Masse getaucht wird (nicht aufschäumt). Wenn alles glatt verteilt ist, die Lebensmittelfarbe einrühren, bis das gewünschte Farbergebnis erreicht ist.
Die Ganache über Nacht an einem kühlen Ort lagern (am besten nicht der Kühlschrank, bzw. muss man die Ganache dann eine Stunde vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank holen).
Am Vortag habe ich die Füllungen gekocht,Torte gefüllt und die Ganache aufgetragen.
Für die Karamellcreme alle Zutaten in einem Topf verrühren. Jetzt bei mittlerer Hitze ca. eine Stunde köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.
Etwas abkühlen lassen.
Für die Schokoladen-Erdnusscreme die Kuvertüre klein hacken. Die Sahne aufkochen und die Kuvertüre hineingeben, die Erdnussbutter ebenfalls und alles gut verrühren. Von der Herdplatte nehmen und etwas abkühlen lassen.
Das Cake Board mit Frischhaltefolie bespannen und diese hinten mit Tesafilm fixieren.
Die Kuchenböden jeweils einmal genau in der Mitte durchschneiden (das man nun insgesamt 4 Böden erhält), den untersten Boden (also einen möglichst ebenen) auf die Kapa Platte stellen und den Tortenring darum legen.
Wenn die Böden sehr trocken sind, etwas oben mit Milch einstreichen, dann werden sie wieder weich (= optional)
Nun die Karamellcreme auf den ersten Boden geben, zum Rand hin ca .1cm frei lassen, die Hälfte der Schokoladencreme darüber geben und ca. die Hälfte der Honig-Erdnüsse darauf verteilen.
Dann mit dem nächsten Boden bedecken und hierrauf die Hälfte des Erdnussbutter-Schokoladenglases geben und verstreichen (ca. 170g), den Rest Schokoladencreme und nun ca. 100g gesalzene Erdnüsse darauf, mit einem Boden bedecken im Kühlschrank ca. 1 Stunde durchziehen lassen.
Jetzt geht es an die Dekoration:
Sollte die rosafarbene Ganache zu fest sein, einfach in der Mikrowelle oder einem heißen Wasserbad schmelzen. Die Konsistenz sollte aber nicht zu flüssig sein (also beim Einstreichen der Torte nicht herunterlaufen).
Jetzt eine dünne Schicht Ganache auftragen (so genannte „Crum Coat“, um die Krümel des Kuchens einzufangen).
Oben auf die Torte nun das Cake Board oder einen sehr großen Teller legen (diesen vorher gut mit Ganache einstreichen, von der Fläche größer als die Torte).
Entweder mit einer Wasserwaage nun schauen, ob die Torte plan ist, oder selbst etwas durch Druck ausgleichen, sodass die Torte oben möglichst gerade ist.
Dann beide Platten, die um die Torte liegen, gut festhalten und dann die Torte „auf den Kopf stellen“, sodass sie einmal um 180° gedreht ist.
Nun die Torte rundherum mit Ganache einstreichen, dabei nicht sparen.
Mit einem Cake Scrabber (am besten sehr groß) nun grob abziehen, dabei erstmal nicht ganz um die Torte gehen, sondern immer etwa ein Viertel abziehen und die Reste zurück in die Schüssel.
Man muss wahrscheinlich öfter um die Torte gehen.
Löcher mit etwas extra Ganache füllen und erneut abziehen.
Die Torte jetzt ca. 1 Stunde kühlen.
Wenn die Ganache wieder zu fest geworden ist, einfach nochmals erwärmen. Diesmal sollte die Konsistenz etwas weicher sein als beim ersten Mal.
Mit einer kleinen Winkelpalette einen erneuten, dünnen Anstrich auf die Torte auftragen und abziehen.
Jetzt mit einem Messer unten ansetzen und die Frischhaltefolie durchschneiden.
Die Kapa Platte entfernen, den Drehteller oben aufsetzen und die Torte erneut um 180° drehen.
Die Frischhaltefolie abziehen und die Torte auf das Cake Board ziehen, dann den Drehteller hier herunter.
Mit der Winkelpalette den Rand sauber verarbeiten und das obere der Torte dünn einstreichen.
Wenn man die Palette unter heißes Wasser hält und danach gut (!) abtrocknet, kann man durch die Wärme des Metalls noch einige Unebenheiten bei der Torte ausgleichen.
Das Konfetti habe ich unten an die Torte gegeben, bevor die Ganache zu fest wurde.
Nun habe ich die Torte nochmals für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank gegeben, damit sie auskühlt.
Jetzt kommt der Drip:
Die Dripschokolade im Wasserbad schmelzen, mit der Palette durchrühren, damit sich alle Chips lösen.
Wenn man keine Dripschokolade hat, kann man Creme Double zum Kochen bringen (bevor es hochsteigt, vom Herd nehmen), über gehackte Kuvertüre geben und glatt rühren.
Den Drip vorsichtig in die Mitte der Torte gießen. Dann mit einer Winkelpalette vorsichtig verteilen, Torte dabei drehen und langsam zum Rand hin streichen, bis der Drip über den Rand läuft.
Dabei ist es natürlich nach dem persönlichen Belieben auf unterschiedliche Weise möglich (manche mögen mehr und feinere Drips, manche gröbere)
Da der Drip nun relativ schnell trocknet, kann man sich nun mit der Dekoration austoben:
Ich habe mich für KitKat Ruby Chocolate, Kinder Bueno weiß, Lindt Kugeln, Mini-Snickers, Mini-Oreos, Marshmallow Herzen, ein Kinder-Überraschungsei und ChocOlés entschieden und außerdem die übrig gebliebenen Nüsse verwendet.
Was auch hervorragend passen würde sind roséfarbene Macarons, Baisers, echte Rosen bzw. Blüten und und und 🙂
Ein Tipp noch zum Schluss, da diese Torte sehr mächtig ist: frisches Obst neben die Torte stellen, hübsch angerichtet (z.B. ganze oder halbierte Erdbeeren)